Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Investive Förderung für Imker – Antragstellung ab 1. September möglich


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Im neuen Imkerjahr können sich Imker wieder Investitionen fördern lassen. Entsprechende Anträge können ab 1. September bis zum 30. November 2020 eingereicht werden. Mit Zuschüssen von bis zu 30 % wird die Anschaffung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen unterstützt, mit denen Honig gewonnen und verarbeitet wird. Das Investitionsvolumen pro Förderfall muss dabei mindestens 500 € und darf maximal 4.000 € betragen. Die Förderung wird aus Landesmitteln des Freistaates Thüringen und aus Mitteln der Europäischen Union finanziert. „Sie soll helfen, die Bienenwirtschaft zu stabilisieren und zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wettbewerbsfähigkeit, der Vermarktung, der Qualität des Honigs und auf der Bienenzucht“, so Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff.

Mit der Förderung sollen vorrangig Jungimker und Imkerpaten unterstützt werden. Ziel ist, die für die Bestäubung wichtigen Bienenbestände zu erhöhen. Die in Thüringen zu verzeichnende Anzahl der Imker und Bienenvölker dokumentiert den bisherigen Erfolg der Förderung. Lag die Anzahl der organisierten Imker 2012 noch bei 2000, stieg sie bis 2019 auf über 3000. Die Anzahl der Bienenvölker erhöhte sich in dieser Zeit von über 15.000 auf über 23.000.

Hintergrund:

Nach Rind und Schwein ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Sie trägt maßgeblich zu guten Ernten und ökologischer Artenvielfalt bei. Von der Leistung der Bienen und vielen anderen bestäubenden Insektenarten ist unser Lebensmittelsortiment abhängig. Weltweit liegt die Wertschöpfung der Biene bei rund 265 Milliarden Euro pro Jahr.

Rund 80 Prozent aller Wild- und Kulturpflanzen werden durch Insekten bestäubt. Insgesamt sind über 40 Prozent der Arten bedroht. Vor allem in hochindustrialisierten Regionen, wie z.B. Europa, sind ca. neun Prozent aller Schmetterlinge und Wildbienen bedroht. Bestandsrückgänge von über 30 Prozent sind zu verzeichnen.

Der Förderantrag, das Informationsblatt zum Förderverfahren und die aktuelle Förderrichtlinie sind ab 1. September 2020 unter folgendem Link abrufbar: https://www.thueringen.de/th9/tlllr/foerderung/imkerei/index.aspx

Neueste Beiträge

  • Ministerin würdigt die FH Erfurt als Trägerin des Thüringer Staatspreises für Baukultur

    Der Hörsaal-Neubau „Green Campus“ der Fachhochschule Erfurt ist Träger des Thüringer Staatspreises für Baukultur 2020/2021. Nachdem der Preis im vergangenen Jahr erstmals ausgelobt und bereits im September offiziell verliehen wurde, enthüllte Bauministerin Susanna Karawanskij heute mit dem Präsidenten der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, eine entsprechende Plakette am „Green Campus“. Dieser konnte nun auch offiziell eröffnet werden, nachdem die Corona-Pandemie dies bislang nicht möglich machte. Zugleich wurde im Rahmen der Veranstaltung das 30-jährige Jubiläum der FH Erfurt gewürdigt.   zur Detailseite

    Prof. Dr. Frank Setzer (Präsident der FH Erfurt) begrüßt Ministerin Susanna Karawanskij vor dem Hörsaalgebäude
  • Masterplan Schienenverkehr 2030 wird auf den Weg gebracht

    Im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wurde Anfang 2022 eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schienenverkehr 2030 eingerichtet. Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij erklärt zur Zielsetzung der Stabsstelle: „Für die Thüringen Landesregierung ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene ein wichtiges Anliegen. Zum einen wollen wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, zum anderen auch den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum und in den Städten stärken. Denn eine gut ausgebaute Schieneninfrastruktur ist die Basis für mehr Verkehr auf der Schiene.“   zur Detailseite

    Bahnstreckenverlauf im Wald
  • Wettbewerb des TMIL „Bio-Preis Thüringen 2022“ ausgelobt

    „Ich freue mich sehr, dass wir zum vierten Mal den Bio-Preis-Thüringen ausloben und bei den Grünen Tagen Thüringen im September verleihen können. Die Biobranche boomt. Während der Coronapandemie ist die Nachfrage nach regionalen, ökologisch produzierten Lebensmitteln weiter gestiegen. Das zeigt, dass Menschen Bioprodukten vertrauen und wir wollen, dass auch unsere Thüringer Biobetriebe von diesem Vertrauen profitieren. Mit dem Bio-Preis-Thüringen richten wir den Scheinwerfer auf unsere heimischen Unternehmen und zeigen, wie innovativ, vielfältig, schmackhaft und nachhaltig die Thüringer Biobranche ist“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Transparentes Verfahren für Agrarbetriebe zur Vorbereitungen der KULAP 2022 Antragstellung

    Ab Juli können Agrarbetriebe Anträge für das neue Förderprogramm KULAP 2022 stellen. Das Verfahren endet am 2. September 2022. Die Anträge gelten für den neuen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum der Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen ab 2023 sowie den Ökolandbau der GAP-Förderperiode 2023 bis 2027. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirte bei freiwilligen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verringern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch 2022 Anträge gestellt werden können“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Landwirtin begutachtet ein Weizenfeld
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: