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Staatssekretärin Karawanskij bei Einweihung und Baustart in Bad Salzungen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Staatssekretärin Susanna Karawanskij nahm heute an der Einweihung der energetisch sanierten Werner-Seelenbinder-Turnhalle und am Baustart zur Sanierung des Gradierwerkensembles in Bad Salzungen teil. 

„Mit der Sanierung der Werner-Seelenbinder-Turnhalle wurde eine Sportstätte mit Leuchtturmcharakter für Bad Salzungen ertüchtigt“, so Staatssekretärin Karawanskij. Die Dreifelderhalle mit über 1.800 Quadratmetern Nutzfläche ist die einzig zentral gelegene städtische Sportstätte in Bad Salzungen und die einzige Halle, in der bestimmte Sportarten wie Tennis oder Fußball auf Großfeldtore überhaupt möglich sind. „Durch die vorwiegend energetische Sanierung finden Vereins- und Schulsport aber auch kulturelle Veranstaltungen künftig nicht nur in modernisierten Räumlichkeiten, sondern vor allem auch unter deutlich ökologischeren Bedingungen statt“, fügte Karawanskij hinzu.

Energetisch saniert wurden unter anderem das Hauptdach der Turnhalle, der Sportboden des Hallenbereiches, die Elektroinstallationen sowie der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbereich. Zudem wurde die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt.

Für das Vorhaben wurden Gesamtausgaben in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro veranschlagt. Etwas über 1,2 Mio. Euro wurden durch Zuwendungen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) realisiert. Die EFRE-Förderung der Europäischen Union steht auch in Bad Salzungen für eine ganzheitlich ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik. In der laufenden Förderperiode hat die Stadt bereits für einige Vorhaben EFRE-Mittel beantragt und erhalten.

Mit dem Baustart der Sanierung des Gradierwerkensembles nimmt Bad Salzungen eines der wichtigsten Projekte überhaupt in Angriff. „Das denkmalgeschützte Gradierwerksensemble ist das Gesicht der Stadt und sowohl städtebaulich als auch kulturhistorisch eine einzigartige Ansammlung von Gebäuden des historischen und aktuellen Kurbetriebes“, so Karawanskij.

Die Sanierung und der Umbau des Gradierwerkensembles in mehreren Bauabschnitten, einschließlich der Wiederherstellung des Gradiergartens, sind zwingend erforderlich. Damit sollen der Bestand und die Entwicklung der Kur gesichert, ein verbessertes Angebot für Besucherinnen und Besucher geschaffen, Funktionsabläufe aus Sicht des Betreibers optimiert und hygienische Verbesserungen realisiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die energetische Aufwertung der Bauwerkshülle des Mittelbaus. Zudem wird die gesamte haustechnische Installation erneuert und auf aktuelle Qualitätsstandard geführt.

Die geschätzten Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei 12,5 Mio. Euro. Circa 1,8 Mio. Euro wurden bereits aus Städtebaufördermitteln bewilligt, u.a. für das erforderliche europaweite Planerauswahlverfahren und für umfangreiche Planungen und Baustelleneinrichtungen. Weitere Mittel bei der Städtebauförderung aber auch beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sind angemeldet.

Zudem wurde das Projekt für eine diesjährige Förderung der Nationalen Projekte des Städtebaus (NPS) empfohlen. Dieser Empfehlung ist das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat mit einer Summe von 1 Mio. Euro für die Gradierwand West gefolgt. Für die Widerherstellung des Gradiergartenwurden weitere Mittel in diesem Programm beantragt.

 

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