Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Städtebauförderung ist seit 30 Jahren ein Erfolgsprogramm


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Die Thüringer Städte werden seit 30 Jahren mit diesem wirkungsvollen Instrument bei ihrer Entwicklung unterstützt. Im Freistaat haben bislang mehr als 250 Städte und Gemeinden von der Förderung profitiert“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

Die Städtebauförderung ist ein Erfolgsprogramm und feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Bund, Länder und Gemeinden finanzieren die Förderung in der Regel zu je einem Drittel. Allein im Zeitraum von 1990 bis 2021 wurden rund 3,5 Milliarden Euro an Städtebaufinanzhilfen eingesetzt. Damit wurde wiederum ein Vielfaches an privaten Folgeinvestitionen ausgelöst. Für die regionale Bauwirtschaft sowie klein- und mittelständische Unternehmen ergeben sich entsprechend positive Effekte.

Um die Stadtentwicklung beobachten und zielgerichtet fördern zu können, wurde in Thüringen bereits im Jahr 2002 ein Landesmonitoring eingerichtet, welches 42 Kommunen mit rund 200 Fördergebieten im Blick hat. Alle 42 Thüringer Monitoringkommunen wurden zuletzt im Zeitraum von 2016 bis 2021 mit Vertreter:innen des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft und des Thüringer Landesverwaltungsamtes sowie der Begleitforschung besucht und intensive Arbeitsgespräche mit den lokalen Akteur:innen geführt.

Die Ergebnisse des Landesmonitorings sowie die Rückmeldungen der Agierenden vor Ort zeigen in den letzten Jahren einen Trend zurück in die Städte. So entwickeln sich die Einwohnerzahlen in den Monitoringkommunen in den meisten Fällen positiver als im umliegenden Landkreisgebiet. Dadurch verschärfen sich jedoch die Problemlagen im ländlichen Raum. Daran wird deutlich, dass nur eine gemeinsame Betrachtung der Städte mit ihren umliegenden ländlich geprägten Räumen zielführend sein kann.

Mit Blick auf die Monitoringkommunen zeigen die Ergebnisse, dass sich die Innenstädte stabilisiert beziehungsweise sogar positiver entwickelt haben. Damit ist der Erfolg der geförderten Aufwertung in den einzelnen Quartieren belegt. Schließlich weisen die altstädtisch und gründerzeitlich geprägten Monitoringgebiete eine deutlich jüngere Bewohnerstruktur auf, was die Familienfreundlichkeit dieser Wohngebiete unterstreicht.

In der jetzt erschienen Broschüre „Wie Städte ihre Zukunft gestalten“ werden zukunftsfähige Stadtentwicklungsprojekte aus den 42 Thüringer Monitoringkommunen vorgestellt. Diese werden nach kommunalen Handlungsfeldern wie „Innenstädte und Ortskerne beleben“ oder „Quartiere energieoptimiert und klimaangepasst erneuern“ gegliedert und laden zum Nachmachen und Weiterdenken ein.

Weiterführende Links

Neueste Beiträge

  • Agrarstaatssekretär Weil: „Klimawandel macht gefördertes Risikomanagement in der Landwirtschaft nötig“

    Thüringens Staatssekretär für Landwirtschaft, Torsten Weil, bedauerte bei der heutigen Konferenz (20.01.) der Amtschefinnen und Amtschefs der Agrarressorts der Länder, dass der Bund bislang die Länder in ihren Bemühungen zur staatlichen Unterstützung des betrieblichen Risikomanagements nicht unterstützt. „Bestimmte Bereiche der Landwirtschaft wie der Obst- und Gemüseanbau sind von den Folgen des Klimawandels stark betroffen. Das ist ein bedeutender Teil unserer heimischen Lebensmittelproduktion. Wenn wir diese langfristig erhalten und uns nicht von Importen abhängig machen wollen, dann müssen wir die Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, sich mit einer betrieblichen Risikoabsicherung gegen witterungsbedingte Risiken zu wappnen. Der Bund darf dieses wichtige Anliegen im Sinne einer heimischen Ernährungssicherung nicht weiter blockieren“, so Weil.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij: „Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms wollen wir ländlichen Raum stärken und die Energiewende beschleunigen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij stellte heute (18.01.) im Kabinett und der Regierungsmedienkonferenz die Pläne zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms vor. „Mit einem verbesserten Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger erhöhen wir die Transparenz und stärken die Akzeptanz der politischen Entscheidungen. Im Fokus der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramm stehen eine sozial gerechte Stärkung des ländlichen Raums mit der wir gute und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen gewährleisten wollen. Zudem wird Thüringen seinen Beitrag zu einer gelingenden, Energiewende leisten, indem wir den Ausbau klimafreundlicher Energieträger beschleunigen. So soll es für Gemeinden künftig möglich sein, eigene Gebiete für Windenergieanlagen ausweisen zu können.“   zur Detailseite

  • Der Freistaat fördert den sozialen Mietwohnungsbau in Jena mit 76 Millionen Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übergab heute (14.1.) zwei Zuwendungsbescheide zur Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus in Jena. Mit insgesamt 76 Mio. Euro unterstützt der Freistaat das Wohnungsbauvorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G“ und das Vorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH. „Jena war im letzten Bewilligungsjahr der absolute Schwerpunkt unserer sozialen Wohnraumförderung. Mit den ‚Erlenhöfen‘ wird das größte Neubauvorhaben der sozialen Wohnraumförderung seit vielen Jahren in Thüringen umgesetzt“, so Ministerin Karawanskij.   zur Detailseite

    Bürgermeister Gerlitz, Ministerin Karawanskij und Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" Iris Hippauf halten den symbolischen Scheck über 38,6 Millionen Euro
  • Fahrrad-Monitor 2021: Fahrrad ist Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotenzial

    „Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer fahren gerne Fahrrad und integrieren das Radfahren zunehmend in ihren Alltag. Im Vergleich mit anderen Fortbewegungsmittel hat Radfahren zudem das höchste Wachstumspotenzial. Diese Ergebnisse des aktuellen Fahrrad-Monitors sind uns Ansporn, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Thüringen weiter zu verbessern“, sagt die Thüringer Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Veröffentlichung der Thüringer Daten zum Fahrradmonitor 2021.   zur Detailseite

  • Städtebauförderung ist seit 30 Jahren ein Erfolgsprogramm


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Thüringer Städte werden seit 30 Jahren mit diesem wirkungsvollen Instrument bei ihrer Entwicklung unterstützt. Im Freistaat haben bislang mehr als 250 Städte und Gemeinden von der Förderung profitiert“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: