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Ministerin Karawanskij bei Richtfest des Theateranbaus in Nordhausen


Im Beisein von Ministerin Susanna Karawanskij wurde heute das Richtfest für den Anbau des Theaters Nordhausen gefeiert. Die Baumaßnahme ist der erste Teil der Sanierung und Erweiterung des Theaters Nordhausen.

Ministerin Susanna Karawanskij bei Ihrem Grußwort
Ministerin Susanna Karawanskij | Foto: TMIL/D. Santana
Landtagspräsidentin Birgit Keller bei Ihrer Ansprache
Landtagspräsidentin Birgit Keller | Foto: TMIL/D. Santana
Blasmusiker beim Musizieren
Foto: TMIL/D. Santana
Die Richtkrone hängt am Kranseil
Foto: TMIL/D. Santana
Ministerin Karawanskij und Landtagspräsidentin Keller lauschen dem Richtspruch
Ministerin Karawanskij und Landtagspräsidentin Keller | Foto: TMIL/D. Santana
Blasmusiker auf dem Gerüst
Foto: TMIL/D. Santana
Nadine Kummer (HTI Greußen), Landtagspräsidentin Birgit Keller und Ministerin Susanna Karawanskij beim Einschlagen von Nägeln
Nadine Kummer (HTI Greußen), Landtagspräsidentin Birgit Keller und Ministerin Susanna Karawanskij (v. l. n. r.) | Foto: TMIL/D. Santana
Susanna Karawanskij im Gespräch mit Daniel Klajner, Intendant des Theaters Nordhausen
Susanna Karawanskij im Gespräch mit Daniel Klajner, Intendant des Theaters Nordhausen | Foto: TMIL/D. Santana

Dazu zählt auch die Errichtung einer temporären Ersatzspielstätte. Nach Fertigstellung des Anbaus wird der historische Gebäudeteil des Theaters saniert. Im Dezember 2018 haben die Thüringer Staatskanzlei (TSK) und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) gemeinsam einen Bewilligungsbescheid in einer Gesamthöhe von 22 Millionen Euro zur Erweiterung und Sanierung des Theaters erlassen. Die Zuwendung des TMIL umfasst dabei 12 Mio. Euro.

„Mit dem Theateranbau machen wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft dieses für Thüringen so bedeutenden Theaterstandorts. Die Sanierung und Erweiterung des Theaters Nordhausen ist der Landesregierung ein Herzensanliegen und nicht zuletzt für die gesamte Kulturlandschaft im Freistaat von großer Bedeutung“, so Ministerin Karawanskij. „Indem wir das über 100-jährige Theater wieder fit machen, stellen wir sicher, dass die Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Kulturinteressierte aus Nah und Fern auch künftig das exzellente und vielfältige Programmangebot dieses Drei-Sparten-Hauses nutzen können“, fügte sie hinzu.

Hintergrund:

Mit dem mehrgeschossigen, 70 Meter langen Anbau an der rückwärtigen Seite des Theaters werden zunächst zusätzliche Nutzflächen für Werkstätten, Hinterbühne, Büro- und Sanitärräume geschaffen, die für räumliche Entlastung im Haupthaus und den Wegfall einzelner Werkstattgebäude sorgen. Dadurch werden Brandschutz und die Arbeitssicherheit für die Theatermitarbeiter:innen verbessert. Auf Grund der mangelnden Tragfähigkeit des Baugrundes wird dieses Gebäude komplett auf Bohrpfählen gegründet.

Teil des Anbaus ist auch eine Ersatzspielstätte. Hier soll während der Sanierung des historischen Gebäudeteils gespielt werden. Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme wird der Bau vom Theater u. a. als Werkstatt und als Lager für den Fundus genutzt.

Im Anschluss an die Fertigstellung des Anbaus wird der historische Gebäudeteil samt der Bühnensteuerung/-technik saniert.

Das Theater Nordhausen ist eines der wichtigsten und erfolgreichsten Theater in Thüringen. Mit seinem Programmangebot in den Bereichen Musiktheater (Oper, Operette und Musical), Schauspiel und Ballett ist es ein typisches Drei-Sparten-Theater und ein wichtiger kultureller „Anker“ in Nordthüringen: Der nächste Theaterstandort liegt 85 Kilometer entfernt. Das Theater hat 488 Sitzplätze.

Seit 1991 ist es Teil der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Gesellschafter der GmbH sind die Stadt Nordhausen, die Stadt Sondershausen, der Landkreis Nordhausen und der Kyffhäuserkreis. Ein Musterbeispiel für thüringenweite Kooperationen wird im Theater Nordhausen gelebt: Das Theater gibt Musiktheaterproduktionen seit langem nach Rudolstadt und erhält von dort Schauspiel. Diese „Erfolgsgeschichte“ ist für die Landesregierung ein Beispiel, wie Qualität und Vielfalt in den Theatern trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten „funktionieren“ kann.

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