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Schulsanierungen im Wartburgkreis – Bildungsgerechtigkeit und Klimaschutz im ländlichen Raum


Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij hat heute gemeinsam mit dem Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, die energetisch sanierte Werratalschule mit Schulsporthalle in Bad Salzungen übergeben. Die Maßnahmen an Schule und Turnhalle wurden jeweils mit EFRE-Mitteln der Europäischen Union gefördert. In die Sanierung der Sporthalle, die bereits seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 wieder genutzt werden kann, flossen insgesamt circa 1,1 Mio. Euro EFRE-Mittel. In die energetische Sanierung des Schulgebäudes nochmals 1,6 Mio. Euro EFRE-Mittel.

Ministerin Susanna Karawanskij übergibt den Förderbescheid über 4,7 Millionen an die Regelschule Wutha-Farnroda
Foto: TMIL/D. Santana
Symbolischer Scheck über die Fördersumme von ca. 4,7 Millionen Euro für die Regelschule Wutha-Farnroda
Foto: TMIL/D. Santana
Ministerin Karawanskij bei ihrer Ansprache
Foto: TMIL/D. Santana

„Mit der energetischen Sanierung der Werratalschule ist es gelungen, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein modernes Lern- und Arbeitsumfeld zu schaffen und gleichzeitig den Ansprüchen an nachhaltiges und klimafreundliches Bauen gerecht zu werden“, so Ministerin Susanna Karawanskij. Die umfangreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen an Schule und Sporthalle verringern den jährlichen Ausstoß von klimaschädlichen Gasen um über 30 Tonnen. Zudem werden beim Betrieb der Schule künftig über 100 Megawattstunden beim Primärenergieverbrauch eingespart.

Im Rahmen der Veranstaltung in Bad Salzungen übergab die Ministerin symbolisch den Bescheid für eine weitere Schulsanierung. Mit 4,7 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm fördert das Land die komplette Generalsanierung der staatlichen Regelschule Wutha-Farnroda, um den heutigen Anforderungen an Energetik, Technik, Pädagogik, Sicherheit, Brandschutz und Barrierefreiheit zu entsprechen. „Mich freut sehr, dass es hier gelingt, eine Schule zu sanieren und zu modernisieren, die nicht zuletzt einen besonderen sozialen Auftrag hat“, so Ministerin Karawanskij. An der Schule besteht ein höherer Bedarf an weiterem Förderunterricht, an Differenzierungsräumen und Teilungsstunden aufgrund der unterschiedlichen Grundlagen der Schüler:innen.

„Die Stärkung des ländlichen Raumes hat viele Facetten“, so die Ministerin abschließend. „Beide Schulsanierungsmaßnahmen zeigen, dass wir Infrastruktur und damit gute Rahmenbedingungen für Bildungs- und soziale Gerechtigkeit, für Nachhaltigkeit und Klimaschutz auch jenseits der großen Städte schaffen. Das hat für uns als Landesregierung eine hohe Priorität und wird uns auch in unserem künftigen Handeln leiten“, fügte sie hinzu.

 

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