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TERMINHINWEIS Staatssekretärin Karawanskij bei der Einweihung der Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf-Steudnitz


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ort: Dorndorf-Steudnitz, Bügelsche Str. 3
Zeit: 26. August 2020, 16.30 Uhr

Staatssekretärin Susanna Karawanskij besucht heute das Brückenfest, mit dem die sanierte Carl-Alexander-Brücke im Ortsteil Dorndorf-Steudnitz der Stadt Dornburg-Camburg eingeweiht wird. Nach zwei Jahren Bauzeit wird die 128 Jahre alte, knapp 127 Meter lange und 4.50 Meter breite Stahlbogenrücke wieder freigegeben und präsentiert sich saniert weitestgehend im historischen Ursprungszustand. „Mit der Carl-Alexander-Brücke haben die Dorndorf-Steudnitzer ein historisches Prachtstück vor der Tür und der Freistaat Thüringen ist um eine weitere touristische Attraktion reicher“, so Staatssekretärin Karawanskij. „Auch zur Aufwertung des Rad- und Fußverkehrs leistet die Brücke einen wichtigen Beitrag.“

Rund 5,27 Millionen Euro wurden in die Sanierung der Carl-Alexander-Brücke investiert. Davon kamen 3,12 Millionen Euro aus Fördermitteln des kommunalen Straßenbaus. Weitere Gelder stammen von der Stadt Dornburg-Camburg, aus der Denkmalpflege des Freistaates Thüringen, der Thüringer Straßenbauverwaltung und vom Dorndorf-Steudnitzer Brückenbauverein. Für die Sanierung der Brücke, die 1996 in die Liste der technischen Denkmale aufgenommen wurde, lobte die Stadt Dornburg mit Unterstützung der Straßenbauverwaltung einen Realisierungswettbewerb aus. Den Zuschlag bekam damals die Idee, den Ursprungszustand der Brücke weitestgehend zu erhalten. „Das dies für alle ein echter Gewinn war, können wir heute deutlich sehen“, so Staatssekretärin Karawanskij.

Hintergrund:

Carl Alexander, der Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach – und Namensgeber – ließ die Carl-Alexander-Brücke 1892 als Ersatz für eine vom Hochwasser zerstörte Holzbrücke errichten. 1946 fiel der westliche Überbau einer Sprengung zum Opfer. Die Rekonstruktion zog sich bis zum Jahr 1971 hin. Bis zum Ende der 1980er Jahre passierte der Verkehr der heutigen B 88 die Brücke. Ab 1992 durften nur noch Fahrzeuge mit einer Traglast von 2,8 Tonnen die Saale auf diesem Weg überqueren. Angesichts der zunehmend auftretenden Schäden wurde die Brücke 1998 für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und bis 2018 nur als Geh- und Radwegebrücke genutzt.

Die Thüringer Straßenbauverwaltung ist derzeit für 822 Brücken in Autobahnen, 740 Brücken in Bundesstraßen und 1.178 Brücken in Landesstraßen zuständig. Im Landeshaushalt hat der Freistaat Thüringen in diesem Jahr rund 11,8 Millionen Euro für den Erhalt von Brücken, Tunneln, Stützwänden und anderen Ingenieurbauwerken eingeplant.

 

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