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Wichtiger Beitrag zur E-Mobilität: Landesregierung fördert emissionsfreie Straßenbahnen für Erfurt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Gemeinsam mit Staatssekretärin Susanna Karawanskij hat die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) heute die erste von insgesamt 14 neuen, modernen und emissionsfreien Straßenbahnen in Betrieb genommen. Mit über 22 Mio. Euro aus EFRE- und Landesmitteln hat der Freistaat die Beschaffung der neuen Fahrzeugflotte der Firma Stadler unterstützt. „Mit den Straßenbahnen, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen, haben wir nicht nur ein überzeugendes Angebot geschaffen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und unsere Städte vom Individualverkehr zu entlasten. Wir leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der E-Mobilität und zur Energiewende“, so Staatssekretärin Karawanskij.

Indem die Staatssekretärin heute die Inbetriebnahmegenehmigung an die EVAG übergab, wurde ein mehrere Jahre andauernder Prozess erfolgreich abgeschlossen. Als Technische Aufsichtsbehörde (TAB) für die Straßenbahnen im Freistaat hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft erheblich an der Inbetriebnahme der neuen Fahrzeugflotte mitgewirkt. Die TAB überwacht die Einhaltung der Bau- und Betriebsordnung für Straßenbahnen (BOStrab). Insbesondere prüft sie, ob neue Fahrzeuge die technischen Vorschriften und anerkannten Regeln erfüllen und somit abnahmefähig sind.

Die TRAMLINK Erfurt V4 der Fa. Stadler ist ein niederfluriges, rund 42 Meter langes Fahrzeug mit ebenem Einstieg. Bis zu 248 Personen finden in ihr Platz, 92 davon auf Sitzplätzen. Sieben Türen ermöglichen einen schnellen Fahrgastwechsel. Ein geräumiger und ebener Fahrgastbereich gewährleistet zudem Barrierefreiheit. Das einzigartige Lenksystem sorgt mit einem innovativen Drehgestellkonzept für eine ruhige und bequeme und in den Kurven besonders sanfte Fahrt. Gleichzeitig ist die TRAMLINK extrem geräuscharm.

Im Rahmen der feierlichen Inbetriebnahme unterstrich Staatssekretärin Karawanskij einmal mehr die generelle Bedeutung des ÖPNV als wichtigen Bestandteil der Daseinsvorsorge und einer nachhaltigen Mobilitätswende. Im Hinblick auf die schweren Einbußen des ÖPNV durch die Corona-Pandemie sprach sie sich für einen weiteren ÖPNV-Rettungsschirm des Bundes aus. „Dafür werden wir uns auf Bundesebene einsetzen. Ein weiterer Rettungsschirm ist unabdingbar, um auch künftig stabil alle Verkehrsleistungen zu erbringen und den Fortbestand der Verkehrsunternehmen zu sichern“, sagte sie.

 

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