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Spatenstich des Radwegabschnitts „Schwarzer Weg“ in Arnstadt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Bereits wenige Tage nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zum geplanten Güterterminal in Arnstadt hat heute mit dem Spatenstich des Radwegs „Schwarzer Weg“ die Umsetzung der ersten von fünf begleitenden Maßnahmen begonnen. Ministerin Susanna Karawanskij sagte im Vorfeld zum Termin: „Ich freue mich, dass wir nun zügig in die Umsetzung der Maßnahmen gehen und wir den Bürgerinnen und Bürgern zeigen können, dass wir auf unsere Worte auch Taten folgen lassen.“

Der Bau des Radweges „Schwarzer Weg“ ist eine von insgesamt fünf Infrastruktur- und weiteren begleitenden Maßnahmen im Zusammenhang mit der Errichtung des neuen „Rail Logistics Center Arnstadt“, auf die sich die Landesregierung gemeinsam mit der Stadt Arnstadt, der Deutschen Bahn und der Landesentwicklungsgesellschaft in der am 26.10.2021 unterzeichneten „Rahmenvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung eines Güterterminals und dessen Umfelds am Bahnhof Arnstadt“ verständigt hat. Der Freistaat unterstützt dabei verschiedene Maßnahmen, um die Infrastruktur für die Weiterentwicklung des Industriegebiets Erfurter Kreuz zu ertüchtigen und eine mögliche Mehrbelastung für die ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger zu kompensieren. Mit dem Radwegeausbau soll eine umweltfreundliche Anbindung für Pendlerinnen und Pendler in das Industriegebiet geschaffen werden.

Der „Schwarze Weg“ ist Bestandteil der ca. elf Kilometer langen Raddirektverbindung Arnstadt – Erfurter Kreuz – Neudietendorf und verläuft mit einer Länge von ca. 410 Meter vom Arnstädter Bahnhof entlang der Bahngleise in Richtung des Gewerbegebiets. Er ist bislang ein unbefestigter Feldweg unmittelbar am Bahndamm, der nun im Rahmen der Baumaßnahmen für den Radverkehr ertüchtigt und auf eine Breite von drei Metern ausgebaut wird. Aufgrund des hohen Potenzials an Radfahrenden werden für diese höhere als sonst übliche Standards für Radwege geschaffen. Die initiale Machbarkeitsstudie zur Raddirektverbindung, welche vom Regionalmanagement des Landkreises Gotha und des Ilm-Kreises in Auftrag gegeben wurde, prognostiziert, dass durch die schnelle Radverbindung pro Werktag 6.813 Pkw-Kilometer eingespart werden können. Dieses Projekt ist thüringenweit eines der ersten seiner Art und somit wegweisend für die Schaffung hochwertiger Radverkehrsinfrastruktur im Land.

„Jeder Kilometer, der künftig statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist wichtig, um Thüringen nachhaltiger und klimafreundlicher zu machen. Mit dem Schwarzen Weg können wir eine wichtige Strecke für Radfahrende in Angriff nehmen, und ich bin zuversichtlich, dass wir damit die Voraussetzungen schaffen, mehr Menschen dazu zu bewegen, auf das Auto zu verzichten“, so die Ministerin.

Mit dem Beginn der Baumaßnahmen zum „Schwarzen Weg“ fällt auch der Startschuss für die Realisierung der Raddirektverbindung. Die heute beginnenden Baumaßnahmen zum Ausbau des „Schwarzen Weges“ werden voraussichtlich zwei Monate dauern und damit noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Beginnend mit vorbereitenden Maßnahmen werden zeitgleich auch die vorhandenen Trinkwasserleitungen durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Arnstadt erneuert.

Das Investitionsvolumen für den Wegebau liegt bei ca. 140.000 € und wird vom Freistaat Thüringen gefördert. Das Vorhaben wird als eines der ersten über das Sonderprogramm „Stadt und Land“, das aus Finanzhilfen des Bundes finanziert wird, gefördert.

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