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Förderung der Regionalentwicklung stößt auf großes Interesse – Vernetzung der Regionen soll auch 2023 fortgesetzt werden


Mit der Förderrichtlinie der Regionalentwicklung bietet das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) ein landeseigenes Programm mit hohem Förderanteil von 80 Prozent und in Einzelfällen bis zu 90 Prozent mit vergleichsweise geringem bürokratischem Aufwand an. Die Förderrichtlinie läuft bis 2024. Sie ist mit insgesamt 632.000 Euro für Projekte der klassischen Regionalentwicklung sowie für Modellprojekte in 2022 untersetzt. „Wir planen, das Förderprogramm über seine Laufzeit hinaus erneut zu verlängern. Außerdem wollen wir das Vernetzungsvorhaben der Regionen im nächsten Jahr fortsetzen, um weiterhin Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums zu unterstützen und Förderinteressenten zu gewinnen“, so Ministerin Susanna Karawanskij.

Am 29. Juni fand in Erfurt eine Vernetzungskonferenz statt, bei der sich über 50 Vertreter:innen aus Städten, Landkreisen, Kommunen, Vereinen und Fachleute über die Erfahrungen mit der Förderrichtlinie Regionalentwicklung austauschten sowie Impulse für weitere förderinteressierte Regionen gaben. Es wurden mehrere Projektergebnisse von bereits geförderten Vorhaben vorgestellt, unter anderem Folgende:

„Allianz Thüringer Becken“

Die "„Allianz Thüringer Becken“, die inzwischen seit einigen Jahren erfolgreich als Zweckverband fungiert, wurde bereits mehrfach durch die Regionalentwicklung unterstützt. Gefördert wurden und werden Vorhaben zur Stärkung der interkommunalen Kooperation der Städte Sömmerda und Straußfurt, der Kommunen Buttstädt und Kindelbrück sowie zusätzlich seit 2020 der Stadt Rastenberg. Durch die Beteiligung von Sportvereinen, Schulen und aktiven Bürger:innen an der Planung und Umsetzung von Projekten soll vor allem der Austausch auf bürgerschaftlicher Ebene zwischen den Kommunen ausgebaut werden. Insgesamt erhielt die "Allianz Thüringer Becken" Fördermittel in Höhe von über 600.000 Euro.

„Wohnen und Arbeiten im Thüringer Schiefergebirge“

Mit der Förderrichtlinie werden u.a. Modellprojekte in ländlichen Regionen Thüringens unterstützt. So wurde das Vorhaben „Wohnen und Arbeiten im Thüringer Schiefergebirge“ im Ilmkreis mit einer Förderquote von 90 Prozent und 200.000 Euro gefördert. Ziel des Projekts war es, Pendlern, Rückkehrern und jungen Familien mögliche Perspektiven vor Ort zu vermitteln, um durch dieses Zuzugspotential leerstehende Objekte in den Ortszentren zu beleben und gleichzeitig die einheimische Wirtschaft bzgl. der Fachkräftegewinnung unterstützen zu können.

Interdisziplinäre Gesamtstudie zum Hauptbahnhof Gotha mit Umfeldaktivierung

Die Stadt Gotha erhielt knapp 50.000 Euro für eine interdisziplinäre Gesamtstudie zum Hauptbahnhof Gotha mit Umfeldaktivierung. Dieser Förderung vorausgegangen war die von der Regionalentwicklung beauftragte Gunstraumstudie. Sie erarbeitete für zwölf Städte im unmittelbaren Gunstraum des Thüringer ICE-Knotens Erfurt konkrete Handlungskonzepte zur Entwicklung eines Mobilitätsknotens. Das Konzept hat die Stadt Gotha genutzt, um darauf aufbauend weitere Mittel der Regionalentwicklung zu erhalten. Damit sollen die Erreichbarkeitsvorteile durch den Thüringer ICE-Knoten Erfurt ausgebaut werden, von denen die Menschen in der Region tagtäglich profitieren können.

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