Land fördert Sanierung der Grundschule in Ilmenau-Langewiesen mit 3,6 Mio. Euro Sanierung der Grundschule in Ilmenau-Langewiesen


Sühl betonte, dass die Schulbauförderung ein zentrales Anliegen der rot-rot-grünen Landesregierung sei. „Wir haben bereits zu Beginn der Legislatur unser Programm für die baulichen Verbesserungen unser Schulen mit 150 Millionen Euro gestartet.

Sühl betonte, dass die Schulbauförderung ein zentrales Anliegen der rot-rot-grünen Landesregierung sei. „Wir haben bereits zu Beginn der Legislatur unser Programm für die baulichen Verbesserungen unser Schulen mit 150 Millionen Euro gestartet. Mittlerweile ist es das größte Schulinvestitionsprogramm in der Geschichte unseres Landes. Insbesondere der barrierefreie Ausbau unserer Schulgebäude ist dringend notwendig, wenn künftig noch viel mehr Kinder und Jugendliche inklusiv beschult werden. Moderne Schulgebäude sind ein Aushängeschild für attraktive Orte vor allem im ländlichen Raum. Sie spielen bei der Gestaltung des demografischen Wandels eine Schlüsselrolle.“ Der Barrierefreiheit dienen auch die Baumaßnahmen an der Grundschule in Langewiesen. Der Haupteingang und der Zugang zum Speisesaal werden mit einem Fahrstuhl barrierefrei gestaltet. Es wird mehr und größere Unterrichtsräume geben. Die Anbauten werden mit dem Haupthaus verbunden. Zudem wird das Gebäude um Wärmeschutz und Rettungswege ergänzt und die Elektroinstallation auf den neusten Stand gebracht. „Alles in allem erhalten die Kinder hier nicht nur eine bessere, sondern auch eine sicherere Schule, um gemeinsam lernen zu können“, stellte Sühl fest. Die Bauarbeiten an der Grundschule sollen bis November 2019 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen rund 4,7 Mio. Euro, von denen der Landkreis als Schulträger rund 1,1 Mio. Euro Eigenmittel investiert. „Mit dem 2015 gestarteten Investitionsprogramm über 150 Mio. Euro bauen wir den erheblichen Sanierungsstau an Thüringens Schulen schrittweise ab“, so Sühl weiter. „Aufgrund des immer noch erheblichen Investitionsbedarfs an den Schulgebäuden im Freistaat wollen wir unser zunächst auf fünf Jahre angelegtes Programm auch in der kommenden Legislaturperiode fortsetzen. Mittlerweile hat auch die Bundesregierung die Notwendigkeit von Schulinvestitionen erkannt und weitere 80 Mio. Euro für Schulen in Thüringen bereitgestellt. Mit den ebenfalls erhöhten pauschalen Zuweisungen des Landes stehen so allein im Doppelhaushalt 2018/19 insgesamt 240 Mio. Euro zur Verfügung. Das ist das größte Schulinvestitionsprogramm in der Geschichte unseres Landes.“ Die Sanierung der Schule in Langewiesen wird über das Förderprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen finanziert, dass sich aus 90 Prozent Bundes- und 10 Prozent Landesmitteln zusammensetzt. Hintergrund: Die Auswahl der geförderten Objekte im Schulbauinvestitionsprogramm erfolgt auf Grundlage der Schulbauförderrichtlinie. Mit ihr werden die Fördermittel zielgenau und nachhaltig eingesetzt. So müssen die Antragsteller nachweisen, dass auch im demografischen Wandel die Schulen bei Neubauten 25 Jahre und bei Sanierungen für die kommenden 15 Jahre ausgelastet sein werden. Ferner sollen die Schulen durch die Sanierung barrierefrei werden, um eine inklusive Beschulung zu ermöglichen. Gefördert werden Sanierung, Umbau, Erweiterung und Neubau von Schulgebäuden und Schulsporthallen. gez. Antje Hellmann Pressesprecherin

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