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Staatssekretärin Karawanskij: „Wir wollen das Azubi-Ticket dauerhaft anbieten“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das Azubi-Ticket Thüringen wird zunächst bis zum 31. Juli 2021 als Pilotprojekt weitergeführt. Der Ausgabepreis für die Azubis beträgt weiterhin 50 Euro im Monat. „Über 10.000 Azubis haben das Ticket bisher abonniert. Das verdeutlicht den großen Erfolg unseres Angebots und ist ein starkes Argument, dass Azubi-Ticket über die Pilotphase hinaus fest zu etablieren“, sagte Staatssekretärin Susanna Karawanskij. „Wir streben zudem an, dass Azubi-Ticket auf Berufsschülerinnen und – schüler länderübergreifender Fachklassen und auf junge Menschen im Freiwilligendienst zu erweitern.“

Bei dem Azubi-Ticket handelt es sich um ein Tarifangebot des Verkehrsverbunds Mittelthüringen. Die Abonnenten bezahlen 50 Euro und können in fast ganz Thüringen Bus und Bahn nutzen. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) übernimmt den Differenzbetrag von rund 143 Euro.

Die Verlängerung der Richtlinie zur Förderung der Azubi-Tickets bis Ende Juli 2021 soll sicherstellen, dass das Ticket auch in den Landkreisen gültig ist, die bisher nicht zum VMT gehören. Hierzu ist eine Verlängerung der Richtlinie bis Ende Juli 2021 erfolgt. „Die Landesregierung wird die notwendigen Grundlagen schaffen, um über die Pilotphase hinaus das Azubi-Ticket als dauerhaftes Angebot zu sichern“, so Karawanskij. „Nach dem Ende der erfolgreichen Pilotphase wollen wir das günstige Ticketangebot auch für Thüringer Schülerinnen und Schüler länderübergreifender Berufsschulen und für Freiwilligendienstleistende öffnen.“

Eine vom TMIL in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass sich das Azubi-Ticket auf das Fahrverhalten junger Menschen auswirkt. Karawanskij betont die sozial-ökologischen Leistung des Tickets: „Wir sehen, dass mehr junge Menschen öfter mit Bussen und Bahnen fahren. Das günstige Azubi-Ticket fördert somit ein umweltfreundliches Fahrverhalten bei jungen Leuten und leistet dadurch einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Verkehrswende. Das Azubi-Ticket ist ein verkehrspolitischer Erfolg, der die soziale Teilhabe am öffentlichen Nahverkehr erhöht und zugleich dem Klimaschutz nützt.“

Hintergrund: Mit dem Azubi-Ticket Thüringen können Auszubildende rund um die Uhr in nahezu ganz Thüringen Zug, Bus und Straßenbahn fahren – so oft sie wollen und wann sie wollen. Dies gilt für den Thüringer Eisenbahnverkehr, für sämtliche Busse und Straßenbahnen im VMT-Gebiet und für fast alle ÖPNV-Angebote der Landkreise und Städte außerhalb des VMT (außer Landkreis Greiz). Das Ticket gilt nicht nur auf dem Weg vom Wohnort zur Berufsschule oder den Ausbildungsplatz, sondern auch in der Freizeit.

Mit einer Förderrichtlinie wird allen Kreisen und Städten außerhalb des VMT die Teilnahme am Azubi-Ticket ermöglicht. Das Land ist auf die Mitwirkung der Landkreise angewiesen, weil diese die Aufgabenträgerschaft für den Bus- und Straßenbahnverkehr haben. Das Land ist für den Schienenpersonennahverkehr zuständig. Mit den Bahnunternehmen und dem VMT hat das Land einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Das Ticket kostet die Auszubildenden monatlich 50 Euro. Eigentlich wären es 192,54 Euro. Die Differenz trägt das Land, und stellt dafür die erforderlichen Mittel im Landeshaushalt bereit.

Das Thüringer Azubi-Ticket gilt seit dem 1. Oktober 2018 und ist in den Verkaufs- und Kundencentern im VMT-Gebiet sowie bei den beteiligten Schienennahverkehrsunternehmen flächendeckend in Thüringen erhältlich. Eine Beantragung kann auch online erfolgen.

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