Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Ministerin Karawanskij: „Landfrauen sind Powerfrauen“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Morgen (18. September) würdigt Thüringens Agrarministerin Susanna Karawanskij im Rahmen der BUGA 2021 auf dem Erfurter Petersberg den Thüringer Landfrauenverband zu seinem 30-jährigen Jubiläum. „Der Thüringer Landfrauenverband ist seit 30 Jahren eine wichtige Konstante und ein sozialer Anker in vielen Dörfern des Freistaats."

"Der Verein unterstützt Frauen auf dem Land, gesellschaftlich, politisch und kulturell aktiv zu werden. Die Landfrauen übernehmen Aufgaben, die für das Leben im ländlichen Raum unentbehrlich sind. Sie knüpfen soziale Netzwerke, betreiben Carearbeit, bieten Weiterbildungen zur beruflichen Selbstständigkeit, bei Digitaltechnik oder zur Nachwuchssicherung in den Grünen Berufen an. Landfrauen sind entscheidender Faktor für das Zusammenleben aller Generationen auf dem Land. Wir tragen weiterhin finanziell dazu bei, dass die Landfrauen auch künftig erfolgreich zum Wohle der ländlichen Räume arbeiten können“, so Agrarministerin Susanna Karawanskij.

Der Thüringer Landfrauenverband e.V. wurde 1991 in Ohrdruf gegründet. Die Gründungsvorsitzende Bärbel Markert stellte die Arbeit des Verbandes unter das Motto: „Die Frauen in den Dörfern sind Antrieb und Motor für die soziale und kulturelle Entwicklung.“ Mit rund 2.300 Mitglieder in drei Kreisverbänden und 130 Ortsvereinen ist der Landfrauenverband eines der größten Frauennetzwerke in Thüringen.

 „Mit ihrer unermüdlichen und überwiegend ehrenamtlichen Tätigkeit haben die Landfrauen es sich zur Aufgabe gemacht, die Stellung der Frauen im gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu fördern. Der Verein leistet seit nun 30 Jahren einen wertvollen Beitrag, den ländlichen Raum Thüringens für alle Bewohner attraktiver und lebenswerter zu machen. Dafür gebührt den Landfrauen mein und unser aller ausdrücklicher Dank“, so die Ministerin.

Die Agrarministerin würdigt auch das große Engagement der Landfrauen in der Corona-Pandemie: „Besonders hervorheben möchte ich ihre Beiträge zur Bewältigung der Krise im Jahr 2020 mit dem Aufruf – „Landfrauen helfen mit! Wir nähen Behelfs-Mund-Nasen-Masken“. Es wurden mehr als 5.000 Masken unter anderem für die Tafeln, andere Verbände, Agrarbetriebe, Gemeindeverwaltungen und für die Freiwilligen Feuerwehr bereitgestellt.

In der langen Zeit der Kontaktbeschränkungen waren Landfrauen für ihre Mitglieder und die Menschen im ländlichen Raum da. Die Thüringer Landfrauen haben bewiesen, dass sie unter außergewöhnlichen Bedingungen in der Lage sind, kurzfristig Hilfe zu mobilisieren, anzupacken und Menschen zu unterstützen.“

Neueste Beiträge

  • Ministerin würdigt die FH Erfurt als Trägerin des Thüringer Staatspreises für Baukultur

    Der Hörsaal-Neubau „Green Campus“ der Fachhochschule Erfurt ist Träger des Thüringer Staatspreises für Baukultur 2020/2021. Nachdem der Preis im vergangenen Jahr erstmals ausgelobt und bereits im September offiziell verliehen wurde, enthüllte Bauministerin Susanna Karawanskij heute mit dem Präsidenten der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, eine entsprechende Plakette am „Green Campus“. Dieser konnte nun auch offiziell eröffnet werden, nachdem die Corona-Pandemie dies bislang nicht möglich machte. Zugleich wurde im Rahmen der Veranstaltung das 30-jährige Jubiläum der FH Erfurt gewürdigt.   zur Detailseite

    Prof. Dr. Frank Setzer (Präsident der FH Erfurt) begrüßt Ministerin Susanna Karawanskij vor dem Hörsaalgebäude
  • Masterplan Schienenverkehr 2030 wird auf den Weg gebracht

    Im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wurde Anfang 2022 eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schienenverkehr 2030 eingerichtet. Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij erklärt zur Zielsetzung der Stabsstelle: „Für die Thüringen Landesregierung ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene ein wichtiges Anliegen. Zum einen wollen wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, zum anderen auch den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum und in den Städten stärken. Denn eine gut ausgebaute Schieneninfrastruktur ist die Basis für mehr Verkehr auf der Schiene.“   zur Detailseite

    Bahnstreckenverlauf im Wald
  • Wettbewerb des TMIL „Bio-Preis Thüringen 2022“ ausgelobt

    „Ich freue mich sehr, dass wir zum vierten Mal den Bio-Preis-Thüringen ausloben und bei den Grünen Tagen Thüringen im September verleihen können. Die Biobranche boomt. Während der Coronapandemie ist die Nachfrage nach regionalen, ökologisch produzierten Lebensmitteln weiter gestiegen. Das zeigt, dass Menschen Bioprodukten vertrauen und wir wollen, dass auch unsere Thüringer Biobetriebe von diesem Vertrauen profitieren. Mit dem Bio-Preis-Thüringen richten wir den Scheinwerfer auf unsere heimischen Unternehmen und zeigen, wie innovativ, vielfältig, schmackhaft und nachhaltig die Thüringer Biobranche ist“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Transparentes Verfahren für Agrarbetriebe zur Vorbereitungen der KULAP 2022 Antragstellung

    Ab Juli können Agrarbetriebe Anträge für das neue Förderprogramm KULAP 2022 stellen. Das Verfahren endet am 2. September 2022. Die Anträge gelten für den neuen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum der Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen ab 2023 sowie den Ökolandbau der GAP-Förderperiode 2023 bis 2027. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirte bei freiwilligen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verringern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch 2022 Anträge gestellt werden können“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Landwirtin begutachtet ein Weizenfeld
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: