Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Neuer „Thüringer Staatspreis für Baukultur“ wird 2021 erstmalig ausgelobt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) lobt in diesem Jahr erstmals den „Thüringer Staatspreis für Baukultur” aus. „Wir gehen dabei völlig neue Wege“, sagt Minister Benjamin-Immanuel Hoff. „Die Auszeichnung spricht die ganze Bandbreite baukultureller Akteure an. Neben Architektur- und Ingenieurwesen können sich auch baukulturelle Initiativen und Medienschaffende bewerben. Das ist national wie international ein Novum.“

Der neue Preis tritt an die Stelle der bis 2019 jährlich abwechselnd ausgelobten Thüringer Staatspreise für Architektur und Städtebau bzw. für Ingenieurleistungen und wird um Elemente des früheren „Thüringer Preises zur Förderung der Baukultur” erweitert. Mit dem neuen Preiskonzept ist es dem Auslober TMIL gemeinsam mit der Stiftung Baukultur Thüringen sowie der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Thüringen gelungen, die Vielfalt und gleichzeitig den integrativen Charakter von Baukultur auszudrücken. „Im Fokus stehen Projekte, die eine vorbildliche baukulturelle Qualität aufweisen, historische Bausubstanz zeitgemäß bewahren, die dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer sowie soziokultureller Hinsicht verpflichtet sind und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen“, so Hoff.

Zur Einreichung aufgefordert sind Bauherrinnen und Bauherren sowie Planende der Fachdisziplinen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau sowie Ingenieurbau und Ingenieurleistungen. Gemeinsame Bewerbungen von Arbeitsgemeinschaften sind explizit gewünscht, denn gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Initiierenden und Umsetzenden sorgt für Ergebnisse mit hoher baukultureller Qualität.

Neben den genannten Fachrichtungen werden Sonderpreise für Barrierefreiheit, Holzbau und Nachwuchs ausgelobt. Denn Baukultur soll allen Menschen zugänglich sein, die Bedeutung des nachwachsenden und lokal verfügbaren Werkstoffs Holz hervorheben und die Architekten- und Ingenieurausbildung als wichtige Zukunftsaufgabe betonen. Hier sind Studierende sowie Absolvent:innen von Thüringer Hochschulen eingeladen, ihre Ideen und Forschungsergebnisse einzureichen.

Neben Akteuren aus den Fachdisziplinen werden ausdrücklich in der Thüringer Baukultur aktive Personen, Initiativen, Institutionen und Medienschaffende ermuntert, sich zu bewerben. Die Intention ist, die Vielfalt baukultureller Werte und Ausdrucksformen auszuzeichnen und zu fördern.

Teilnahmeberechtigt sind weltweit realisierte Werke, deren Urheber:innen ihren Sitz in Thüringen haben, sowie Projekte mit Thüringer Standort, deren Urheber:innen auch außerhalb Thüringens verortet sein können.

Vom 1. März bis 30. April 2021 können Bewerbungen über das Online-Portal (staatspreis.baukultur-thueringen.de) eingereicht werden. Eine namhafte Jury wird die Bewerbungen sichten und bewerten. Die Verleihung des Staatspreises wird voraussichtlich im September 2021 stattfinden.

Weitere Informationen (u. a. der vollständige Auslobungstext) auf der Website der Stiftung Baukultur Thüringen: https://baukultur-thueringen.de/staatspreis/

 

Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Werner-Seelenbinder-Straße 8

99096 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 57 411 1740

E-Mail: presse@tmil.thueringen.de

Internet: www.tmil.info

 

Abteilung 2: Städte- und Wohnungsbau, Staatlicher Hochbau

Referat 27: EU-Förderung, Bauhaushalt und Baukultur

Tel.: + 49 (0)361 57 411 1270

E-Mail: referat.27@tmil.thueringen.de

 

Ansprechpartner:

Mario Lerch, Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Katja Mühe, Referentin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

 

Stiftung Baukultur Thüringen

Rudolstädter Straße 7

99428 Weimar-Gelmeroda

Telefon: +49 (0)3643 9009370

E-Mail: staatspreis@baukultur-thueringen.de

Internet: www.baukultur-thueringen.de

 

Ansprechpartner

Dr. Stephan Jung, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Baukultur Thüringen

 

Architektenkammer Thüringen

Bahnhofstraße 39

99084 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 210 500

E-Mail: info@architekten-thueringen.de

Internet: www.architekten-thueringen.de

 

Ansprechpartner

Dr. Hans-Gerd Schmidt, Präsident der Architektenkammer Thüringen

 

Ingenieurkammer Thüringen

Gustav-Freytag-Straße 1

99096 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 228730

E-Mail: info@ikth.de

Internet: www.ikth.de

 

Ansprechpartner

Elmar Dräger, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen

 

Broschüre zur Ausschreibung

Neueste Beiträge

  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald
  • Ministerin Susanna Karawanskij: Insektenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe – Beispielhaftes Projekt zur Förderung der Biodiversität im Obstbau vorgestellt

    „Wir sind auf die Leistungen der Insekten angewiesen: Intakte Ökosysteme sind ohne Insekten ebenso undenkbar wie eine funktionierende Lebensmittelversorgung für uns Menschen“, sagte Ministerin Karawanskij heute bei der Vorstellung des Projekts ‚Förderung der Biodiversität im Gartenbau - Kirschanlagen als Nist- und Nahrungshabitat für Wildbienen‘ in Gierstädt.   zur Detailseite

    Ministerin Karawanskij besichtigt Insektenhotels für Wildbienen im Obstpark Gierstädt
  • Städtebauförderung bleibt entscheidendes Instrument für die Stadtentwicklung

    Am 14. Mai 2022 findet wieder der Tag der Städtebauförderung als bundesweiter Aktionstag statt. 2020 fiel der Tag der Städtebauförderung pandemiebedingt aus und fand 2021 oft nur digital statt. Daher soll in diesem Jahr der Aktionstag wieder in vielen Städten und Gemeinden in Präsens durchgeführt werden. Viele Thüringer Städte und Gemeinden werden sich beteiligen und präsentieren mit öffentlichen Veranstaltungen die Aufgaben und Ergebnisse der Städtebauförderung.   zur Detailseite

  • 24-Stunden-Dorfläden werden auch 2022 gefördert


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Die Förderung der Etablierung von Tag-und-Nacht- bzw. 24-StundenDorfläden wird in diesem Jahr fortgesetzt und tritt am 17. Mai in Kraft. Die Förderanträge können bis 30. Juni eingereicht werden. „2021 konnten wir über die Richtlinie 24-Stunden-Dorfläden insgesamt 16 Dorfläden und Verkaufsautomaten in ganz Thüringen fördern. Diese Richtlinie ergänzt unsere bereits vorhandenen Fördermöglichkeiten der Integrierten ländlichen Entwicklung, mit der wir seit 2015 bereits über 50 Projekte rund um Dorf- und Hofläden sowie Verkaufsautomaten in fast allen Landkreisen gefördert haben“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Staatssekretär Torsten Weil (li.) und Ladenbetreiber Ronny Koch stehen im Dorfladen in Taupadel.
  • Ministerin Karawanskij setzt Spatenstich für Neubau der Gemeinschaftsschule „Am Hartwege“ in Weimar


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Bauministerin Susanna Karawanskij setzte heute gemeinsam mit Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine den ersten Spatenstich für den Neubau eines Schulgebäudes für die Gemeinschaftsschule Weimar am Standort „Am Hartwege“. Als Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen (IBA) wird der Neubau als „Schule der Zukunft“ Modellcharakter für vergleichbare Schulformen im Bundesland haben. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit insgesamt 11 Mio. Euro. Davon stammen 5 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm und 6 Mio. Euro aus IBA-Ergänzungsmitteln.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: