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Verkehrskonzepte für Ilm-Kreis und Ilmenau werden weiter entwickelt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Die Universität, die Stadt, der Landkreis und das Land verfolgen das gleiche Ziel. Wir alle wollen den Ilm-Kreis und Ilmenau im Nahverkehr noch besser vernetzen und enger an den Fernverkehr anbinden. Hierzu brauchen wir umweltfreundliche und wirtschaftlich tragbare Verkehrskonzepte, die dem Hochschulstandort gerecht werden und von denen alle Menschen in der Region profitieren“, teilte Staatssekretärin für Infrastruktur Susanna Karawanskij nach ihren Gesprächen an der Technischen Universität Ilmenau mit. „In enger Kooperation mit den regionalen Akteuren werden wir eine Studie erarbeiten, die soziale, umwelt- und klimarelevante sowie wirtschaftliche Aspekte einer weiteren regionalen Verkehrsentwicklung berücksichtigen wird.“

Im Gespräch mit der Landrätin Petra Enders, dem Ilmenauer Beigeordneten Eckhard Bauerschmidt , dem Universitätsrektor Professor Peter Scharff sowie den Landtagsabgeordneten Christian Schaft (Die Linke) und Andreas Bühl (CDU) wurde sich verständigt, die gesamte Region noch besser im Nahverkehr zu vernetzen und an den Fernverkehr anzubinden.

Seit Jahren wird in der Region ein Regionalhalt in Ilmenau-Wümbach auf der ICE- Strecke gefordert. Inzwischen ist der Regionalverkehr bestellt und damit eine Voraussetzung für einen möglichen Haltepunkt geschaffen. Als nächsten Schritt haben sich alle Akteure darauf verständigt, in einer Studie zu untersuchen, wie man den Hochschulstandort noch besser an den Schienenverkehr anbinden kann. Hierbei soll es neben der wirtschaftlichen Betrachtung auch darum gehen, welches Potential der Schienenverkehr für die gesamte Region hat.

Die Studie beschäftigt sich ebenso mit der Frage, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um eine Realisierung eines weiteren Haltepunktes unter Einbeziehung von Bund und Bahn zu ermöglichen. Landrätin Petra Enders sieht weiter den Bund in der Pflicht: „Ich begrüße das Vorhaben, eine Studie zu erstellen, um mit dem Ergebnis die Erwartung an den Bund zu untermauern, in Ilmenau-Wümbach einen Bahnhalt einzurichten.“

Oberbürgermeister Daniel Schultheiß stellte die Unterstützung der Stadt in Aussicht: „Wir sehen Bedarf vor allem an einer deutlich besseren Anbindung in Richtung Süden. Wenn sich ein solcher Bedarf auch in der Studie belegen lässt, sorgen wir dafür, dass der Bahnhof Wümbach verkehrlich an die Stadt Ilmenau angebunden wird.“  Prof. Scharff von der TU Ilmenau sieht die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Unterstützung: „Für die Anbindung eines möglichen Haltes in Ilmenau-Wümbach böte sich dann ein Modellprojekt zum Autonomen Fahren der TU Ilmenau an.“

Unabhängig von einem Fernverkehrshalt waren sich alle Beteiligten einig, sich in weiteren Gesprächen geeignete Konzepte zu vertiefen, wie die jetzigen Nahverkehrsanbindungen optimiert werden können.

Karawanskij betont die Notwendigkeit des verkehrsstrategischen Dialogs: „Nur im intensiven Austausch mit den Akteuren vor Ort können zukunftsfähige, moderne und umweltfreundliche Verkehrs- und Mobilitätskonzepte entwickelt werden, von denen alle Menschen in der Region profitieren.“

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