Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Agrarministerium lobt zum vierten Mal in Folge Ehrenpreis für Grüne Berufe aus


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Gewürdigt wird besonderes Engagement in der betrieblichen Ausbildung

Der betrieblichen Berufsausbildung kommt im System der dualen Ausbildung eine wesentliche Rolle zu, so auch in den Grünen Berufen. „Eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben ist eine qualifizierte und engagierte Betreuung junger Menschen in den Ausbildungsbetrieben“, sagt Thüringens Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff. Ausbildungsbetriebe in den Grünen Berufen, die sich dieser Aufgabe besonders engagiert stellen, werden vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) mit einer öffentlichen Anerkennung gewürdigt. In diesem Jahr wird zum vierten Mal der Ehrenpreis als „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2021 in den Grünen Berufen“ ausgelobt. Bis zum 20. September 2021 können beim TMIL Vorschläge eingereicht werden.

 

Minister Hoff weist zudem auf die aktuell erschwerten Bedingungen bei der Berufsausbildung hin: „Die Corona-Pandemie stellt die ausbildenden Betriebe wie die Auszubildenden vor besonders große Herausforderungen. Ein herausragendes Engagement in der betrieblichen Berufsausbildung sollte deshalb besonders gewürdigt werden, um den gesellschaftlichen Wert der betrieblichen Ausbildung hervorzuheben.“ Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und soll Ende des Jahres verliehen werden.

 

Zudem beeinflusst die demografische Entwicklung die Landwirtschaft. „Die Agrarwirtschaft ist eine moderne, vielfältige und innovative Branche, für die ein qualifizierter Berufsnachwuchs ein entscheidender Zukunftsfaktor ist. Viele Agrarbetriebe stehen vor einem Generationswechsel und die Ausbildung in den Grünen Berufen bietet jungen Menschen gute Zukunftsperspektiven. Zudem haben sie die Chance in einem Beruf zu arbeiten, der sinnstiftend und von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist, da er die Ernährung der Menschen in unserem Land sichert und zugleich einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leistet.“

Die Ausbildung in den Grünen Berufen umfasst eine qualifizierte, abwechslungsreiche Berufsausbildung, die sich an der fortschreitenden Digitalisierung, Spezialisierung und Technisierung in der Branche orientiert. Durch fachlich und methodisch qualifizierte Ausbilder:innen werden die Auszubildenden in den Betrieben kontinuierlich betreut.

 

Begründete Vorschläge für die Ehrung als „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ können bis zum 20. September 2021 beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Referat 32, Beethovenstraße 3, 99096 Erfurt eingereicht werden. Vorschläge können insbesondere durch Auszubildende für ihren Ausbildungsbetrieb, Berufsverbände und Berufsbildende Schulen der Grünen Berufe in Thüringen erfolgen.

 

Hintergrundinformationen:

Der „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ wird durch eine Jury ausgewählt, die sich aus Vertreter:innen des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum, des Berufsbildungsausschusses, des Thüringer Landjugendverbandes sowie des TMIL zusammensetzt.

 

Für den Ehrenpreis können Ausbildungsbetriebe mit Betriebssitz in Thüringen vorgeschlagen werden, die besondere Leistungen bei der betrieblichen Ausbildung in den Grünen Berufen erbringen. Zu den Grünen Berufe zählen:

•           Fachkraft Agrarservice,

•           Forstwirt/Forstwirtin,

•           Fischwirt/Fischwirtin,

•           Gärtner/Gärtnerin,

•           Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin,

•           Landwirt/Landwirtin,

•           Milchtechnologe/Milchtechnologin,

•           Milchwirtschaftliche/r Laborant/in,

•           Pferdewirt/Pferdewirtin,

•           Pflanzentechnologe/Pflanzentechnologin,

•           Revierjäger/Revierjägerin,

•           Tierwirt/Tierwirtin,

•           Winzer/Winzerin,

•           Fachpraktiker/Fachpraktikerin Hauswirtschaft,

•           Fachpraktiker/Fachpraktikerin für personale Dienstleistungen

•           Gartenbauwerker/Gartenbauwerkerin und

•           Helfer/Helferin in der Landwirtschaft.

