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Gotha ist am Dienstag (7. Juli) Station der Stadtumbaubereisung von Thüringens Staatssekretärin für Infrastruktur Susanna Karawankij Nah dran - Staatssekretärin Karawanskij bei Stadtumbaubereisung in Gotha


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ort: Historisches Rathaus, Bürgersaal Hauptmarkt 1, 99867 Gotha Zeit: 7. Juli 2020, 9.45 Uhr

 

„Gotha wirkt. Die Stadt und ihr reiches kulturelles Erbe bleiben im Gedächtnis. Und Gotha bewirkt etwas. Das Engagement der Akteure der Stadtentwicklung ist beeindruckend und hat Vorbildwirkung. Gotha ist es gelungen, seine historische Bausubstanz zu sichern und aus ehemaligen Schandflecken einen Stadtkern aufzubauen, der für Einwohner, Gewerbetreibende und Touristen gleichsam attraktiv ist. Der Stadtumbau in Gotha ist das was er sein soll: Ein fortwährender Prozess, eine Aufgabe, die keinen Stillstand kennt. Ich freue mich, mich vor Ort davon überzeugen zu können und über Künftiges ins Gespräch zu kommen“, sagt Staatssekretärin Susanne Karawanskij im Vorfeld des Besuchs.

Seit 1991 erhielt Gotha insgesamt rund 112 Mio. Euro Städtebaufördermittel (inkl. Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)). In der aktuellen Förderperiode ist die Stadt zudem EFRE-Förderkommune und erhält so neben Fördermitteln für bauliche Maßnahmen auch im Rahmen der „Netzwerkinitiative Innenstädte erfolgreich machen“, der sie sich gemeinsam mit Eisenach, Mühlhausen und Sondershausen angeschlossen finanzielle Unterstützung.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Knut Kreuch, Bürgermeister Ulf Zillmann, Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtrates und ansässiger Wohnungsunternehmen besucht Staatssekretärin Karawanskij unter anderem Sanierungsobjekte rund um den Hauptmarkt, das „Landschaftshaus“ Schloßberg 2, die neu entstehende Jugendherberge im ehemaligen Plattenbaugebiet Klosterplatz/Jüdenstraße, das Wohnquartier Berg/Heinholdsgasse/Augustiner Straße und den „August-Köhler-Wohnhof“ in der Siebleber Straße.

„Mit den Stadtumbaubereisungen erfahren und erleben wir, wie Städtebaufördermittel eingesetzt werden. Wir können uns von der Wirkung unserer Förderprogramme überzeugen und kommen zugleich mit Verantwortlichen und Akteuren ins Gespräch. Im Dialog lassen sich nicht nur Erfolge und anstehende Aufgaben besprechen, sondern die Akteure vor Ort haben auch die Möglichkeit den zuständigen Landesbehörden direkt und auf dem kurzen Dienstweg Fragen zu stellen, Unklarheiten zu beseitigen und Wünsche zu artikulieren. Das Wissen und die Erfahrungen, die wir dabei austauschen tragen für alle an der Stadtentwicklung und Städtebauförderung Beteiligten Früchte“, so Karawanskij.

Zum Hintergrund:

Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,3 Milliarden Euro Finanzhilfen des Bundes und des Freistaates für die Städtebauförderung eingesetzt. Die Städtebauförderung unterstützt Kommunen bei der Gestaltung des wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und ökologischen Wandels. Mit jedem einzelnen Euro Städtebauförderung werden etwa sieben Euro städtebauliche Investitionen angestoßen.

Mit Beginn des Förderprogramms Stadtumbau-Ost im Jahr 2002 hatte der Freistaat eine Begleitforschung initiiert. 42 Thüringer Stadtumbaukommunen werden in einem thematisch breit angelegten Monitoring untersucht.

Zuletzt fanden 2019 Stadtumbaubereisungen statt. Stationen waren dabei u.a. Hermsdorf, Bad Langensalza, Schmölln, Saalfeld, Roßleben und Schmalkalden. Erste Station der Stadtumbaubereisungen 2020 war Bad Salzungen.

 

Tagesablauf für den 7. Juli 2020 in Gotha

09:45 Uhr                   Treffpunkt – Historisches Rathaus, Bürgersaal, Hauptmarkt 1, 99867 Gotha

10:00 Uhr                   Begrüßung durch Staatsekretärin Karanwanskij und Herrn Oberbürgermeister Kreuch

10:10 Uhr                   Kurzvortrag der Stadt zur Strategie der Stadtentwicklung

10:30 Uhr                   Stadtrundgang zu ausgewählten Schwerpunkten des Stadtumbaus, Stationen dabei u. a.:

                                   - Waidhaus, Hauptmarkt 32

                                   - Jugendherberge Klosterplatz/Jüdenstraße

                                   - Wohnquartier Berg/Heinholdsgasse/Augustiner Str.

                                   - „Landschaftshaus“ Schloßberg 2

                                   - „August-Köhler-Wohnhof“, Siebleber Straße

                                   - „Genial Zentral“-Gebiete in der Altstadt

 

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