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Minister Hoff verleiht Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft „WohnRäume 2021


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Erfurter Wohnungsbaugenossenschaft „Borntal“ eG hat den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „WohnRäume 2021“ gewonnen. Minister Benjamin-Immanuel Hoff überreichte den Preis, der unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft steht, heute anlässlich des digitalen „Tags der Thüringer Wohnungswirtschaft“ in Erfurt.

„Im Namen der Landesregierung gratuliere ich der WBG Borntal in Erfurt herzlich zu diesem Erfolg. Ziel des Wettbewerbs des Verbands Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) ist es, herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte zu prämieren, die sich den vielfältigen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft annehmen und dabei wirtschaftliche, soziale und nachahmungswürdige Projekte realisieren“, so Minister Benjamin-Immanuel Hoff. „Als Landesregierung begrüßen wir es ausdrücklich, dass der vtw mit diesem Wettbewerb Anreize für den Wohnungsbau in Thüringen schafft, denn insbesondere dem sozialen Wohnungsbau räumen wir große Priorität ein“, fügte er hinzu. 

Die Jury, der auch Minister Hoff angehörte, würdigte den „BorntalBogen“ als einen wertvollen Beitrag für bezahlbares innerstädtisches Wohnen, der auch eine seit fast einem Jahrhundert bestehende städtebauliche Fehlstelle in der Erfurter Andreasvorstadt schließt. Zudem sei das Projekt ein „gelungenes Beispiel der Zusammenführung genossenschaftlicher, privater und öffentlicher Interessen“. Der Anteil der WBG Borntal umfasst 68 individuell gestaltete und barrierearme Neubauwohnungen mit Wohnflächen zwischen 43 und 112 m² für verschiedene Zielgruppen.

Im Rahmen des Wettbewerbs um den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „WohnRäume 2021“ wurden 14 Projekte von den Mitgliedsunternehmen des vtw eingereicht. Es handelt sich um Neubauvorhaben, Sanierungen von DDR-Typenbauten (industriell gefertigten Wohngebäuden) sowie Altstadtaufwertungen durch Sanierungen und Lückenschließungen.

Eine Anerkennung erhielt zudem das Projekt „Wohnen im Park“ der WWG Kölleda Wohnungswirtschaft GmbH, die zur Stärkung des ländlichen Raums in Thüringen das innerstädtische Areal des ehemaligen städtischen Krankenhauses durch Nachnutzung und Neubebauung revitalisiert hat. Eine weitere Anerkennung wurde der Quartiersentwicklung im Liebigweg in Rudolstadt, Schwarza-Nord zuteil. Das Projekt bietet beispielhafte Lösungen zur erneuten Sanierung typischer Plattenbaubestände.

Anlässlich des digitalen „Tags der Thüringer Wohnungswirtschaft“ nahm Minister Benjamin-Immanuel Hoff zudem an einem moderierten Podiumsgespräch mit dem Verbandsdirektor des vtw Frank Emrich teil. Im Fokus stand insbesondere die Förderpolitik zur Schaffung von modernem und bezahlbarem Wohnraum. „Die finanzielle Ausstattung der Förderprogramme der sozialen Wohnraumförderung sind über das Wohnungsbauvermögen aktuell grundsätzlich gesichert“, so der Minister. Er würdigte zudem die gute Zusammenarbeit der Landesregierung mit der Thüringer Wohnungswirtschaft bei wichtigen Fragen wie beispielsweise der Erarbeitung von Förderrichtlinien oder der Erstellung der Wohnungsmarktberichte.

Mehr Informationen zum "Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft", der seit 2018 herausragende Projekte der vtw-Mitgliedsunternehmen in den beiden Kategorien „WohnRäume“ und „WohnWerte“ auszeichnet sind auf der Internetseite https://thueringer-preis-der-wohnungswirtschaft.de/ veröffentlicht.

 

 

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