Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Deutschland legt bei der EU den GAP-Strategieplan für den Zeitraum 2023 bis 2027 vor


Ministerin Karawanskij: „Thüringer Agrarbetriebe brauchen Planungssicherheit“ – Die Bundesregierung hat der Europäischen Kommission gestern den GAP-Strategieplan für Deutschland vorgelegt. Der GAP-Strategieplan für Deutschland wird für den Zeitraum 2023 bis 2027 das zentrale Element der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU sein. Er enthält die wesentlichen Instrumente, mit denen die GAP umgesetzt wird und umfasst dabei die landwirtschaftlichen Direktzahlungen, die Unterstützung der Bienenzucht und von Erzeugerorganisationen ebenso wie die Maßnahmen zur Entwicklung der ländlichen Räume.

Ministerin Susanna Karawanskij
Foto: TMIL/D. Santana

„Der Bund hat geliefert und nun ist ein zügiger Konsultationsprozess nötig, umso schnell wie möglich Planungssicherheit vor allem für die Thüringer Agrarbetriebe zu erreichen, damit ab dem 01.01.2023 mit der Umsetzung begonnen werden kann. In Thüringen setzen wir auf ein bewährtes Paket, mit dem wir die landwirtschaftlichen Einkommen sichern sowie Junglandwirte, den Ausbau des Ökolandbaus und die Dorfentwicklung unterstützen wollen“, sagt Thüringens Agrarministerin Susanna Karawanskij.

Der Strategieplan berücksichtigt dabei die föderale Struktur Deutschlands und räumt den Ländern den notwendigen Spielraum beispielsweise bei der Entscheidung über die künftigen Fördermaßnahmen und deren finanzielle Ausstattung in den Bereichen Landwirtschaft, Forsten, Natur- und Umweltschutz sowie Ländliche Entwicklung ein. Damit wird es Thüringen möglich sein, ein auf die hiesigen Verhältnisse und Bedarfe ausgerichtetes und ausgewogenes Förderpaket auf den Weg zu bringen, mit dem die Dorferneuerung, land- und forstwirtschaftliche Investitionen, der ökologische Landbau und neue Programme, wie zum Beispiel eine Niederlassungsbeihilfe für Junglandwirte, umgesetzt werden können.

Für die GAP stehen für den Zeitraum 2021–2027 in der EU insgesamt rund 387 Milliarden Euro zur Verfügung. Thüringen profitiert dabei mit insgesamt 1,34 Mrd. Euro. Davon entfallen 887 Mio. Euro auf die landwirtschaftlichen Direktzahlungen und 452 Mio. Euro auf die Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums. Hinzu kommen rund 100 Mio. Euro nationale Mittel, die in Thüringen als Kofinanzierung bereitgestellt werden.

Bund und Länder haben den GAP-Strategieplan gemeinsam erarbeitet. Er wurde jetzt der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorgelegt.

Neueste Beiträge

  • MedieninformationEFRE-Förderperiode 2021-2027: 68 Vorhaben von Thüringer Kommunen qualifiziert


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat sich dafür eingesetzt, dass den zentralen Orten in Thüringen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 174 Mio. Euro für Vorhaben der nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung, der energetischen Gebäudesanierung sowie zum Neu- und Ausbau von Wärmenetzen zur Verfügung stehen. Zur Ausreichung der Fördermittel hat das Infrastrukturministerium den Wettbewerb, „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“ initiiert, bei dem über 150 Beiträge von insgesamt 48 Kommunen eingereicht wurden. 68 förderwürdige Vorhaben erhielten nun in einem ersten Schritt eine entsprechende Bestätigung.   zur Detailseite

  • Schnelle und zielgerichtete Landeshilfe für die von der Energiekrise betroffenen ÖPNV-Unternehmen auf den Weg gebracht

    „Mit Sonderfinanzhilfen in Höhe von 25 Millionen Euro leistet der Freistaat Thüringen einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des ÖPNV in einer schwierigen Situation. Wir haben schnell und zielgerichtet reagiert, um Verkehrsunternehmen zu entlasten und das Fahrangebot sicherzustellen“, sagt Verkehrsministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • MedieninformationAufatmen in Kallmerode: Auf der B 247 Ortsumfahrung rollt der Verkehr


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Die Ortsumfahrung Kallmerode der B 247 ist am heutigen Vormittag feierlich für den Verkehr freigegeben worden. „Am Ende eines langen Weges stehen wir vor einem bedeutenden Streckenabschnitt. Denn die Ortsumfahrung um Kallmerode ist für die Bürgerinnen und Bürger vor allem eines: Das Ende eines langen Kampfes gegen die Belastungen, die das stetig wachsende Verkehrsaufkommen mit sich brachte. Es ist das Ende des Geduld-aufbringen-Müssens, das viele Jahre Planungs- und Bauzeit erforderten. In Kallmerode kann man jetzt wahrlich aufatmen“, erklärt Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe und ergänzt: „Zusätzlich zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner gibt es auch einen deutlichen Gewinn an Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.“   zur Detailseite

  • TerminerinnerungProjekt Integraler Taktfahrplan wird am 12.12.2022 vorgestellt

    Ort: COMCENTER Brühl, Mainzerhofstraße 10, Erfurt I Zeit: Montag, 12. Dezember 2022, 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr   zur Detailseite

  • ERINNERUNG: TMIL-TerminhinweisOrtsgespräch in Ilmenau zu Streckenreaktivierungen

    Für die Thüringer Landesregierung ist es ein wichtiges verkehrspolitisches Anliegen, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlegen. Zur weiteren Stärkung des Schienenverkehrs in Thüringen hat das TMIL daher eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schieneninfrastruktur 2030 eingerichtet. Aufgabe dieser Stabsstelle ist es unter anderem, mögliche Streckenreaktivierungen und die Ertüchtigung vorhandener Eisenbahnstrecken methodisch zu untersuchen und zu bewerten. Zu den untersuchten Strecken gehören auch die Rennsteigbahn und die Ohratalbahn.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: