Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Fahrrad-Monitor 2021: Fahrrad ist Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotenzial


„Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer fahren gerne Fahrrad und integrieren das Radfahren zunehmend in ihren Alltag. Im Vergleich mit anderen Fortbewegungsmittel hat Radfahren zudem das höchste Wachstumspotenzial. Diese Ergebnisse des aktuellen Fahrrad-Monitors sind uns Ansporn, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Thüringen weiter zu verbessern“, sagt die Thüringer Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Veröffentlichung der Thüringer Daten zum Fahrradmonitor 2021.

Foto: Adobe Stock / Jonathan Schöps

Die bundesweit durchgeführte Studie des Sinus-Instituts „Fahrrad-Monitor Deutschland 2021“ wurde durchgeführt, um das subjektive Stimmungsbild von Radfahrenden zu erheben. Wie schon in den Vorjahren (2019 und 2017) hat sich Thüringen am „Fahrrad-Monitor“ beteiligt, um mit einer gezielten Erhöhung der Interview-Anzahl repräsentative Studienergebnisse für Thüringen zu erhalten. „Eine weitere gute Nachricht ist: Das Sicherheitsgefühl der Radfahrenden in Thüringen ist verglichen mit 2019 gestiegen. Mit einer systematischen Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in der Fläche sowie einer Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende wollen wir diese Entwicklung fortführen. Unser Ziel ist es, noch mehr Thüringerinnen und Thüringer auf das Fahrrad zu bringen“, so Ministerin Karawanskij.

Weitere Ergebnisse des Fahrrad-Monitors Thüringen 2021 sind u.a., dass bereits mehr als die Hälfte der Thüringer und Thüringerinnen das Fahrrad mindestens ein paar Mal im Monat nutzt und dass inZukunft 37 % der Menschen in Thüringen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren das Fahrrad häufiger nutzen wollen. Dabei wird das Rad häufiger zu Freizeitzwecken denn als Verkehrsmittel eingesetzt. Die Helmnutzung liegt in Thüringen mit einem Anteil von fast 50 % aller Radfahrenden über dem bundesweiten Durchschnitt. Die dringlichsten Forderungen der Radfahrenden an die Verkehrspolitik lauten: mehr Radwege bauen (61 %), eine bessere Trennung zwischen Radfahrenden und PKW-Fahrenden (55 %) und Zufußgehenden (43 %) sowie mehr sichere Fahrrad-Abstellanlagen (40 %) schaffen.

Die durch den Fahrrad-Monitor Thüringen ermittelten Daten sind ein wichtiges Instrument, für die Bewertung der bisherigen Radverkehrspolitik. Sie sind aber auch zur Identifizierung von weiteren Handlungsfeldern wichtig.

Nähere Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie in den untenstehenden Links.

Hintergrund:

Der Fahrrad-Monitor erhebt alle zwei Jahre repräsentativ das subjektive Stimmungsbild der Radfahrenden in Deutschland. Dafür werden im Rahmen einer Online-Studie Bürgerinnen und Bürger zwischen 14 und 69 Jahren im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums befragt. Im Jahr 2021 wurde die Befragung zum insgesamt achten Mal durchgeführt. Der Fahrrad-Monitor wird im Rahmen des nationalen Radverkehrsplans 2020 gefördert. Seit 2017 gibt es die Möglichkeit, das einzelne Bundesländer, Regionen oder Städte ihre Fallzahlen im Rahmen der bundesweiten Befragung gezielt erhöhen können, um verlässliche und spezifische Aussagen auf regionaler Ebene generieren zu können. Dadurch ist ein Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt möglich.

 

Weiterführende Links

Neueste Beiträge

  • EFRE-Förderung für energetische Sanierung des Leinebades in Leinefelde-Worbis

    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unterstützt die energetische Sanierung des Leinebades in Leinefelde-Worbis mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die EFRE-Förderung zur nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung zielt u. a. darauf ab, die Energieeffizienz und den Anteil erneuerbarer Energien in öffentlichen Gebäuden zu steigern. Das Leinebad wird dadurch nun erstmals seit der Eröffnung im Jahr 2000 energetisch saniert. Ziel des Vorhabens ist, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren und so die CO2-Bilanz wesentlich zu verbessern.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij hat den Thüringer Bio-Preis bei den Grünen Tagen 2022 verliehen

    Am 24. September zeichnete die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij die Gewinner:innen des Wettbewerbes „Bio-Preis Thüringen 2022“ aus. „Wir verleihen erneut den Thüringer Bio-Preis in drei Kategorien. Insgesamt erreichten uns 58 Bewerbungen von 30 Unternehmen aus allen Regionen Thüringens. Mit dem Bio-Preis würdigen und bewerben wir die Thüringer Bio-Branche und ihre innovativen wie vielfältigen Produkte“, sagte Ministerin Karawanskij.   zur Detailseite

    Preisträger:innen des Biopreis Thüringen 2022 mit Ministerin Karawanskij
  • Auszeichnung der jahrgangsbesten Auszubildenden in den Grünen Berufen

    Landwirtschaftsstaatssekretär Torsten Weil zeichnete am 24. September 2022 gemeinsam mit Vertreter:innen der Berufsverbände die 14 jahrgangsbesten Auszubildenden in den Grünen Berufen aus.   zur Detailseite

    Preisträger:innen der Grünen Berufe 2022 mit Staatssekretär Weil
  • Thüringer Vernetzungsstelle zur Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen

    „In Thüringen liegen viele ungehobene Schätze. Wir wollen dieses Potenzial noch besser nutzen und gezielt Synergien schaffen. Aus diesem Grund haben wir eine Vernetzungsstelle ins Leben gerufen, die unsere engagierten Akteur:innen in der Land- und Ernährungswirtschaft näher zusammenbringen und nach außen sichtbarer machen soll“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • 19 Auszeichnungen für „Bienenfreunde Thüringen 2022“

    Anlässlich der Grünen Tage Thüringen auf der Erfurter Messe werden am Freitag (23. September) insgesamt 19 Preisträger mit der Auszeichnung „Bienenfreunde Thüringen 2022“ geehrt. Mit der zu Bienenplakette würdigt das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft das Engagement aller Preisträger für ihren Einsatz, bestäubende Insekten in ihrer Vielfalt zu erhalten.   zur Detailseite

    Einige der Preisträger:innen mit Ministerin Karawanskij

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: