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Der Freistaat fördert den sozialen Mietwohnungsbau in Jena mit 76 Millionen Euro


Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übergab heute (14.1.) zwei Zuwendungsbescheide zur Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus in Jena. Mit insgesamt 76 Mio. Euro unterstützt der Freistaat das Wohnungsbauvorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G“ und das Vorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH. „Jena war im letzten Bewilligungsjahr der absolute Schwerpunkt unserer sozialen Wohnraumförderung. Mit den ‚Erlenhöfen‘ wird das größte Neubauvorhaben der sozialen Wohnraumförderung seit vielen Jahren in Thüringen umgesetzt“, so Ministerin Karawanskij.

Bürgermeister Gerlitz, Ministerin Karawanskij und Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" Iris Hippauf halten den symbolischen Scheck über 38,6 Millionen Euro
Von links nach rechts: Bürgermeister Christian Gerlitz, Ministerin Susanna Karawanskij und Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" Iris Hippauf | Foto: TMIL / D. Santana
Bauschild am Bauplatz der "Erlenhöfe"
Foto: TMIL / D. Santana
Übergabe des symbolischen Schecks und des Förderbescheids am Salvador-Allende-Platz in Jena-Lobeda
Foto: TMIL / D. Santana
Ministerin Susanna Karawanskij, vtw-Geschäftsführer Frank Emrich, Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (verdeckt) und Cornelia Bergner von jenawohnen mit dem symbolischen Scheck
Von links nach rechts: Ministerin Susanna Karawanskij, vtw-Geschäftsführer Frank Emrich, Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (verdeckt) und Cornelia Bergner von jenawohnen | Foto: TMIL / D. Santana

38,6 Mio. Euro aus Mitteln des Programms zur Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus zur Innenstadtstabilisierung (ISSP) fließen in das Vorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G.“ im Stadtteil Wenigenjena. Das neue Wohnquartier wird über acht Gebäude mit insgesamt über 140 Wohnungen verfügen. Davon werden 128 Wohnungen gefördert, zehn frei finanziert und zwei – ebenfalls ohne Fördermittel - für Wohngemeinschaften geschaffen. Von den 128 geförderten Wohnungen sind 109 barrierefrei und acht rollstuhlfahrergerecht geplant. Die acht Wohngebäude werden zwei- bis dreigeschossig erbaut und verfügen über 15 separate Eingänge, von denen 13 über einen Fahrstuhl verfügen. Um eine gute Durchmischung zu erreichen werden Ein- bis Sieben-Raum-Wohnungen geschaffen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben werden mit ca. 50,6 Mio. Euro veranschlagt.

Mit 37,4 Mio. Euro aus dem Innenstadtstabilisierungsprogramm wird das Wohnungsbauvorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH gefördert. Hierbei handelt es sich um einen umfangreichen Um- und Ausbau zweier elfgeschossiger Plattenbaugebäuderiegel mit acht Eingängen. Es entstehen 292 geförderte Wohnungen, von denen 54 barrierefrei sind. Die Gebäudeteile werden bis auf die Abbrüche von Innenwänden und Vorbauten komplett wiederverwendet. Alle Hauseingänge erhalten einen barrierefreien Zugang. Im Erdgeschoss befinden sich zudem Gewerbeeinheiten mit vielfältigen Angeboten für soziale Kontakte und zur Daseinsvorsorge. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 39,7 Mio. Euro.

„Der soziale Wohnungsbau bleibt prioritär für die Landesregierung. Wir setzen die Arbeit auf Landes- und kommunaler Ebene kontinuierlich fort und unterstützen die Wohnungswirtschaft bei der Umsetzung ihrer Wohnungsbauvorhaben auch weiterhin“, so Ministerin Susanna Karawanskij abschließend.

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