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Agrarministerkonferenz Staatssekretär Weil begrüßt gemeinsames Vorgehen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest


Erstellt von Thüringer Ministerium für Landwirtschaft und Infrastruktur

„Angesichts des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg sendet die Agrarministerkonferenz ein wichtiges Signal, wie ernst die Lage ist“, so Thüringens Staatssekretär Torsten Weil zu den Ergebnissen der heutigen (25.09.) Agrarministerkonferenz (AMK) in Weiskirchen. „Ich begrüße, dass sich Bund und Länder auf der AMK auf ein gemeinsames Vorgehen zur Bekämpfung der ASP geeinigt haben und sich solidarisch mit Brandenburg zeigen. Thüringen und die anderen Länder werden Brandenburg in dieser schwierigen Situation beim Zaunbau und bei der Bejagung von Wildschweinen unterstützen. Wir müssen auch von den Erfahrungen Brandenburgs im Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest lernen und bei unseren weiteren Maßnahmen berücksichtigen. Hierfür stehen wir in engem Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen in Brandenburg.“

Auf der AMK haben sich Bund und Länder darauf geeinigt an der Landesgrenze zu Polen einen 1,5 Meter hohen und 30 Zentimeter tiefen Wildschutzzaun zu errichten, um den weiteren Eintrag von infizierten Wildschweinen nach Brandenburg einzudämmen. Einigkeit bestand auch darin, dass in allen Ländern die Bejagung von Schwarzwild zur Seuchenprävention weiter verstärkt wird. Zudem wurde auf der AMK beschlossen, bundesweit die Maßnahmen der Tierseuchenprävention in Ställen und in Betrieben der Fleischverarbeitung strikt umzusetzen und auszuweiten.

Einführung einer Waldklimaprämie

„Intakte Wälder sind unsere wichtigste Waffe zur Bekämpfung des Klimawandels“, so Weil. „Die gemeinsame Verständigung zur langfristigen finanzielle Hilfe über die Waldklimaprämie ist ein bedeutender Schritt, um die Ökosystem-Leistungen des Waldes aufrechtzuerhalten. Bund und Länder werden nun intensiv daran arbeiten, eine tragbare Waldklimaprämie zu entwickeln, die ökologische und ökonomische Funktionen des Waldes berücksichtigt.“

Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 – Grüne Architektur

Die Agrarministerkonferenz hat die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung der GAP“ beauftragt, ihre Arbeiten zur nationalen Ausgestaltung der Grünen Architektur und weiterer zentraler Elemente der GAP nach 2020 fortzuführen sowie dabei die sogenannte Farm-to-fork Strategie und die Biodiversitätsstrategie in der grünen Architektur der GAP

zu berücksichtigen. „Das ist ein wichtiges Signal der AMK, die Umwelt- und Biodiversitätsleistungen in der Landwirtschaft in der GAP nach 2020 stärker zu unterstützen“, so Weil. „Leider konnte sich Thüringen nicht mit dem Antrag durchsetzen, eine engere Zusammenarbeit zwischen Agrar- und Umweltministerkonferenz im GAP-Prozess zu erreichen."  Damit sei leider die Chance verpasst worden, wichtige inhaltliche Synergien zwischen AMK und UMK im weiteren GAP-Prozess zu erreichen, so der Staatssekretär.

 

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