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Ein Plus an Lebensqualität für die Menschen und ein Mehr an Verkehrssicherheit: Ortsumgehung Rothenstein für den Verkehr freigegeben


„Die Ortsumgehung Rothenstein ist eine ingenieurtechnische Meisterleistung und ein großer Gewinn für die Region. Mit der Verkehrsfreigabe bringen wir die Städte des Saaledreiecks und Jena näher zusammen und befördern so gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Thüringens“, erklärt Verkehrsstaatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig und ergänzt: „Die neue Ortsumgehung entlastet Rothenstein spürbar vom Durchgangsverkehr. Sie bedeutet damit ein erhebliches Plus an Lebensqualität für die Menschen vor Ort und sorgt zugleich für ein Mehr an Verkehrssicherheit.“

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, sagt anlässlich der Verkehrsfreigabe: „Verkehrssichere und leistungsfähige Straßen sind ein wichtiger Standortfaktor. Mit dem Ausbau der Ortsumgehung Rothenstein und dem neuen Tunnel an der B 88 konnte eine wichtige Verkehrsachse in Ostthüringen mit überregionaler Bedeutung gestärkt werden. Die rund 58 Millionen Euro, die der Bund in dieses Megaprojekt investiert hat, sind somit gut investiert, denn davon profitieren sowohl die Bürger, als auch die Wirtschaft in der Region.“

Hans-Karl Rippel, Präsident des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr, fügt hinzu: „Die Ortsumgehung Rothenstein ist das Kernstück des Ausbaues der B 88 zwischen der A 4 und Kahla. Die B 88 verbindet als wichtige Nord-Süd-Straßenachse mit überregionaler Verkehrsbedeutung den Raum Saalfeld, Rudolstadt-Bad Blankenburg mit dem Oberzentrum Jena und der A 4. Die Ortsumgehung Rothenstein bildet mit ihrem 385 m langen einröhrigen Tunnel dabei das Herzstück des Neubaus der Bundesstraße im Abschnitt südlich von Jena.“ Mit Inbetriebnahme dieses Straßenabschnittes im Zusammenhang mit den bereits nördlich und südlich fertiggestellten Ausbauabschnitten wird die Fahrzeit zwischen Jena und Kahla erheblich verkürzt. Zudem wird der Ort Rothenstein vom Durchgangsverkehr mit derzeit etwa 18.000 Kraftfahrzeugen täglich entlastet, was wiederum die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen wird.

Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf insgesamt 58,842 Mio. Euro. Davon wurden 58,291 Mio. Euro aus Bundesmitteln sowie 458.000 Euro aus Landesmitteln und 93.000 Euro aus Mitteln der Gemeinde Rothenstein bereitgestellt.

Kurzdarstellung des Bauvorhabens

  • 1993 Planungsbeginn
  • 1995 Abschluss Raumordnungsverfahren
  • 2003 Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes
  • 2009 Planfeststellungsbeschluss
  • 2014 Fertigstellung des Abschnittes von der A 4 AS Göschwitz bis OU Rothenstein
  • 2016 Fertigstellung des Um- und Ausbauabschnittes Knotenpunkt L 2309/K168 Altendorf/Schöps
  • 2021 Tunneldurchschlag
  • 2022 Fertigstellung OU Rothenstein

Technische Daten des Gesamtabschnitt Ortsumgehung Rothenstein

  • Gesamtlänge: 2,6 km
  • 1 Tunnel, 2 Brückenbauwerke, 4 Stützwände und 1 Betriebsgebäude
  • 4 Fahrstreifen nördlich des Tunnels, 2 Fahrstreifen im Tunnel, 3 Fahrstreifen südlich des Tunnels

Im Landesstraßenbedarfsplan 2030 sind 18 Neubauvorhaben im Zuge von Landesstraßen zur Entlastung von Ortsdurchfahrten enthalten, die bis zum Jahr 2030 realisiert oder zumindest begonnen werden sollen. Für den Saale-Holzland-Kreis ist das zum Beispiel die Verlegung der Ortsdurchfahrt Eisenberg im Zuge der L 3007. Darüber hinaus wird es innerhalb der Thüringer Straßenbaupolitik künftig vorrangig um den Erhalt der Straßen und die Verbesserung der Verkehrssicherheit gehen.

Alle Fotos: K. Müller (TMIL)

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