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TMIL-Medieninformation Förderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena


Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.

Die Machbarkeitsstudie in Meiningen wird mit fast 41.000 Euro unterstützt und soll die Umgestaltung des Bahnareals zu einer zukunftsfähigen Verknüpfungsanlage untersuchen. In Sondershausen wird eine Machbarkeitsstudie für die Entwicklung des Mobilitätskontenpunkts Bahnhof mit 40.000 Euro gefördert. Jena erhält knapp 75.000 Euro für die konzeptionelle Weiterentwicklung des Bahnhofs Jena West und dessen Umfelds als Mobilitätsverknüpfungspunkt. Die Zuwendungen entsprechen 80 Prozent der jeweiligen Gesamtkosten. Den Förderbescheid für Sondershausen übergab die Ministerin bereits am 22. Juli 2022.

Die Mittel für die drei Machbarkeitsstudien stammen aus der Förderrichtlinie des Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zu Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels.

Alle drei Städte sind Gründungsmitglieder der Arbeitsgruppe Gunstraum, die seit 2015 regelmäßig tagt. Sie hat das Ziel, die Gunstraumstudie umzusetzen und aktive Regionalentwicklung voranzubringen, die Erreichbarkeit in den Regionen zu verbessern und die Städte mit den Regionen enger zu vernetzen. Zudem bietet sie ein gutes Format für den Erfahrungsaustausch zwischen den Städten sowie für die Entwicklung neuer Projekte.

Hintergrundinformationen

Seit dem 30. Juli 2019 ist die Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels in Kraft. Durch sie werden Kommunen und andere lokale Akteure bei Vorhaben zur Umsetzung der Raumordnung unterstützt. Zugleich ist sie ein wirksames Instrument der Landes- und Regionalplanung.

Die Richtlinie unterstützt investive wie nicht investive Maßnahmen und ermöglicht die Förderung klassischer Vorhaben der Regionalentwicklung sowie neuartiger, innovativer Modellprojekte. Seit dem Jahr 2019 wurden über die Regionalentwicklung mehr als 20 Vorhaben mit ca. 2 Mio. Euro gefördert.

Gemäß der Richtlinie können für die Förderperiode 2023 bis zum 30. September 2022 neue Förderanträge eingereicht werden. Anträge sind beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Werner-Seelenbinder-Straße 8, 99096 Erfurt einzureichen. 

 

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