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Nachhaltige Stadtentwicklung im ländlichen Raum: 3,77 Mio. Euro EFRE-Förderung für Sport- und Freizeitanlage in Geisa


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Der Bau der neuen Sport- und Freizeitanlage schreibt die erfolgreiche Geschichte von EFRE-Projekten in Geisa fort. Das Bauvorhaben wird die Lebensqualität und das attraktive Sport- sowie Freizeitangebot in Stadt und Region nachhaltig stärken“, sagte Infrastruktur-Staatssekretärin Susanna Karawanskij heute (8. Juni) anlässlich der Übergabe eines Fördermittelbescheides.

Das vorhandene Tennenfeld wird in ein Multifunktionsspielfeld mit Kunstrasenbelag umgebaut, auf dem künftig eine große Bandbreite an Sportarten ausgeübt werden kann. Durch die Unterteilung in mehrere kleine Felder kann der Platz flexibel und dem jeweiligen Bedarf angepasst genutzt werden. Neue Leichtathletikanlagen bieten eine Rundlaufbahn, eine Sprintbahn und eine Fläche für Kugelstoßen sowie Weitsprung an.

Das neuerrichtete Funktionsgebäude wird als Bindeglied zwischen Freizeitbereich und Multifunktionsfeld fungieren. Das Gebäude beinhaltet Nutzungen für beide Bereiche sowie eine öffentliche Toilette für Radfahrer und Freizeitsportler. Im Freizeitsportareal werden ein Pumptrack für Mountainbikes, ein Skaterplatz, eine Liege- und Freizeitsportwiese sowie naturschutzrechtliche Ausgleichsflächen angelegt. Das Gelände ist frei zugänglich.

Der Parkplatz wird 80 PKW Stellplätze sowie einen Busstellplatz bieten. Angrenzend soll ein mit Schotterrasen befestigter Festplatz für die Durchführung von Freiluftveranstaltungen entstehen.

Insgesamt werden mehr als 4,7 Mio. Euro in das neue Sport- und Freizeitgelände investiert. Die Fördermittel in Höhe von rund 3,77 Mio. Euro, mit denen das Land das Vorhaben unterstützt, stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Dem TMIL stehen in diesem Zeitraum EFRE-Fördermittel in Höhe von ca. 210 Mio. Euro zur Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Thüringer Kommunen zur Verfügung.

Rund 40 Städte und Gemeinden hatten sich für diese Förderung im Rahmen eines Wettbewerbes des TMIL in den Jahren 2015 und 2016 als EFRE-Förderkommunen qualifiziert. Seit Ende 2016 sind rund 100 Vorhaben und EFRE-Mittel in Höhe von über 156 Mio. Euro (fast 75% des Gesamtbudgets) bewilligt worden.

 

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