Thüringens Landwirte erhalten noch vor Weihnachten 205 Millionen Euro Agrarzahlungen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Agrarzahlungen bilden einen wesentlichen Teil des landwirtschaftlichen Einkommens und sind daher besonders wichtig für die Bauern. Die Zahlungen sichern den Landwirten Bonität und einen gewissen Risikoausgleich für einen zunehmend schwankenden Markt mit volatilen Preisen.

„Wir hatten das zweite Trockenjahr in Folge. Die frühzeitige Auszahlung der Ausgleichszulage und der EU-Direktzahlungen verschafft unseren Landwirten mehr Planungssicherheit für das neue Jahr“, sagte heute (13.12.) Thüringens Agrarminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff in Erfurt. „Ich freue mich sehr, dass wir die Agrarzahlungen wieder vor Weihnachten auszahlen können. In den nächsten Tagen werden insgesamt mehr als 205 Millionen Euro an 4360 Thüringer Landwirte überwiesen. Bereits Mitte Dezember hat die Agrarverwaltung fast 21 Millionen Euro Ausgleichszulage an 2057 Betriebe ausgezahlt, die sogenannte benachteiligte Gebiete umweltschonend bewirtschaften.“

Die Agrarzahlungen bilden einen wesentlichen Teil des landwirtschaftlichen Einkommens und sind daher besonders wichtig für die Bauern. Die Zahlungen sichern den Landwirten Bonität und einen gewissen Risikoausgleich für einen zunehmend schwankenden Markt mit volatilen Preisen. „Die Einkommensbeihilfen sichern den Bestand der heimischen Agrarerzeugung und tragen dazu bei, unsere landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft zu erhalten und zu pflegen“, so Hoff. Zu den insgesamt 205,35 Millionen Euro der EU-Direktzahlungen zählen auch 65 Millionen Euro für klimafreundliche Landbewirtschaftungsmethoden wie die Anbaudiversifizierung, den Grünlanderhalt und die Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen. Zudem werden 519 Junglandwirte mit 600.000 Euro unterstützt, um den Generationswechsel in Betrieben zu erleichtern und die regionale Agrarstruktur zu sichern.

Die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete erhalten Landwirte, die Felder oder Wiesen in ungünstigen Lagen mit nur geringem Ertrag betreiben. Das ist eng verbunden mit einer nachhaltigen Tierhaltung. Ohne die Förderung würde sich eine Bewirtschaftung nicht lohnen und die Flächen würden brachfallen und verbuschen. Die Landwirtschaft in diesen Gebieten trägt dazu bei, traditionelle Bewirtschaftungsmethoden, die Kulturlandschaft und die Artenvielfalt zu bewahren. „Mit der Ausgleichszulage werden die Landwirte dabei unterstützt, die vielfältige Landschaft und somit die Attraktivität unserer ländlichen Räume zu erhalten und umweltschonend zu bewirtschaften“, sagt Hoff.

Der Thüringer Agrarverwaltung ist es auch in diesem Jahr gelungen, vorfristig die Agrarzahlungen abzusichern. Minister Hoff: „Ich danke den Kolleginnen und Kollegen der Thüringer Agrarverwaltung für ihre gute Arbeit.“

 

 

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