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Die Wohnungsbauprogramme Thüringens waren auch 2019 sehr gut nachgefragt Thüringens Infrastrukturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff zur Bilanz des Sozialen Wohnungsbaus in Thüringen im Jahr 2019


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Diese positive Entwicklung wollen wir beibehalten und setzen die Wohnungsbauförderprogramme auch 2020 fort. Es zeigt sich, dass die im Jahr 2016 und 2018 vorgenommen Änderungen in den Förderrichtlinien richtig waren..."

Thüringens Infrastrukturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff zur Bilanz des Sozialen Wohnungsbaus in Thüringen im Jahr 2019:

„Die Nachfrage nach Wohnungsbaufördermitteln hat 2019 in fast allen Förderprogrammen deutlich zugenommen. Vor allem das Barrierereduzierungsprogramm zum Umbau von Wohnungen in barriereärmeren, behinderten- und altengerechten Wohnraum erfreut sich auch 2019 großer Beliebtheit. Wie in den Vorjahren mussten wir erneut die Mittel deutlich erhöhen und haben anstatt 5 Mio. Euro nun insgesamt 13,5 Mio. Euro für insgesamt 112 Vorhaben mit 1.706 barrierereduzierten Wohnungen bereit gestellt. Das zeigt, dass wir mit unserem Programm die Notwendigkeit auf dem Wohnungsmarkt richtig erkannt haben, vor allem was den Bedarf von altersgerechten Wohnungen in den Kommunen des ländlichen Raumes betrifft.“

Minister Hoff hebt zudem hervor, dass auch das Innenstadtstabilisierungsprogramm (ISSP) zum Mietwohnungsneubau gut nachgefragt wird. Hier lag der Bewilligungsrahmen 2019 ursprünglich bei 26 Mio. Euro plus einem Baukostenzuschuss von 2,5 Mio. Euro. Um die Nachfrage bedienen zu können, wurden die Mittel auf 42 Mio. € zuzüglich 5 Mio. Euro Baukostenzuschuss erhöht. Mit den Mitteln werden in diesem Jahr insgesamt 10 Vorhaben mit 383 Wohnungen gefördert.

Minister Hoff: „Gerade der Neubau von Mietwohnungen ist besonders wichtig, um die Wohnungsmärkte und somit die Mieter*innen zu entlasten. Deshalb freue ich mich sehr, dass unser Förderprogramm für den Mietwohnungsneubau so erfolgreich läuft. Wohnen ist kein Gut wie jedes andere, sondern ein existenzielles Grundbedürfnis. Wir brauchen gutes und bezahlbares Wohnen in Stadt und Land. Das schaffen wir nur mit mehr sozialem Wohnungsbau.“

Hoff betont, dass die Förderprogramme neben Mietwohnungen auch die Modernisierung von Eigenheimen abdecken. Dazu zählen neben Modernisierung auch der Sanierungsbonus und das Familienbaudarlehen. „Die Eigenheimförderung ist eine wichtige Säule unserer Wohnungsbauförderung, da vor allem im ländlichen Raum die Eigenheimquote hoch ist und wir mit dieser Unterstützung die Lebensqualität weiter steigern können. Die Nachfrage in diesem Programm ist ebenfalls sehr gut, so dass wir hier die Förderung von erst 4 Mio. Euro auf nun 7 Mio. Euro erhöht haben. In den Eigenheimprogrammen können wir in diesem Jahr 331 Vorhaben fördern.“

Von den 331 Vorhaben sind 172 Sanierungsbonus, 59 Familienbaudarlehen und 100 bei der Modernisierung von Eigenwohnraum.

Die rot-rot-grüne Landesregierung stellte 2019 insgesamt 70,5 Millionen Euro für die sozialen Wohnungsbauprogramme bereit. Diese Mittel können Wohnungswirtschaft und Eigenheimbesitzer über verschiedene Förderprogramme im Bereich als Darlehen oder Zuschuss für den Sozialen Wohnungsbau abrufen. Der Anteil der Förderdarlehen beim Innenstadtstabilisierungsprogramm und bei dem Thüringer Modernisierungsprogramm Mietwohnung beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten. Insbesondere die Kombination aus Baudarlehen, Tilgungs- und Bauzuschüssen haben dazu geführt, dass sich die Wohnungsbauförderung vor allem im Mietwohnungsneubau seit 2016 einer steigenden Nachfrage erfreut.

Hoff zieht Bilanz: „Diese positive Entwicklung wollen wir beibehalten und setzen die Wohnungsbauförderprogramme auch 2020 fort. Es zeigt sich, dass die im Jahr 2016 und 2018 vorgenommen Änderungen in den Förderrichtlinien richtig waren. Neben der erhöhten Nachfrage hat sich die soziale Wohnungsbauförderung des Freistaats innerhalb des Landes aber auch darüber hinaus wieder einen guten Ruf erworben. Alle Programme laufen gut. Lediglich das Modernisierungsprogramm für Mietwohnungen wird bisher nicht gut angenommen. Nächstes Jahr werden wir unsere Erfahrungen erneut bewerten und sehen, was wir noch verbessern können.“

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