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Sehr gute Bilanz im staatlichen Hochbau für 2020


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Der Freistaat Thüringen hat für den staatlichen Hochbau im Jahr 2020 (mit Stand 28.12.2020) insgesamt rund 156,2 Mio. EUR verausgabt. „Das ist eine sehr gute Bilanz. Wir investieren in eine zukunftsorientierte Landesverwaltung und verbessern die Unterbringungssituation in den Dienststellen. Klimaschutz, Energieeffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energien, Digitalisierung und Barrierefreiheit sind dabei wichtige Aspekte. Zukunftsweisend sind die zahlreichen Neubaugroßprojekte für unsere Thüringer Hochschulen und Landesbehörden.“

Bei der Erneuerung und Verbesserung der Arbeits- und Unterbringungssituation von Dienststellen und Einrichtungen standen und stehen vor allem die Bereiche öffentliche Sicherheit, Schulen, Justiz und Landwirtschaft im Fokus. Bei allen Baumaßnahmen wird darauf geachtet, dass die Vorgaben für den Klima- und Ressourcenschutz, die Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien, u. a. durch einen nachhaltigen Einsatz von Bio- bzw. erneuerbarer Energie im Wärmebereich der Landesgebäude umgesetzt werden.

Im Bereich des Hochschulbaus wurden die Standorte Jena, Ilmenau, Erfurt, Weimar, Nordhausen, Gera und Schmalkalden mit Entflechtungsmitteln des Bundes sowie mit Mitteln aus dem EFRE weiter planmäßig ausgebaut, um eine Wettbewerbsfähigkeit in Wissenschaft, Forschung und Lehre zu sichern. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena starteten im März die Bauarbeiten am Campus Inselplatz. Weitere laufende Baumaßnahmen in Jena sind ein Forschungsbau für das Helmholtz-Institut und das Gebäude Fürstengraben 26. An der Hochschule Schmalkalden befindet sich die Sanierung des Hauses D kurz vor Fertigstellung. An der Technischen Universität Ilmenau werden derzeit mit dem Umbau des Ökonomikums und dem Neubau des Rechenzentrums zwei große Vorhaben realisiert. Zudem wird die denkmalgeschützte Fassade der Mensa saniert. An der Hochschule Nordhausen wird das Gebäude 19 saniert. In der Coudraystraße in Weimar begannen im Herbst zwei große Baumaßnahmen für die Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität. Am Campus Beutenberg Jena befindet sich die Erneuerung der Medienversorgung in Umsetzung. In Planung sind zudem noch weitere Maßnahmen in Erfurt, Gera und Jena.

Auch im Bereich Landesbau erfolgen hohe Investitionen: Im Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde im August der Neubau für die Bereitschaftspolizei und die Kriminalpolizeiinspektion Erfurt in der Kranichfelder Straße übergeben. Derzeit wird der südöstliche Grundstücksbereich für ein Bediensteten-Parkhaus freigemacht. Die Planungen für den Neubau der Polizeiinspektion Saale-Orla, für die Sanierung der Landespolizeidirektion Erfurt Andreasstraße sowie für das Landgericht Erfurt stehen kurz vor der Fertigstellung. Für die Landespolizeiinspektion Saalfeld, Standort Cottastraße in Rudolstadt, werden derzeit die Häuser A und B saniert. An der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz ist die Planung für den Neubau der Fahrzeughalle und das Übungsgebäude kurz vor der Fertigstellung und die Tunnel- und Atemschutzübungsanlage ist in Baurealisierung. Im Bildungszentrum der Polizei Meiningen ist die Sanierung des Hauses 1 im Bau. In der Justizvollzugsanstalt Tonna konnte die Erneuerung sicherheitstechnischer Anlagen abgeschlossen werden.

Eine weitere Baumaßnahme im Landesbau ist die Sanierung der Turnhalle und der Außenanlagen des Sportgymnasiums Oberhof, bei der gegenwärtig die Ausschreibungsunterlagen in Vorbereitung sind. Die Planung der Erneuerung der Wirtschaftsanlagen für den Zentralen Fahrdienst ist abgeschlossen. Am Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz Bad Langensalza wurden bauliche Ertüchtigungen durchgeführt. In der Thüringer Staatskanzlei konnte im Oktober der 1. Bauabschnitt der Instandsetzungsmaßnahmen übergeben werden.

„Unsere umfangreichen Maßnahmen können sich wirklich sehen lassen. Mit der Verabschiedung des Etats für den Landeshaushalt 2021 durch den Thüringer Landtag ist auch eine kontinuierliche weitere Förderung zur Zukunft bei den Hochbauprojekten gesichert“, sagte Minister Hoff.

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