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Ministerin Karawanskij setzt Spatenstich für Neubau der Gemeinschaftsschule „Am Hartwege“ in Weimar


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Bauministerin Susanna Karawanskij setzte heute gemeinsam mit Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine den ersten Spatenstich für den Neubau eines Schulgebäudes für die Gemeinschaftsschule Weimar am Standort „Am Hartwege“. Als Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen (IBA) wird der Neubau als „Schule der Zukunft“ Modellcharakter für vergleichbare Schulformen im Bundesland haben. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit insgesamt 11 Mio. Euro. Davon stammen 5 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm und 6 Mio. Euro aus IBA-Ergänzungsmitteln.

„Der Neubau der Gemeinschaftsschule ‚Am Hartwege‘ in Weimar ist im Rahmen unserer erfolgreichen Schulbauförderung etwas ganz Besonderes“, so Ministerin Karawanskij. „Als IBA-Kandidat wurde für die Entwicklung und Planung der Schule ein außergewöhnlicher Weg gewählt, nämlich, dass die vielschichtigen und komplexen Fragestellungen bezüglich eines Schulbaus nur von Nutzer:innen, der Verwaltung und der Politik gemeinsam beantwortet werden können. Im Fokus stand dabei ein attraktiver Lernort mit zeitgemäßen Rahmenbedingungen, der den individuellen Bedürfnissen aller Schüler:innen gerecht wird und Modellcharakter als ‚Schule der Zukunft‘ hat“, fügte die Ministerin hinzu.

Im Ergebnis dieses Entwicklungs- und Planungsprozesses, für den auch die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft gewonnen werden konnte, wird nun ein neuer Schulcampus umgesetzt, dessen Herzstück sogenannte Lernlofts bilden. Das sind ca. 400 m² große Geschossebenen, in denen Stammgruppengroße Lernräume, Team- und Differenzierungsräume, offene Nischen, Leseecken, Rückzugsorte und Plätze für individuelles Lernen vorgesehen sind. Durch ein vielschichtiges Flächenangebot und flexible Möblierung wird eine Lernlandschaft geschaffen, die unterschiedliche Orte für individuelles und gemeinsames Lernen in unterschiedlichen Gruppengrößen bietet. In jeder Etage wird zudem ein Funktionskern mit Sanitäranlagen und Nebenräumen entstehen. Je drei dieser "Lernlofts" bilden ein Gebäude oder Gemeinschaftshaus, das auch Quartiersfunktionen übernehmen kann und durch erweiterte Bereiche im Erdgeschoss auch die Möglichkeit für qualifizierten Unterricht im Freien bietet.

Insgesamt sind drei Gemeinschaftshäuser vorgesehen. Diese werden frei auf dem großzügigen, ca. 2 ha umfassenden Grundstück mit parkartigem Charakter positioniert. Alle Gebäude werden barrierefrei gebaut bzw. ausgebaut. Darüber hinaus wird ein modernes und umfangreiches Akustik-, Brandschutz- und Entwässerungskonzeptes umgesetzt und den Anforderungen an ein Amokwarnsystem Rechnung getragen.

Der Freistaat fördert das Vorhaben mit insgesamt 11 Mio. Euro. Davon stammen 5 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm und 6 Mio. Euro aus IBA-Ergänzungsmitteln.

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und die IBA Thüringen verfolgten zudem die Idee, das Projekt- und Planungswissen zum Neubau der Gemeinschaftsschule Weimar modellhaft für weitere Schulträger und Standorte bereit zu stellen. Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft initiierte daraufhin das Projekt ›Schulbau Open Source‹ mit dem Standort Weimar als erstes Pilotprojekt.

Ziel von ›Schulbau Open Source‹ ist die vollständige und transparente Dokumentation von innovativen, modellhaften Schulbauprojekten im gesamten Bundesgebiet. Die Stiftung entwickelt ein digitales Planungs-werkzeug, das anhand von Entwurfsentscheidungen in den einzelnen Projekten den Umgang mit bestehenden Richtlinien und Vorgaben aus Baurecht, Unfallschutz und vorherrschenden Standards bezogen auf die Anforderungen einer zukunftsfähigen Pädagogik abbildet und nachvollziehbar macht. Das Planungswerkzeug bietet ein übersichtliches und detailreiches Nachschlagewerk für Planende im Schulbau und stellt gleichzeitig einen Qualitätsrahmen für einen zukunftsfähigen Schulbau für die Kommunen dar.

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