Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Thüringen fördert die Beratung zum nachhaltigen Nährstoffmanagement für Agrarbetriebe


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Agrarbetriebe in Thüringen können ab sofort eine neue einzelbetriebliche Beratung zur nachhaltigen Düngung in Anspruch nehmen. Dazu sagt Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff: „Für die Landwirtinnen und Landwirte sind die Anforderungen mit der neuen Düngeverordnung und dem Wasserhaushaltsgesetz gestiegen. Wir wollen unsere Agrarbetriebe bei der Umsetzung unterstützen. Deshalb bieten wir eine umfassende Förderung an, mit der sie eine weitgehend kostenlose Beratung durch qualifizierte Fachleute nutzen können. So leisten wir einen Beitrag, dass weniger Nitrat- und Phosphat in Thüringer Gewässer gelangen.“

Die Beratungen werden vom Freistaat Thüringen mit Mitteln des ELER finanziert. Sie umfassen Fragen zur Düngebedarfsplanung, zur Nutzung verschiedener Diagnose- und Probenahmeverfahren, zur Erststellung von Einsatzkonzeptionen für die Wirtschaftsdünger bis hin zur Fruchtfolgegestaltung, einer gezielten Sortenauswahl oder auch der Stoffstrombilanzierung.

„Insgesamt stehen bis zum Jahresende sechs Fachleute aus fünf Unternehmen für interessierte Agrarbetriebe bereit. Wir wollen dieses Angebot mit weiteren Beraterinnen und Beratern auch für 2022 und 2023 absichern. So unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirten dabei, wirtschaftlich effizient mehr Umweltschutzleistungen zu erbringen.“

Hintergrund:

Aufgrund des modularen Aufbaus der Beratungsleistungen können Agrarbetriebe diese kostenfrei bis maximal 6.000 Euro (4 Module zu je 1.500 Euro) im Jahr beanspruchen. Das Land stellt dafür in diesem Jahr insgesamt 90.000 Euro aus EU-Mitteln und aus Landesmitteln bereit. Die Beratungen werden von Unternehmen durchgeführt, die von der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH (GFAW) nach einer Ausschreibung ausgewählt wurden.

Auf der Internetseite der GFAW finden sich weitere Informationen zu den Unternehmen und der direkte Kontakt zu den Beratern: https://www.gfaw-thueringen.de/foerderung/eler/aktuelle-beratungsthemen-und-beratungsanbieter-zum-nachhaltigen-naehrstoffmanagement-2021

 
weitere Informationen

Medieninformation vom 18.05.2021

Das Land unterstützt landwirtschaftliche Betriebe zusätzlich - Gemeinsamer TMUEN- und TMIL-Service für das Umsetzen von Düngeverordnung und Wasserhaushaltsgesetz

https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/medienservice/medieninformationen/detailseite/gewaesserschutz-das-land-unterstuetzt-landwirtschaftliche-betriebe-zusaetzlich-gemeinsamer-tmuen-und-tmil-service-fuer-das-umsetzen-von-duengeverordnung-und-wasserhaushaltsgesetz

 

Neueste Beiträge

  • Bundesnetzagentur bestätigt Netzentwicklungsplan – Ministerin Karawanskij: „Keine zusätzlichen Stromautobahnen für Thüringen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Die Bundesnetzagentur hat am 14. Januar 2022 die Bestätigung des Netzentwicklungsplans 2021 - 2035 veröffentlicht. Damit legt sie fest, mit welchen Maßnahmen der Ausbau eines sicheren und zuverlässigen Stromnetzes in Deutschland bis 2035 optimiert und verstärkt werden kann. „Es ist erfreulich, dass Thüringen von keinen neuen Höchstspannungsleitungen betroffen sein wird. Das heißt, dass für unseren Freistaat über die bereits im Bundesbedarfsplangesetz ausgewiesenen Projekte hinaus keine weiteren Vorhaben bestätigt wurden. Damit wurden unsere Forderungen im Netzentwicklungsplan berücksichtigt. Thüringen leistet seinen Beitrag zur Energiewende, darf aber nicht übermäßig belastet werden“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Agrarstaatssekretär Weil: „Klimawandel macht gefördertes Risikomanagement in der Landwirtschaft nötig“

    Thüringens Staatssekretär für Landwirtschaft, Torsten Weil, bedauerte bei der heutigen Konferenz (20.01.) der Amtschefinnen und Amtschefs der Agrarressorts der Länder, dass der Bund bislang die Länder in ihren Bemühungen zur staatlichen Unterstützung des betrieblichen Risikomanagements nicht unterstützt. „Bestimmte Bereiche der Landwirtschaft wie der Obst- und Gemüseanbau sind von den Folgen des Klimawandels stark betroffen. Das ist ein bedeutender Teil unserer heimischen Lebensmittelproduktion. Wenn wir diese langfristig erhalten und uns nicht von Importen abhängig machen wollen, dann müssen wir die Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, sich mit einer betrieblichen Risikoabsicherung gegen witterungsbedingte Risiken zu wappnen. Der Bund darf dieses wichtige Anliegen im Sinne einer heimischen Ernährungssicherung nicht weiter blockieren“, so Weil.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij: „Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms wollen wir ländlichen Raum stärken und die Energiewende beschleunigen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij stellte heute (18.01.) im Kabinett und der Regierungsmedienkonferenz die Pläne zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms vor. „Mit einem verbesserten Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger erhöhen wir die Transparenz und stärken die Akzeptanz der politischen Entscheidungen. Im Fokus der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramm stehen eine sozial gerechte Stärkung des ländlichen Raums mit der wir gute und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen gewährleisten wollen. Zudem wird Thüringen seinen Beitrag zu einer gelingenden, Energiewende leisten, indem wir den Ausbau klimafreundlicher Energieträger beschleunigen. So soll es für Gemeinden künftig möglich sein, eigene Gebiete für Windenergieanlagen ausweisen zu können.“   zur Detailseite

  • Der Freistaat fördert den sozialen Mietwohnungsbau in Jena mit 76 Millionen Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übergab heute (14.1.) zwei Zuwendungsbescheide zur Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus in Jena. Mit insgesamt 76 Mio. Euro unterstützt der Freistaat das Wohnungsbauvorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G“ und das Vorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH. „Jena war im letzten Bewilligungsjahr der absolute Schwerpunkt unserer sozialen Wohnraumförderung. Mit den ‚Erlenhöfen‘ wird das größte Neubauvorhaben der sozialen Wohnraumförderung seit vielen Jahren in Thüringen umgesetzt“, so Ministerin Karawanskij.   zur Detailseite

    Bürgermeister Gerlitz, Ministerin Karawanskij und Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" Iris Hippauf halten den symbolischen Scheck über 38,6 Millionen Euro
  • Fahrrad-Monitor 2021: Fahrrad ist Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotenzial

    „Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer fahren gerne Fahrrad und integrieren das Radfahren zunehmend in ihren Alltag. Im Vergleich mit anderen Fortbewegungsmittel hat Radfahren zudem das höchste Wachstumspotenzial. Diese Ergebnisse des aktuellen Fahrrad-Monitors sind uns Ansporn, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Thüringen weiter zu verbessern“, sagt die Thüringer Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Veröffentlichung der Thüringer Daten zum Fahrradmonitor 2021.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: