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Thüringens Landwirte erhalten noch vor Weihnachten 200 Millionen Euro Agrarzahlungen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Auch in diesem Jahr werden die Flächenzahlungen in Thüringen noch vor Weihnachten angewiesen. „Nach einem erneut schweren Jahr für die Landwirtschaft, das wieder durch Trockenheit und zusätzlich erschwerend durch die Covid-Pandemie geprägt war, ist es uns besonders wichtig, den Landwirtinnen und Landwirten Planungssicherheit für das neue Jahr zu geben“, sagte heute Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff. „Vor Weihnachten werden insgesamt 200 Millionen Euro an fast 4360 Thüringer Agrarbetriebe ausgezahlt. Bereits Mitte Dezember hat die Agrarverwaltung fast 21 Millionen Euro Ausgleichszulage an 2057 Betriebe überwiesen, die sogenannte benachteiligte Gebiete umweltschonend bewirtschaften.“

Minister Hoff betont, dass die Agrarverwaltung trotz schwieriger Umstände die vorfristige Auszahlung geschafft hat. „Es ist der Agrarverwaltung unter den besonders schwierigen Bedingungen der Covid-19-Pandemie auch in diesem Jahr gelungen, die anspruchsvollen Kontrollen und Prüfungen zu den vielfältigen Auflagen der Agrarbetriebe sicherzustellen. Ich danke den Kolleginnen und Kollegen der Thüringer Agrarverwaltung für ihre hervorragende Arbeit.“

Um die Direktzahlungen zu erhalten, müssen die Agrarbetriebe zahlreiche Auflagen erfüllen, die von den zuständigen Behörden überprüft werden. Dazu gehören der Erhalt sogenannter ökologischer Vorrangflächen und anderer Umwelt-, Naturschutz- bzw. Tierschutzauflagen. Insgesamt erhalten 4353 Agrarbetriebe noch vor Weihnachten 199,17 Mio. Euro Direktzahlungen. Davon sind 62,74 Mio. Euro Greeningprämie, 4,24 Mio. Euro Umverteilungsprämie, 0,42 Mio. Euro Prämien für Junglandwirte und 2,76 Mio. Euro werden aus nichtverbrauchten Mitteln des EU-Krisenfonds erstattet.

Bereits Mitte Dezember sind 20,95 Mio. Euro Ausgleichszulage für benachteiligte und spezifische Gebiete an 2090 Unternehmen überwiesen worden. Von diesen Zahlungen profitieren solche Agrarbetriebe, die Felder oder Wiesen in ungünstigen Lagen bewirtschaften und nur geringe Erträge erzielen können. Ohne diese Förderung wäre die Bewirtschaftung für die Landwirte unrentabel. Die betroffenen Flächen würden brachfallen, verwildern und verbuschen. „Somit erfüllen die Fördermittel einen vielfachen Zweck. Sie unterstützen die Landwirtschaftsbetriebe finanziell und tragen zum Erhalt unserer schönen Kulturlandschaft, umweltschonender Bewirtschaftungsmethoden und der Artenvielfalt bei“, so Hoff.

 

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