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TERMINHINWEIS: Fördermittel für Schulsanierung und Besuch vor Ort - Staatssekretärin Karawanskij bei Stadtumbaubereisung in Bad Salzungen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ort:    Trinkhalle / Gradierwerk

            An den Gradierhäusern 4, 36433 Bad Salzungen

Zeit:   10. Juni 2020, 9.45 Uhr

Bad Salzungen ist am Mittwoch (10. Juni) erste Station der Stadtumbaubereisung von Thüringens Baustaatssekretärin Susanna Karawankij

„Zielstrebigkeit, Kontinuität und ein hohes Engagement prägen den Stadtumbau in Bad Salzungen. Einen Großteil ihrer Projekte hat die Stadt in der Vergangenheit bereits umgesetzt. Das stimmt mich zuversichtlich, dass die beiden nun noch anstehenden Großprojekte – die Sanierung des Gradierwerks sowie die Aufwertung der Solewelt – in den kommenden fünf Jahren keine Hürde sein werden, sondern eine Herausforderung an der der Zusammenhalt und die Kooperation in der Stadt weiterwachsen und diese Erfolge schließlich auf die gesamte Region ausstrahlen werden. Das wird die Stadt-Landbeziehung weiter fördern. Bad Salzungen wird seine Ankerwirkung auf das Umland weiter festigen. Ich freue mich, mir von einer solch erfolgreichen Stadtumbaukommune selbst ein Bild machen zu können“, sagt Staatssekretärin Susanne Karawanskij im Vorfeld des Besuchs.  

Seit 1991 erhielt Bad Salzungen insgesamt rund 64,1 Mio. Euro Städtebaufördermittel (inkl. Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)). In der aktuellen Förderperiode ist die Stadt zudem EFRE-Förderkommune.

Im Rahmen der Stadtumbaubereisung wird Staatsekretärin Karawanskij an Bürgermeister Klaus Bohl und den Landrat Reinhard Krebs einen Bescheid über rund 1,6 Mio. Euro Fördermittel aus dem EFRE übergeben. Die Mittel sind für die energetische Sanierung der Werratalschule vorgesehen. Nachdem die Schulsporthalle mit rund 1,3 Mio. Euro Fördermitteln bereits energetisch auf den neuesten Stand gebracht wurde und seit dem aktuellen Schuljahr bereits wieder genutzt wird, soll nun auch das Schulgebäude selbst folgen. Auch die Neugestaltung des Bahnhofsareals sowie die energetische Sanierung der Werner-Seelenbinder-Halle wurden mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung realisiert.

Bei ihrer Stadtumbaubereisung informiert sich Staatssekretärin Karawanskij über den aktuellen Stand der laufenden Schwerpunkte der Städtebauförderung in der Kur- und Kreisstadt des Wartburgkreises. Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Bohl besucht die Staatssekretärin unter anderem das Bahnhofsareal und Gradierwerksensemble sowie die das Stadtumbaugebiet „Gartenstadt Allendorf“.

„Mit den Stadtumbaubereisungen ist es uns nicht nur möglich, mit den Akteuren vor Ort Erfolge und Herausforderungen lösungsorientiert zu besprechen, sondern es bietet sich für die Stadtvertreter auch eine Möglichkeit, Fragen und Wünsche direkt an die Verantwortlichen der zuständigen Landesbehörden zu richten. Die Städtebauförderung ist eines der zentralen Instrumente, mit denen das Land Kommunen auf ihrem Weg in die Zukunft unterstützt und vom Erfahrungs- und Wissenstransfer der Stadtumbaubereisungen profitieren alle Seiten“, so Karawanskij.

 

Zum Hintergrund:

Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,3 Milliarden Euro Finanzhilfen des Bundes und des Freistaates für die Städtebauförderung eingesetzt. Die Städtebauförderung unterstützt Kommunen bei der Gestaltung des wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und ökologischen Wandels. Mit jedem einzelnen Euro Städtebauförderung werden etwa sieben Euro städtebauliche Investitionen angestoßen.

Mit Beginn des Förderprogramms Stadtumbau-Ost im Jahr 2002 hatte der Freistaat eine Begleitforschung initiiert. 42 Thüringer Stadtumbaukommunen werden in einem thematisch breit angelegten Monitoring untersucht. Bad Salzungen ist eine der Kommunen, die jährlich Daten für das Monitoring liefert.

Zuletzt fanden 2019 Stadtumbaubereisungen statt. Stationen waren dabei u.a. Hermsdorf, Bad Langensalza, Schmölln, Saalfeld, Roßleben und Schmalkalden.

 

 

Tagesablauf für den 10. Juni 2020 in Bad Salzungen

 

10:00 Uhr                   Begrüßung durch Frau Staatssekretärin Karawanskij und Herr Bürgermeister Bohl

 

10:05 – 10:30 Uhr      Kurzvorträge der Stadt und den städtebaulichen Maßnahmen

 

10:30 – 12:00 Uhr      Stadtrundgang mit Besichtigung des Bahnhofsareals, Bereisung „Gartenstadt Allendorf“ sowie abschließend des 

                                   Gradierwerkensembles und der Solewelt

 

ca. 11.30 Uhr              Übergabe des EFRE-Förderbescheids an Herrn Landrat Krebs

 

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