Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Land fördert Sanierung der Staatlichen Regelschule in Arnstadt


Der Schulumbau des ehemaligen Gebäudes des Neideck-Gymnasiums zur Staatlichen Regelschule „Am Schloss Neideck" in Arnstadt ist abgeschlossen. Am heutigen Montag (21.2.22) übergab Bildungsminister Helmut Holter mit der Landrätin des Ilm-Kreises Petra Enders die Schlüssel für das sanierte Objekt. Mit knapp 3,8 Mio. Euro wurde das Vorhaben im Rahmen des Bundesprogramms zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen gefördert.

Die Fördersumme von 3,8 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen setzt sich zu 90 Prozent aus Bundesmitteln und zehn Prozent aus Landesmitteln zusammen. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unterstützte das Vorhaben somit mit insgesamt 377.000 Euro. Die Eigenmittel des Schulträgers belaufen sich auf 1,44 Mio. Euro.

„Ich freue mich sehr, dass die Staatliche Regelschule ‚Am Schloss Neideck‘ nun über den benötigten Platz für ihre Schülerinnen und Schüler verfügt, insbesondere um das verfolgte Konzept der Ganztagsbetreuung adäquat umzusetzen“, so Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij. „Neue Unterrichts- und Fachräume, Barrierefreiheit und das insgesamt energetisch nachhaltig sanierte Gebäude tragen erheblich zu einem besseren Lehr- und Lernumfeld bei“, fügte sie hinzu.

Die Sanierung des über 100-jährigen, fünfgeschossigen Gebäudes kostete insgesamt 5,2 Mio. Euro. Dabei wurden auch aktuelle Vorschriften des Brand-, Schall- und Denkmalschutzes beachtet, ein Amokwarnsystem installiert und vorhandene Außenanlagen hergerichtet.

Hintergrund:

Die zwei- bis dreizügige ehemalige Staatliche Regelschule „Ludwig Bechstein“ befand sich in einem gemeinsamen Schulgebäude mit der Staatlichen Grundschule „Ludwig Bechstein“ am Standort Prof.-Frosch-Straße in Arnstadt. Die Regelschule benötigte dringend eine Verbesserung der räumlichen Situation. Die Entwicklung der Schülerzahlen zeigte, dass das vorhandene Schulgebäude, in dem Regel- und Grundschule untergebracht waren, künftig nicht mehr ausreichen würde und eine räumliche Trennung zwingend erforderlich ist. Ebenso zeigte die Prognose, dass die Schülerzahlen in den Einzugsgebieten in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen werden.

Vor diesem Hintergrund beschloss der Kreistag des Ilm-Kreises im September 2017, dass das früher bereits als Schule genutzte Gebäude am Schloßplatz 2 (ehemaliges Neideck-Gymnasium) baulich für die Staatliche Regelschule „Ludwig Bechstein“, die nun Staatliche Regelschule „Am Schloss Neideck“ heißt, hergerichtet werden soll.

Neueste Beiträge

  • MedieninformationEFRE-Förderperiode 2021-2027: 68 Vorhaben von Thüringer Kommunen qualifiziert


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat sich dafür eingesetzt, dass den zentralen Orten in Thüringen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 174 Mio. Euro für Vorhaben der nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung, der energetischen Gebäudesanierung sowie zum Neu- und Ausbau von Wärmenetzen zur Verfügung stehen. Zur Ausreichung der Fördermittel hat das Infrastrukturministerium den Wettbewerb, „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“ initiiert, bei dem über 150 Beiträge von insgesamt 48 Kommunen eingereicht wurden. 68 förderwürdige Vorhaben erhielten nun in einem ersten Schritt eine entsprechende Bestätigung.   zur Detailseite

  • Schnelle und zielgerichtete Landeshilfe für die von der Energiekrise betroffenen ÖPNV-Unternehmen auf den Weg gebracht

    „Mit Sonderfinanzhilfen in Höhe von 25 Millionen Euro leistet der Freistaat Thüringen einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des ÖPNV in einer schwierigen Situation. Wir haben schnell und zielgerichtet reagiert, um Verkehrsunternehmen zu entlasten und das Fahrangebot sicherzustellen“, sagt Verkehrsministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • MedieninformationAufatmen in Kallmerode: Auf der B 247 Ortsumfahrung rollt der Verkehr


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Die Ortsumfahrung Kallmerode der B 247 ist am heutigen Vormittag feierlich für den Verkehr freigegeben worden. „Am Ende eines langen Weges stehen wir vor einem bedeutenden Streckenabschnitt. Denn die Ortsumfahrung um Kallmerode ist für die Bürgerinnen und Bürger vor allem eines: Das Ende eines langen Kampfes gegen die Belastungen, die das stetig wachsende Verkehrsaufkommen mit sich brachte. Es ist das Ende des Geduld-aufbringen-Müssens, das viele Jahre Planungs- und Bauzeit erforderten. In Kallmerode kann man jetzt wahrlich aufatmen“, erklärt Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe und ergänzt: „Zusätzlich zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner gibt es auch einen deutlichen Gewinn an Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.“   zur Detailseite

  • TerminerinnerungProjekt Integraler Taktfahrplan wird am 12.12.2022 vorgestellt

    Ort: COMCENTER Brühl, Mainzerhofstraße 10, Erfurt I Zeit: Montag, 12. Dezember 2022, 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr   zur Detailseite

  • ERINNERUNG: TMIL-TerminhinweisOrtsgespräch in Ilmenau zu Streckenreaktivierungen

    Für die Thüringer Landesregierung ist es ein wichtiges verkehrspolitisches Anliegen, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlegen. Zur weiteren Stärkung des Schienenverkehrs in Thüringen hat das TMIL daher eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schieneninfrastruktur 2030 eingerichtet. Aufgabe dieser Stabsstelle ist es unter anderem, mögliche Streckenreaktivierungen und die Ertüchtigung vorhandener Eisenbahnstrecken methodisch zu untersuchen und zu bewerten. Zu den untersuchten Strecken gehören auch die Rennsteigbahn und die Ohratalbahn.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: