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Ortsumfahrung für Mackenrode freigegeben


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Minister Hoff: „Das verbessert die Lebensqualität im Ort spürbar“

Die Arbeiten zum Bau der Ortsumgehung Mackenrode an der B 243 sind in weiten Teilen fertiggestellt. Heute (19.12.) kann so ein weiterer Abschnitt für den Verkehr freigegeben werden.„Durch den sehr guten Baufortschritt an der Ortsumgehung wird der Ort Mackenrode früher als geplant, deutlich von Verkehr, Lärm und Abgasen entlastet. Für die Menschen in Mackenrode erhöht sich durch die neue Ortsumgehung die Lebensqualität spürbar“, sagt heute Thüringens Infrastrukturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff.

„Mit der Ortsumgehung erwarten wir einen Rückgang des Durchgangsverkehrs in Mackenrode von bis zu 90 Prozent bei PKWs und bei LKWs um bis zu 93 Prozent. Das wird die Verkehrssicherheit und das Wohlbefinden der Menschen im Ort spürbar verbessern. Zugleich erhält Mackenrode mit der Ortsumgehung eine gute Anbindung an den Fernverkehr und das erhöht die Chancen des Orts für Neuansiedelungen“, so Hoff.

Künftig wird der Verkehr in beiden Richtungen vom Ort Nüxei auf die neu erstellte B 243 bis zum Bauende östlich von Mackenrode geführt. Die Sperrung der L 604 Richtung Mackenrode wird aufgehoben.

Die vollständige Verkehrsfreigabe der Neubaustrecke erfolgt nach Einschätzung der Niedersächsischen Landesstraßenbaubehörde voraussichtlich im Sommer 2020.

Für den südlich anschließenden 9,8 km langen Abschnitt der Ortsumgehungen Holbach und Günzerode an der B 243 bereitet das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr den Bau vor. Im zweiten Quartal 2020 ist der Baubeginn von zwei Brückenbauwerken geplant.

Für die engagierte Arbeit bedankt sich Minister Hoff bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die überwiegend für die bauliche Umsetzung der Ortsumgehung Mackenrode verantwortlich ist und dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, das die drei Brückenbauwerke auf Thüringer Seite errichtet hat.

Hintergrund:

Die B 243 Ortsumgehung Mackenrode ist Bestandteil der Verlegung der B 243 von Bad Lauterberg (B 27) in Niedersachsen bis zur A 38 in Thüringen.

Die Ortsumgehung beginnt in Niedersachsen an dem bereits fertiggestellten Abschnitt südlich von Bad Sachsa. In Thüringen schließt sie östlich von Mackenrode wieder an die B 243 an.

Die Streckenlänge der Ortsumgehung Mackenrode an der Grenze von Niedersachsen und Thüringen umfasst 5,4 Kilometer, davon liegen rund 1,7 Kilometer in Thüringen. Am 26. Juli 2016 wurde der Bau der Ortsumgehung Mackenrode mit der Grundsteinlegung für ein Brückenbauwerk in Thüringen begonnen.

Die Thüringer Straßenbauverwaltung war für den Bau von drei Brückenbauwerken der Ortsumgehung in Thüringen verantwortlich. Die Bauarbeiten hierfür wurden Ende 2017 abgeschlossen.

Der weitere Brücken- und Streckenbau für den gesamten Abschnitt der Ortsumgehung erfolgt in Zuständigkeit der Landesstraßenbaubehörde Niedersachsen.

Durch die Ortsumgehung Mackenrode ist ein Rückgang der Verkehrsbelastung der ehemaligen Ortsdurchfahrt der B 243 laut Verkehrsprognose 2030 auf 11,3% im Gesamtverkehr und auf 6,8% im Schwerverkehr zu erwarten.

Im Prognose-Bezugsfall 2030, ohne Ortsumgehung, beträgt die Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt Mackenrode 10.600 Kfz/24h, davon 2.650 SV/24h.

Im Planfall 2030, mit Ortsumgehung Mackenrode, beträgt die Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt Mackenrode 1.200 Kfz/24h, davon 180 SV/24h.

 

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