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Medieninformation Aufatmen in Kallmerode: Auf der B 247 Ortsumfahrung rollt der Verkehr


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Ortsumfahrung Kallmerode der B 247 ist am heutigen Vormittag feierlich für den Verkehr freigegeben worden. „Am Ende eines langen Weges stehen wir vor einem bedeutenden Streckenabschnitt. Denn die Ortsumfahrung um Kallmerode ist für die Bürgerinnen und Bürger vor allem eines: Das Ende eines langen Kampfes gegen die Belastungen, die das stetig wachsende Verkehrsaufkommen mit sich brachte. Es ist das Ende des Geduld-aufbringen-Müssens, das viele Jahre Planungs- und Bauzeit erforderten. In Kallmerode kann man jetzt wahrlich aufatmen“, erklärt Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe und ergänzt: „Zusätzlich zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner gibt es auch einen deutlichen Gewinn an Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.“

Die rund 5,5 Kilometer lange Strecke führt an Birkungen und Kallmerode vorbei. Im Norden schließt sie an die Ortsumfahrung Leinefelde, im Süden an die Ortsumfahrung Dingelstädt an. Neu gebaut wurden 4,5 km und auf 1,0 km wurde die vorhandene Strecke ausgebaut. Eine Radwegverbindung mit einer Länge von 300 m über den Knoten bei Dingelstädt wird noch neu errichtet. Zusätzlich wurde für die vorhandene Radwegverbindung Dingelstädt – Kallmerode ein Rad-/Wirtschaftsweg auf 1,5 km ausgebaut.
Der Bund hat rund 37 Mio. Euro in die Realisierung der Gesamtmaßnahme investiert. Die Planungskosten trug der Freistaat Thüringen.

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, sagt anlässlich der Verkehrsfreigabe: „Verkehrssichere und leistungsfähige Straßen sind ein wichtiger Standortfaktor. Mit dem Ausbau der Ortsumgehung Kallmerode an der B 247 konnte eine wichtige Verkehrsachse in Nordthüringen mit überregionaler Bedeutung gestärkt werden. Die rund 37 Millionen Euro, die der Bund in das Gesamtprojekt investiert hat, sind gut investiert, denn davon profitieren sowohl die Bürger, als auch die Wirtschaft in der Region“.

Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der DEGES, die für die Bauausführung zuständig war, betont: „Wir freuen uns, die Ortsumfahrung Kallmerode nach gut dreijähriger Bauzeit für den Verkehr freizugeben. Dies ist trotz der krisenbedingt schwierigen Gesamtlage im vorgesehenen Kosten- und Zeitrahmen gelungen. Zu diesem Erfolg hat die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten maßgeblich beigetragen. Ein großes Dankeschön geht auch an die Anwohnerinnen und Anwohner, die das Projekt geduldig und aufgeschlossen begleitet haben.“

Hintergrund:

Die Bundesstraße 247 ist zusammen mit der B 176 und B 4 von enormer verkehrsstrategischer Bedeutung, denn sie verbindet die Wirtschaftsräume Mittelthüringen, Südniedersachsen und Nordhessen. Zudem schafft sie die Verbindung zwischen den Thüringen passierenden Autobahnen A 38, A 71 und A 4 und stellt den Anschluss für die Mittelzentren Mühlhausen und Bad Langensalza her. Vor diesem Hintergrund wurde eine Vielzahl von Maßnahmen entlang der B 247 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestuft.

Der Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Ortsumfahrung Kallmerode im Zuge der B 247 wurde 2009 erlassen. Über mehrere Jahre konnte die Finanzierung nicht gesichert werden. Bevor die ersten Bagger für den Straßenbau rollen konnten, wurden außerdem umfangreiche archäologische Untersuchungen angestellt, dank derer die mittelalterlichen Wüstungen Wirkenhagen und Kirrode gesichert wurden. Spatenstich für den Bau war im Oktober 2019. Insgesamt vier Brücken wurden errichtet und seit 2020 die Straße selbst gebaut. Die neue Ortsumfahrung Kallmerode wird über zwei elektronische Wildwarnanlagen im Dingelstädter Stadtwald verfügen, mit denen in dem wildreichen Gebiet ein Mehr an Sicherheit für die Tiere und die Verkehrsteilnehmer:innen geschaffen werden sollen.

Nach Verkehrsfreigabe erfolgen noch Restleistungen an der Anschlussstelle Kallmerode und dem Radweg. Zusätzlich soll bis Ende 2024 die Anschlussstelle Leinefelde-Süd umgebaut und dabei die Leistungsfähigkeit erhöht werden.

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