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211.000 Euro Förderung für überregional relevantes Pilotprojekt zur Optimierung von Fischzuchtanlagen


Beim heutigen Besuch in der Themar Fischzuchtanlagen GmbH überreichte Agrarministerin Susanna Karawanskij einen Förderbescheid. „Mit den 211.000 Euro Fördermitteln wird ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt finanziert, das einen Beitrag zum besseren Schutz von Fischen in Aquakulturen vor natürlichen Krankheitserregern leisten soll. Das Projektziel ist, die Haltung und die Wirtschaftlichkeit in vergleichbaren Anlagen künftig zu optimieren. Das Vorhaben ist damit von landesweiter und überregionaler Bedeutung“, so Ministerin Karawanskij.

Eine große Forelle springt vom Kescher zurück ins Becken
Foto: D. Santana (TMIL)
Markus Lichtenecker (Themar Fischzuchtanlagen GmbH) im Gespräch mit der Ministerin
Markus Lichtenecker (Themar Fischzuchtanlagen GmbH, zweiter v. l.) im Gespräch mit der Ministerin | Foto: D. Santana (TMIL)
Junge Regenbogenforellen werden durch ein Rohr in das Aufzuchtbecken geschüttet
Einsetzen von jungen Regenbogenforellen | Foto: D. Santana (TMIL)
Markus Lichtenecker im Gespräch mit der Ministerin
Foto: D. Santana (TMIL)
Ministerin Karawanskij begutachtet die Jungfische
Ministerin Karawanskij begutachtet die Jungfische | Foto: D. Santana (TMIL)
Besichtigung der Außenanlagen für die größeren Fische
Außenanlagen für die größeren Fische | Foto: D. Santana (TMIL)
Ministerin Karawanskij auf einem Steg der Außenanlagen der Fischzucht
Foto: D. Santana (TMIL)
Ministerin Karawanskij füttert die großen Forellen
Foto: D. Santana (TMIL)
Regenbogenforellen an der Wasseroberfläche bei der Fütterung
Regenbogenforellen | Foto: D. Santana (TMIL)
Große Regenbogenforellen im Kescher
Foto: D. Santana (TMIL)

Die 211.000 Euro Fördermittel erhält das Institut für Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow (IfB). Das IfB ist eine Einrichtung zur anwendungsorientierten Forschung für den Binnenfischerei- und Aquakultursektor und Vertragspartner von Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Themar Fischzuchtanlagen GmbH ist Praxispartner bei dem nun geförderten Forschungsprojekt. Geschäftsführer Markus Lichtenecker: „Wir freuen uns, mit diesem Forschungsprojekt einen Beitrag leisten zu können, um dem fortschreitenden Klimawandel mit der Verknappung der Wasserressourcen zu begegnen. Gleichzeitig hoffen wir damit die Stärkung regionaler Forellenproduktion in naturnahem Oberflächenwasser zu ermöglichen."

Mit dem Vorhaben „Erprobung verschiedener Verfahren zur Keimreduzierung des Zulaufwassers einer thüringischen Forellenrinnenanlage“ werden verschiedene Methoden erprobt, um die Qualität des Zulaufwassers in der Fischzuchtanlage Themar weiter zu verbessern. Vor allem soll die Belastung durch krankheiterregende Keime aus der Umwelt reduziert werden. In Seen oder Flüssen vorkommende Parasiten und Bakterien können in Aquakulturanlagen große Schäden anrichten und bis zum Totalausfällen des Bestandes führen.

Das Gefahrenpotenzial von sogenannten fischpathogenen Keimen für Zuchtfische in Aquakulturen ist bisher kaum erforscht. Ziel ist es nun, die Forschungsergebnisse praktisch zu erproben und weiterzuentwickeln.

Der Anlagenstandort in Themar erhält sein Zulaufwasser aus der Schleuse und damit aus einem Einzugsgebiet, das verschiedensten Einflüssen ausgesetzt ist. Weitere Anlagenstandorte der Fischzuchtanlage befinden sich in Erlau (Ortsteil von Schleusingen) und in Schaala bei Rudolstadt. Beide Anlagen werden vorwiegend zur Nachzucht (Laicherhaltung und Erbrütung) und zur Aufzucht von Jungfischen bis zum Setzling genutzt. Die Themar Fischzuchtanlagen GmbH produziert jährlich bis zu 180 Tonnen Fisch und zählt zu den bedeutendsten Aquakulturunternehmen in Thüringen. Es werden vor allem Regenbogen- und Bachforelle sowie Saiblingsarten aufgezogen. Die erzeugten Speisefische werden teilweise zu Fischerzeugnissen wie Räucherware, gebeiztem Filet oder auch Salat weiterverarbeitet und über den Hofladen in Themar direkt vermarktet. Der Betrieb ist das einzige von den insgesamt 56 Aquakulturunternehmen im Freistaat, das seine Speisefische und Fischerzeugnisse unter dem Siegel „geprüfte Qualität aus Thüringen“ vertreibt.

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