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Beitrag zur Energiewende: Photovoltaik-Anlage auf Ministerium erzeugt klimafreundlichen Strom


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Gebäuden des Regierungsviertels „Am Alten Steiger“ ist abgeschlossen. „Seit kurzem produzieren die Photovoltaik-Anlagen klimafreundlichen Strom. Die erzeugte Energie fließt in alle vier Ministerien und trägt zu unserem Ziel einer klimaneutralen Verwaltung bei“, so Ministerin Susanna Karawanskij.

Foto:TMIL/D. Santana

Konkret wurden die Anlagen auf den Gebäuden des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) und des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) errichtet. Das Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und das Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz (TMMJV) werden mit Energie aus den Anlagen versorgt.

Die Anlagengröße beträgt 236,64 kWp (Kilowatt Peakleistung) und ist in zwei Teilanlagen auf den Dächern des „Altbaus“ (TMASGFF) und des „Bauteil 2“ (TMIL) installiert. Die jährliche Stromerzeugung wird etwa 230.000 Kilowattstunden betragen. Der emissionsfreie, klimaneutrale Sonnenstrom könnte etwa dem Bedarf von 60 Vierpersonenhaushalten abdecken. Die erzeugte Energie wird zu 99% unmittelbarer in allen vier Ministerien verbraucht. Damit können etwa 14 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der vier Ministerien über die neue PV-Anlage abgedeckt werden. Damit werden mehr als 148 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Die Kosten der Baumaßnahme inklusive der Erneuerung der Blitzschutzanlage, notwendiger Tiefbau- und Schachtarbeiten sowie einer Dachsanierung betragen etwa 1,2 Millionen Euro. Die Photovoltaik-Anlage im Regierungsviertels „Am Alten Steiger“ gewährleistet einen wirtschaftlichen Betrieb von mindestens 20 Jahren.

„Gebäude verursachen etwa 30 Prozent der CO2 Emissionen. Energieeffiziente und klimafreundliche Gebäude sind enorm wichtig für den Klimaschutz. Gerade die öffentliche Hand ist angehalten, bei der Sanierung, dem Bau, der Unterhaltung und der Betreibung ihrer Gebäude vorbildlich zu handeln und den Energieverbrauch zu senken“, sagt Ministerin Karawanskij.

Mit der Photovoltaik-Anlage wird ein pilothaftes Monitoringsystem installiert. Dieses soll zunächst bei den ersten fünf Photovoltaik-Anlagen des Freistaates installiert und evaluiert werden. Bei positivem Ergebnis kann so künftig zentralisiert die Funktion aller landeseigenen Photovoltaikanlagen überwacht werden. Die Ertragsdaten, CO2-Einsparung und weitere Informationen zur Photovoltaik-Anlage werden öffentlichkeitswirksam im Bereich der Kantine des Regierungsviertels und im Eingangsbereich des TMIL visualisiert.

Hintergrund:
Der Thüringer Landtag hat am 2. September 2016 den Beschluss „Photovoltaikanlagen für landeseigene Immobilien“ gefasst. Mit diesem Landtagsbeschluss wird die Landesregierung insbesondere aufgefordert, alle geeigneten Dächer landeseigener Immobilien unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit mit Photovoltaikanlagen in Eigenregie und ausgelegt auf den Eigenverbrauch im Gebäude nachzurüsten.
Zwei weitere im Rahmen des Landtagsbeschlusses umzusetzende Baumaßnahmen sind die Photovoltaik-Anlagen auf dem Gebäude des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) mit einer Leistung von 98 kWp und des Sportgymnasiums Erfurt mit einer Leistung von 94 kWp.

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