Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Corona-Soforthilfen für Landwirtschaft und Gartenbau auf dem Weg Neben den Bundesmitteln sind weitere Landesmittel geplant


Erstellt von TMIL

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft bereitet derzeit eine Richtlinie vor, um die Agrar- und Gartenbaubetriebe in der Corona-Krise auch mit Landesmitteln zu unterstützen. „Wir planen zusätzliche Landesmittel ein, um auch den landwirtschaftlichen Unternehmen helfen zu können, die mehr als 10 und bis zu 50 Arbeitskräften haben. Mit Beihilfen bis zu 30.000 Euro wollen wir insbesondere krisenbedingte finanzielle Schäden bei den Agrar- und Gartenbaubetrieben abfedern“, berichtete heute der Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff im Kabinett.

Der Bund hatte in der vergangenen Woche sein 50 Milliarden Hilfsprogramm für kleine Unternehmen und Soloselbständige auf die Landwirtschaft- und Gartenbaubranche sowie Forst und Fischerei ausgedehnt. „Dies ist erst möglich geworden, weil der Bund von uns und anderen Bundesländern darauf hingewiesen wurde, dass auch diese Branchen bei den Soforthilfen berücksichtigt werden müssen“, sagte Hoff. Von der Corona-Krise betroffen sind nach Einschätzung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft insbesondere direktvermarktende gärtnerische Unternehmen, pferdehaltende Betriebe mit der Ausrichtung auf Reit- und Fahrsport und in den nächsten Wochen verstärkt Betriebe mit einer starken Ausrichtung auf ausländische Saisonarbeitskräfte, wie beim Spargel- oder Erdbeeranbau. Antragsberechtigt für die Bundesmittel sind allerdings nur Unternehmen mit maximal 10 Mitarbeitern.  Diese können Beihilfen bis zu 15.000 Euro beantragen.

Die Soforthilfen des Bundes und des Landes sollen nun nach der Anzahl der Beschäftigten in der Antragstellung gestaffelt werden. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten werden dabei über das Soforthilfeprogramm des Bundes finanziert. Unternehmen bis zu 50 Beschäftigten werden über den Landeshaushalt finanziert. Die Leistungen werden zur Minderung eines aufgrund der Corona-Pandemie nach dem 11. März 2020 entstandenen bzw. unmittelbar bevorstehenden, nicht vorhersehbaren und vom Empfänger der Leistung nicht zu vertretenden Schadens gewährt. Eine entsprechende Richtlinie wird gerade erarbeitet.

Beantragt und ausgezahlt werden diese Beihilfen dann über die Thüringer Aufbaubank. Die Antragstellung muss bis zum 31.05.2020 und die Auszahlungen bis zum 31.07.2020 erfolgen. Ab wann die Anträge gestellt werden können, teilt das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zeitnah mit.

Neueste Beiträge

  • Agrarstaatssekretär Weil: „Klimawandel macht gefördertes Risikomanagement in der Landwirtschaft nötig“

    Thüringens Staatssekretär für Landwirtschaft, Torsten Weil, bedauerte bei der heutigen Konferenz (20.01.) der Amtschefinnen und Amtschefs der Agrarressorts der Länder, dass der Bund bislang die Länder in ihren Bemühungen zur staatlichen Unterstützung des betrieblichen Risikomanagements nicht unterstützt. „Bestimmte Bereiche der Landwirtschaft wie der Obst- und Gemüseanbau sind von den Folgen des Klimawandels stark betroffen. Das ist ein bedeutender Teil unserer heimischen Lebensmittelproduktion. Wenn wir diese langfristig erhalten und uns nicht von Importen abhängig machen wollen, dann müssen wir die Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, sich mit einer betrieblichen Risikoabsicherung gegen witterungsbedingte Risiken zu wappnen. Der Bund darf dieses wichtige Anliegen im Sinne einer heimischen Ernährungssicherung nicht weiter blockieren“, so Weil.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij: „Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms wollen wir ländlichen Raum stärken und die Energiewende beschleunigen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij stellte heute (18.01.) im Kabinett und der Regierungsmedienkonferenz die Pläne zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms vor. „Mit einem verbesserten Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger erhöhen wir die Transparenz und stärken die Akzeptanz der politischen Entscheidungen. Im Fokus der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramm stehen eine sozial gerechte Stärkung des ländlichen Raums mit der wir gute und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen gewährleisten wollen. Zudem wird Thüringen seinen Beitrag zu einer gelingenden, Energiewende leisten, indem wir den Ausbau klimafreundlicher Energieträger beschleunigen. So soll es für Gemeinden künftig möglich sein, eigene Gebiete für Windenergieanlagen ausweisen zu können.“   zur Detailseite

  • Der Freistaat fördert den sozialen Mietwohnungsbau in Jena mit 76 Millionen Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übergab heute (14.1.) zwei Zuwendungsbescheide zur Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus in Jena. Mit insgesamt 76 Mio. Euro unterstützt der Freistaat das Wohnungsbauvorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G“ und das Vorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH. „Jena war im letzten Bewilligungsjahr der absolute Schwerpunkt unserer sozialen Wohnraumförderung. Mit den ‚Erlenhöfen‘ wird das größte Neubauvorhaben der sozialen Wohnraumförderung seit vielen Jahren in Thüringen umgesetzt“, so Ministerin Karawanskij.   zur Detailseite

    Bürgermeister Gerlitz, Ministerin Karawanskij und Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" Iris Hippauf halten den symbolischen Scheck über 38,6 Millionen Euro
  • Fahrrad-Monitor 2021: Fahrrad ist Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotenzial

    „Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer fahren gerne Fahrrad und integrieren das Radfahren zunehmend in ihren Alltag. Im Vergleich mit anderen Fortbewegungsmittel hat Radfahren zudem das höchste Wachstumspotenzial. Diese Ergebnisse des aktuellen Fahrrad-Monitors sind uns Ansporn, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Thüringen weiter zu verbessern“, sagt die Thüringer Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Veröffentlichung der Thüringer Daten zum Fahrradmonitor 2021.   zur Detailseite

  • Städtebauförderung ist seit 30 Jahren ein Erfolgsprogramm


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Thüringer Städte werden seit 30 Jahren mit diesem wirkungsvollen Instrument bei ihrer Entwicklung unterstützt. Im Freistaat haben bislang mehr als 250 Städte und Gemeinden von der Förderung profitiert“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: