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Neues Schuljahr und neuer Name für die Fachschule für Agrarwirtschaft in Stadtroda


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ministerin Susanna Karawanskij eröffnete heute (12.10.) das neue Schuljahr an der Fachschule für Agrarwirtschaft Stadtroda. Zugleich wurde der neue Namenszug „Friedrich Gottlob Schulze“ feierlich enthüllt.

Foto: TMIL/D. Santana

„Thüringen ist ein vitaler Innovationsstandort im Agrarbereich. Naturnahe Landwirtschaft kombiniert mit Hightech kann die Branche attraktiver für junge Nachwuchskräfte machen. Das ist dringend notwendig, denn in vielen Thüringer Betrieben ist die Hofnachfolge noch ungewiss. Die Fachschule für Agrarwirtschaft in Stadtroda leistet einen großen Beitrag für die moderne Ausbildung in den Grünen Berufen“, sagte die Ministerin.

In diesem Jahr beginnen 28 Fachschüler:innen in der Fachrichtung Landwirtschaft eine zweijährige Weiterbildung mit dem Ziel, sich zum/r „Staatlich geprüften Agrarbetriebswirt/in“ zu qualifizieren. Insgesamt nehmen derzeit 72 Fachschüler:innen an der zweijährigen Fachschulfortbildung in der Winterschulform von Mitte Oktober bis Mitte März teil.

Die Eröffnung des 101. Schuljahres ist eine ganz besondere, da die Fachschule für Agrarwirtschaft Stadtroda offiziell ihren neuen Namenszusatz „Friedrich Gottlob Schulze“ erhält. Schulze war Professor, Nationalökonom und Landwirt und gilt als einer der Begründer der Landwirtschaftslehre als akademisches Fach in Deutschland. „Friedrich Gottlob Schulz war ein Pionier der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung. Dass die Fachschule für Agrarwirtschaft nun seinen Namen trägt ist Ehre und Auftrag, das große Engagement und die sehr gute Arbeit in der landwirtschaftlichen Bildung fortzusetzen und den Ausbildungsstandort Stadtroda weiter zu stärken. Das Thüringer Agrarministerium wird die Agrarschule weiter unterstützen und sich intensiv für bauliche Verbesserungen stark machen“, so die Ministerin.

Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in der Thüringer Landwirtschaft steigt, denn die Branche steht vor einem Generationenwechsel. Die Landwirtschaftszählung 2020 des Thüringer Landesamtes für Statistik ergab, dass fast die Hälfte der 2.700 Agrar-Einzelunternehmen in Thüringen von Betriebsinhaber:innen im Alter von 55 Jahren oder mehr geleitet werden. Bei etwa Zweidrittel der Betriebe sei die Nachfolge ungewiss. „Deshalb bestünde höchstes Interesse in der Branche, der Politik und der gesamten Gesellschaft, den qualifizierten Berufsnachwuchs in den Grünen Berufen Thüringens zu fördern, so die Ministerin. 

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