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Bauen mit Holz: Realisierungswettbewerb für Neubau zweier Grundschulen entschieden


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Eine Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurbüros DGJ Architektur GmbH (Frankfurt am Main), DGJ Landscapes GMBH (Zürich), Pahn Ingenieure GmbH (Cottbus) und Ingenieurbüro Theuer (Speyer) hat den ersten Preis in einen fachübergreifenden Planungswettbewerb für den Neubau zweier Grundschulen in Bendeleben und Ilfeld gewonnen.

Außenansicht
© Arbeitsgemeinschaft DGJ Architektur GmbH, Frankfurt am Main; DGJ Landscapes GMBH, Zürich; Pahn Ingenieure GmbH, Cottbus; Ingenieurbüro Theuer, Speyer
Innenansicht
© Arbeitsgemeinschaft DGJ Architektur GmbH, Frankfurt am Main; DGJ Landscapes GMBH, Zürich; Pahn Ingenieure GmbH, Cottbus; Ingenieurbüro Theuer, Speyer

Initiiert wurde der Wettbewerb vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Kooperation mit den Landkreisen Kyffhäuserkreis und Nordhausen.

„Ich gratuliere dem Gewinner und den weiteren Preisträgernherzlich zu diesem Erfolg“, so Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij. Ziel war es, mit dem Wettbewerb möglichst innovative und modellhafte Ergebnisse zu bekommen, die unter anderem die Aspekte der Nachhaltigkeit, Ökologie, aber auch Ökonomie betrachten und die Anforderungen an eine zeitgemäße Bildung und Schulorganisation berücksichtigen. „Ein modernes Lern- und Lehrumfeld für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu schaffen und dies mit Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekten zu verbinden, ist für die Landesregierung ein wichtiges politisches Ziel. Insbesondere beim Bauen mit Holz wollen wir zum Vorreiter werden“, fügte die Ministerin hinzu.

Am Wettbewerb waren Arbeitsgemeinschaften aus Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Tragwerksplanern:innen und Ingenieur:innen teilnahmeberechtigt. 16 Arbeiten wurden eingereicht. Als Preisgeld standen insgesamt 86.870 € (brutto) zur Verfügung. Das interdiziplinäre Preisgericht tagte am 16. Dezember 2021 unter Vorsitz von Herrn Dr. Claus Worschech.

Die Sitzung fand unter strengen Infektionsschutzmaßnahmen statt.

Ergebnis

Erster Preis

Arbeitsgemeinschaft DGJ Architektur GmbH, Frankfurt am Main; DGJ Landscapes GMBH, Zürich; Pahn Ingenieure GmbH, Cottbus; Ingenieurbüro Theuer, Speyer

Zweiter Preis

Arbeitsgemeinschaft pvma – pfeiffer.volland.michel.architekten, Aachen; Sebastian Sowa Landschaftsarchitekt, Bochum; Walter · Reif Ingenieurgesellschaft mbH, Aachen; REESE Ingenieure GmbH, Münster

Dritter Preis

Arbeitsgemeinschaft Atelier.Schmelzer.Weber, Dresden; QUERFELD EINS Landschaft І Städtebau І Architektur, Bautzen; ollendorf beratende ingenieure, Schernikau; Ingenieurgemeinschaft Buckwald & Jacob, Magdeburg

Hintergrund

Das Büro DGJ Architektur GmbH (www.dgj.eu) arbeitet seit 1999 an den Themen des nachhaltigen Bauens, vor allem in Bereich Holzbau, energie-effizientes Bauen und Landschaftsarchitektur. Neben der Planung von anspruchsvollen Gebäuden in allen Leistungsphasen, forscht und entwickelt das Büro in den Bereichen Holzbausysteme, Vorfertigung und kostengünstigem Bauen. Unter anderem wurde mit Unterstützung des Forschungsinitiative ‚ZukunftBau‘ des Bundes (BBSR) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Bausystem entwickelt, das mit moderner Fertigungstechnologie traditionelle Zimmermannsverbindungen nutzt, um mehrgeschossige Gebäude ohne metallische Verbindungsmittel zu errichten.

Als Teil der IBA Thüringen wurde das ’Timber Prototype House’ in Zusammenarbeit mit der TU Stuttgart realisiert, das in Apolda als Teil der IBA Thüringen besichtigt werden kann (https://www.iba-thueringen.de/projekte/apolda-timber-prototype-house).

Die Arbeit des Büros DGJ beinhaltet Bauelemente die sich auch regional vorfertigen lassen und gleichzeitig flexible Lösungen für verschiedene Schulstandorte ermöglichen. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe kann der Energiebedarf für die Herstellung und Entsorgung von Baustoffen gesenkt werden. Das Bauen mit Holz trägt somit erheblich zur Reduktion der CO2-Emissionen und folglich zum Klimaschutz bei.

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