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Landkreis Altenburger Land erhält 90 Mio. Euro für Strukturwandel: TMIL fördert Umsetzungsmanagement mit 160.000 Euro


Der Landesregierung ist es gelungen, dass der Landkreis Altenburger Land im Rahmen des Kohleausstiegs vom Bund bis zu 90 Mio. Euro bis 2038 erhält, um den Strukturwandel sozial verträglich zu gestalten. Für das entsprechende Umsetzungsmanagement erhält der Landkreis nun 160.000 Euro Fördermittel des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft: „Für das Altenburger Land sind die 90 Mio. Euro des Bundes eine große Chance, die Region nachhaltig zu entwickeln und in die Zukunft zu investieren. Mit den 160.000 Euro aus der Regionalentwicklung unterstützen wir den Landkreis, innovative und tragfähige Projekte voranzutreiben, von denen insbesondere die Menschen in der Region profitieren werden“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

Die 160.000 Euro werden über die „Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels“ finanziert. Mit dem Geld wird ab diesem Jahr ein Umsetzungsmanagement für strukturstärkende Maßnahmen im Landkreis Altenburger Land gefördert. So wird der Landkreis Altenburger Land dabei unterstützt, die Projektplanung zu beschleunigen und verschiedene Vorhaben so weit vorzubereiten, dass weitere Fördermittel beantragt werden können. Angestrebt werden insbesondere Vorhaben für die ländliche Entwicklung, die wirtschaftliche Verbesserung und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie Kultur- und Tourismusprojekte.

Mit den Fördermitteln der Regionalentwicklung soll das Umsetzungs-management regional koordiniert, gesteuert und dokumentiert werden. Ziel ist es, einen Auswahlprozess für geeignete Projekte zu initiieren, mit denen die Ansprüche des Investitionsgesetzes Kohleregionen bestmöglich umgesetzt werden können. Zugleich unterstützt das TMIL damit die Regionalentwicklung im Altenburger Land.

Hintergrundinformationen:

Über zwei Jahre lang hat sich die Landesregierung aktiv dafür eingesetzt, dass der Landkreis Altenburger Land bei der „Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission) finanziell mitberücksichtigt wird. Es ist gelungen, dass das Altenburger Land als ehemaliges Braunkohlerevier bis 2038 bis zu 90 Millionen Euro erhalten kann, um den Strukturwandel zu gestalten.

Seit dem 30. Juli 2019 ist die Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels in Kraft. Durch sie werden Kommunen und andere lokale Akteure bei Vorhaben zur Umsetzung der Raumordnung unterstützt. Zugleich ist sie ein wirksames Instrument der Landes- und Regionalplanung.

Die Richtlinie unterstützt investive wie nicht investive Maßnahmen und ermöglicht die Förderung klassischer Vorhaben der Regionalentwicklung sowie neuartiger, innovativer Modellprojekte. Seit dem Jahr 2019 wurden über die Regionalentwicklung mehr als 20 Vorhaben mit ca. 2 Mio. Euro gefördert.

Gemäß der Richtlinie können für die Förderperiode 2023 bis zum 30. September 2022 neue Förderanträge eingereicht werden. Anträge sind beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Werner-Seelenbinder-Straße 8, 99096 Erfurt einzureichen. Weiterführende Informationen finden Sie zum Teil A und C der Richtlinie auf der Internetseite der Regionalentwicklung: https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/unsere-themen/regionalentwicklung.

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