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Ministerin Karawanskij zum Weltfahrradtag: „Wir stellen Millionenbeträge bereit, um die Infrastruktur und Verkehrssicherheit für Radfahrende in Thüringen zu verbessern“


„Mit unseren Investitionen in die Radinfrastruktur wollen wir Anreize für Bürgerinnen und Bürger schaffen, das Fahrrad als klimafreundliches und gesundes Verkehrsmittel zu nutzen. Für die von uns angestrebte klimafreundliche Verkehrswende ist das Fahrrad ein Multitalent. Wir werden das Radroutennetz Thüringen weiterentwickeln und erarbeiten derzeit ein landesweites Radverkehrsnetz für den Alltagsradverkehr, das möglichst alle zentralen Orte miteinander verbindet“, sagt Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij zum Weltfahrradtag (3. Juni).

Radwegbeschilderung in Bad Blankenburg
Foto: D. Santana (TMIL)

Seit 2017 wurden vom TMIL in Thüringen fast 34 Mio. € in die Infrastruktur des Alltagsradverkehrs investiert. Derzeit gibt es in Thüringen rund 360 Kilometer straßenbegleitende Radwege an Bundesstraßen und 270 Kilometer straßenbegleitende Radwege an Landesstraßen. Das Angebot touristischer Radrouten umfasst rund 3.400 Kilometer, darunter zwei Radrouten des Radnetzes Deutschland (D 4- und D 11-Route), 13 Radfernwege und rund 80 weitere Radrouten, die beschildert sind und ein Logo haben.

Insgesamt ist das Radnetz im Radroutenplaner rund 13.600 km lang. Diese Radverbindungen verlaufen u. a. über bauliche Radwege, Straßen, Fahrradstraßen, ländliche Wege sowie Forstwege.
In allen Regionen Thüringens ist das touristische Radroutennetz bereits gut entwickelt. Im Jahr 2022 wurde als größeres Projekt die Planung und Umsetzung der Beschilderung des Iron Curtain Trails (EuroVelo-Route 13) begonnen. Das vom Bund geförderte Projekt wird vom Wartburgkreis koordiniert und bezieht auch die Abschnitte sowie die betroffenen Kommunen in den Nachbarländern entlang der Thüringer Landesgrenze mit ein.

„Natürlich ist unser großes Ziel, landesweit ein geschlossenes und ausreichend dichtes Radverkehrsnetz für den Alltagsradverkehr zu entwickeln, das möglichst alle Kommunen anbindet. Ein Konzept für Alltagsradrouten zwischen den Zentralen Orten erstellen wir gerade und erwarten im Jahr 2023 Ergebnisse, anhand derer wir weiter planen und diese dann auch zeitnah umsetzen können“, so die Ministerin.

Ministerin Karawanskij begrüßt zudem, dass mehrere Landkreise und Städte dabei sind, Radverkehrskonzepte zu entwickeln und fortzuschreiben, z. B. der Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen, Saale-Holzland-Kreis, Kreis Gotha, Landkreis Sonneberg, die Städte Jena, Gera und Bad Langensalza sowie das Städtedreieck Rudolstadt-Saalfeld-Bad Blankenburg.

„Wir unterstützen zudem die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen e. V., in der sich 15 Kommunen zusammengeschlossen haben, um sich zu vernetzen und den Radverkehr voranzubringen. Das ist eine starke Partnerschaft zur Stärkung des Radverkehrs im Freistaat.“ In der Arbeitsgemeinschaft sind die Landkreise Ilm-Kreis, Schmalkalden-Meiningen, Kyffhäuserkreis, Eichsfeldkreis sowie die Städte Erfurt, Jena, Gera, Weimar, Eisenach, Nordhausen, Arnstadt, Ilmenau, Mühlhausen und Schmölln sowie seit kurzem der Landkreis Gotha vertreten.

„Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer fahren gerne Fahrrad und integrieren das Radfahren zunehmend in ihren Alltag. Im Vergleich mit anderen Fortbewegungsmittel hat Radfahren zudem das höchste Wachstumspotenzial. Deshalb arbeiten wir daran, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Thüringen weiter zu verbessern“, sagt Karawanskij.

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