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Energetisch sanierte Kläranlage Sonneberg-Heubisch eingeweiht


Nach einer umfassenden energetischen Sanierung wurde heute die Kläranlage Sonneberg-Heubisch eingeweiht. Im Zuge des Vorhabens wurde für die Kläranlage ein neues Verfahren zur Stabilisierung des Klärschlamms etabliert, das 85 Prozent der bisherigen jährlichen CO2-Emissionen des Betriebs einspart und den Stromverbrauch erheblich reduziert. Für den Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZ) und die Wasserwerke Sonneberg war der Umbau der Kläranlage die mit Abstand größte Einzelinvestition in den Jahren 2021/22. Das 7,7 Mio. Euro teure Vorhaben wurde vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft mit 4,6 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

"Was die im Wasserzweckverband Sonneberg zusammengeschlossenen Gemeinden mit der energetischen Sanierung der Kläranlage Sonneberg-Heubisch erreicht haben, kann weithin als Vorbild gelten. Die positiven Effekte werden hoffentlich eine entsprechende Strahlwirkung auf andere Kommunen in Thüringen und darüber hinaus entfalten. Kläranlagen sind in Kommunen mit einem Anteil von ca. 20 Prozent am kommunalen Strombedarf eindeutig die größten Einzelverbraucher. Hier sieht man, welches enorme Einsparpotential durch entsprechende energetische Sanierungen vorhanden ist", so Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Einweihung.

Das Vorhaben zeigt nicht zuletzt, dass das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eine deutliche Akzentverschiebung hin zu mehr Klimaschutz vorgenommen hat. Bereits vor acht Jahren machte es erstmals von der seitens der Europäischen Kommission eröffneten Möglichkeit Gebrauch, europäische Fördergelder für energetische Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Senkung klimaschädlicher Emissionen einzusetzen. "Sowohl relativ als auch absolut haben wir die Fördermittelausstattung für Energieeffizienzmaßnahmen erheblich erhöht. Am konkreten Beispiel der energetisch sanierten Kläranlage Sonneberg-Heubisch wird im Ergebnis auch der Erhöhung von Abwassergebühren für Bürgerinnen und Bürger vorgebeugt", so Ministerin Karawanskij.

Hintergrundinformationen zur EFRE-Förderung

In der auslaufenden EU-Förderperiode 2014-2020 standen dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft EFRE - Fördermittel in Höhe von ca. 210 Mio. Euro zur Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung und der energetischen Stadtsanierung in Thüringer Kommunen zur Verfügung. Rund 68 Prozent der Mittel entfielen dabei auf den Bereich nachhaltige Stadtentwicklung. Knapp 32 Prozent waren für Projekte der energetischen Stadtsanierung vorgesehen.

In der bereits begonnenen aktuellen Förderperiode 2021-2027 hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft für die gleichen Belange etwa 174 Mio. Euro Fördermittel an Thüringer Kommunen zu vergeben. Davon entfallen mehr als die Hälfte (51,7 Prozent) auf energetische Vorhaben.

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