 

Die Ehrung wird seit 2018 jährlich ausgelobt. Die bisherigen Preisträger waren:

2018     Garten- und Landschaftsbau GbR Carmen und Axel Breitzke, Pahren

(Ausbildungsbetrieb für den Beruf Gärtner/in, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau)

2019    Körner GmbH & Co. Betriebs.KG, Körner

(Ausbildungsbetrieb für die Berufe Landwirt/in, Tierwirt/in und Helfer/in der Landwirtschaft)

2020    Reitstall „Waldhof Dammer“, Stedten/Am Ettersberg

(Ausbildungsbetrieb für den Beruf Pferdewirt/in)

Die Auszeichnung als „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2020“ konnte coronabedingt im Jahr 2020 noch nicht erfolgen. Minister Hoff wird die Auszeichnung am 08.07.2021 vornehmen.

 

Neueste Beiträge

  • Ministerin würdigt die FH Erfurt als Trägerin des Thüringer Staatspreises für Baukultur

    Der Hörsaal-Neubau „Green Campus“ der Fachhochschule Erfurt ist Träger des Thüringer Staatspreises für Baukultur 2020/2021. Nachdem der Preis im vergangenen Jahr erstmals ausgelobt und bereits im September offiziell verliehen wurde, enthüllte Bauministerin Susanna Karawanskij heute mit dem Präsidenten der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, eine entsprechende Plakette am „Green Campus“. Dieser konnte nun auch offiziell eröffnet werden, nachdem die Corona-Pandemie dies bislang nicht möglich machte. Zugleich wurde im Rahmen der Veranstaltung das 30-jährige Jubiläum der FH Erfurt gewürdigt.   zur Detailseite

    Prof. Dr. Frank Setzer (Präsident der FH Erfurt) begrüßt Ministerin Susanna Karawanskij vor dem Hörsaalgebäude
  • Masterplan Schienenverkehr 2030 wird auf den Weg gebracht

    Im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wurde Anfang 2022 eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schienenverkehr 2030 eingerichtet. Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij erklärt zur Zielsetzung der Stabsstelle: „Für die Thüringen Landesregierung ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene ein wichtiges Anliegen. Zum einen wollen wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, zum anderen auch den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum und in den Städten stärken. Denn eine gut ausgebaute Schieneninfrastruktur ist die Basis für mehr Verkehr auf der Schiene.“   zur Detailseite

    Bahnstreckenverlauf im Wald
  • Wettbewerb des TMIL „Bio-Preis Thüringen 2022“ ausgelobt

    „Ich freue mich sehr, dass wir zum vierten Mal den Bio-Preis-Thüringen ausloben und bei den Grünen Tagen Thüringen im September verleihen können. Die Biobranche boomt. Während der Coronapandemie ist die Nachfrage nach regionalen, ökologisch produzierten Lebensmitteln weiter gestiegen. Das zeigt, dass Menschen Bioprodukten vertrauen und wir wollen, dass auch unsere Thüringer Biobetriebe von diesem Vertrauen profitieren. Mit dem Bio-Preis-Thüringen richten wir den Scheinwerfer auf unsere heimischen Unternehmen und zeigen, wie innovativ, vielfältig, schmackhaft und nachhaltig die Thüringer Biobranche ist“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Transparentes Verfahren für Agrarbetriebe zur Vorbereitungen der KULAP 2022 Antragstellung

    Ab Juli können Agrarbetriebe Anträge für das neue Förderprogramm KULAP 2022 stellen. Das Verfahren endet am 2. September 2022. Die Anträge gelten für den neuen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum der Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen ab 2023 sowie den Ökolandbau der GAP-Förderperiode 2023 bis 2027. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirte bei freiwilligen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verringern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch 2022 Anträge gestellt werden können“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Landwirtin begutachtet ein Weizenfeld
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: