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ThüringenForst startet Ausbildungsoffensive


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Der Klimawandel zeigt immer deutlicher seine Auswirkungen und überfordert mit seiner Rasanz vielerorts das Widerstandsvermögen unserer Wälder. Neben der akuten Schadensbewältigung besteht die zentrale Aufgabe im Forstbereich darin, multifunktionale und klimastabile Wälder zu entwickeln“, konstatiert Forstministerin Susanna Karawanskij.

„Um diese historische Herausforderung zu bewältigen, braucht es nicht nur gute Ideen und Konzepte, sondern auch mehr personelle Ressourcen. Deshalb haben wir gemeinsam mit ThüringenForst eine Ausbildungsoffensive zur Stabilisierung der Personalgewinnung für die Landesforstanstalt ins Leben gerufen. Damit setzen wir fort, was etwa mit der erfolgreichen Einführung des dualen Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule Erfurt begonnen wurde. Die nötigen finanziellen Rahmenbedingungen haben wir bereits geschaffen“, erläutert die Ministerin.

Da bundesweit ein hoher Bedarf an forstlichen Nachwuchskräften besteht, sind die benötigten Fachkräfte mit den gewünschten Qualifikationen auf dem freien Arbeitsmarkt kaum noch zu finden. Ursachen dafür sind altersbedingte Personalabgänge sowie deutlich gestiegene Arbeitsumfänge in den forstlichen Tätigkeitsfeldern. Die Ausbildungsoffensive soll diesem Umstand Rechnung tragen, um den zukünftigen Personalbedarf der Landesforstanstalt abzusichern.

Die geplante Ausbildungsoffensive erstreckt sich neben dem klassischen Ausbildungsberuf Forstwirt auch auf die Laufbahnausbildungen für den gehobenen und höheren Forstdienst, also die Qualifizierung insbesondere der zukünftigen Revierförsterinnen und -förster sowie der Beschäftigten in Leitungsfunktionen.

Die Ausbildungsinitiative umfasst verschiedene Bausteine. So wird die Zahl der Auszubildenden bei den Forstwirt:innen („Waldarbeitern“) beispielsweise von bisher 15 auf künftig 24 pro Jahr und bei den Absolvent:innen des gehobenen Fortdienstes (Revierförster:innen) von bisher 12 auf 20 pro Jahr angehoben. Parallel sind Investitionen in die Ausbildungsstätten der Landesforstanstalt im zentralen Forstlichen Bildungszentrum in Gehren, aber auch in den Forstämtern nötig. Mit der Einführung eines dualen Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule Erfurt wurde bereits ein wichtiger Schritt getan, um forstliche Nachwuchskräfte auszubilden und zu binden.

Die forstliche Ausbildung stellt letztlich auch einen Schwerpunkt der gesetzlich festgelegten Aufgaben von ThüringenForst dar. Bei der Erfüllung der weiteren Aufgaben der Landesforstanstalt werden aufgrund der Ausbildungsoffensive jedoch keine Abstriche erfolgen.

Die Finanzzuführung des Landes zur Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben durch ThüringenForst wird im Jahr 2023 bei 30,2 Mio. Euro liegen und damit etwa 2, 7 Mio. Euro höher als im Jahr 2022. In den Folgejahren erfolgt eine laufende Anpassung an Tarifsteigerungen. Neben zahlreichen anderen Aufgaben wird aus dieser Zuführung die Ausbildung für alle Arbeitsebenen finanziert.

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