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Feierliche Grundsteinlegung für Neubauten der Spitzenforschung an der FSU Jena


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Zeit: 12. Juli 2021, 14 Uhr

Ort:   Baustelle, Lessingstraße 8, 07743 Jena

Am Campus Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) wird am 12. Juli der Grundstein für einen Neubau für das Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC Jena II) und ein dazugehöriges Anwendungszentrum (AWZ CEEC Jena) gelegt. Mit einem Grußwort richtet sich auch Infrastrukturstaatssekretärin Susanna Karawanskij an die anwesenden Gäste. „Mit den zwei Gebäuden schaffen wir die baulichen Voraussetzungen für Spitzenforschung zu einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts“, so die Staatssekretärin im Vorfeld der Grundsteinlegung. „Als Landesregierung unterstreichen wir unser langjähriges, mit erheblichen Mitteln verbundenes Engagement für die FSU Jena und den Wissenschaftsstandort Thüringen insgesamt“, fügte sie hinzu.

Bei den Neubauten handelt es sich um ein fakultätsübergreifendes Zentrum der FSU, in dem die chemisch-geowissenschaftliche und die physikalisch-astronomische Fakultät eng kooperieren werden. Vor dem Hintergrund, dass die Energieversorgung der Zukunft noch immer ein Speicherproblem hat, sollen hier ab 2023/24 neue Energiespeicher erforscht und die Batterie der Zukunft entwickelt werden. „Das Erzeugen, Speichern und Verteilen von Energie ist eine der zentralen Fragen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Dazu werden die beiden Forschungsneubauten und die Wissenschaftler:innen, die künftig dort arbeiten, einen Beitrag leisten“, so Staatssekretärin Karawanskij. 

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf ca. 51 Mio. Euro. Davon werden rund 13 Mio. Euro aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Die Landesregierung hat in den letzten Jahren erhebliche Mittel für den Wissenschaftsstandort Thüringen und insbesondere die FSU Jena zur Verfügung gestellt. Die größte staatliche Hochbaumaßnahme in Thüringen ist der Campus Inselplatz, der sich bereits im Rohbau befindet. Für ca. 190 Mio. Euro entstehen dort vier neue Uni-Gebäude. Mit dem Campusprojekt werden unwirtschaftliche Streuliegenschaften der Universität frei und eine langjährige Brache in der Stadt wird durch studentische Nutzung belebt.

„Mit vielen weiteren Baumaßnahmen schaffen wir wichtige Voraussetzungen dafür, dass Studierenden und Wissenschaftler:innen an der FSU und am Uniklinikum hervorragende Arbeits- und Forschungsbedingungen geboten werden können. Auch künftig liegt der Landesregierung der Hochschulbau in Thüringen am Herzen“, so Staatssekretärin Karawanskij. „Als Leuchtturm werden wir den Hochschulstandort Jena weiter stärken. Mit der Mittelfristigen Hochbauplanung bis 2027, an der das Bauministerium derzeit arbeitet,

sorgen wir für den Freistaat Thüringen und selbstverständlich auch für die Universität Jena für eine verlässliche bauliche Perspektive“, fügte sie hinzu.

Aktuelle staatliche Hochbaumaßnahmen in Jena

  • Campus Inselplatz (Gesamtkosten 190 Mio. Euro)
  • Erweiterung Helmholtz-Institut (Gesamtkosten 8 Mio. Euro)
  • Gebäudesanierung Fürstengraben 26 (Gesamtkosten 4,3 Mio. Euro)
  • Neubau Microverse Center (Gesamtkosten 46,4 Mio. Euro, demnächst Planungsabschluss)

Abgeschlossene staatliche Hochbaumaßnahmen an FSU Jena

  • Grundsanierung Institut für Altertumswissenschaften am Fürstengraben 25 (2014 bis 2017, Gesamtkosten 5,8 Mio. Euro)
  • Brandschutzertüchtigung Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (2017 bis 2018, Gesamtkosten 3,9 Mio. Euro)
  • Neubau Abbe Center of Photonics (2013 bis 2016, Gesamtkosten 26,1 Mio. Euro)

aktuelle Baumaßnahmen am Universitätsklinikum Jena

  • 2. Bauabschnitt des Universitätsklinikums in Jena-Lobeda (Gesamtkosten ca. 360 Mio. Euro, mit 14 Mio. Euro aus dem diesjährigen Hochbauhaushalt finanziert)
  • Forschungsneubau Cetramed (Gesamtkosten über 35,2 Mio. Euro, maßgeblich aus Mitteln des Bundes mitfinanziert)

     

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