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Medieninformation Neues Promenadendeck in Erfurt freigegeben – TMIL fördert mit 10 Mio. Euro aus EFRE-Fonds


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Nach zweijähriger Bauzeit und in Anwesenheit von Ministerin Susanna Karawanskij und Oberbürgermeister Andreas Bausewein wird heute das neue Erfurter Promenadendeck eingeweiht. Das Brückenbauwerk, das auf einer Länge von 107 Metern die wichtige Rad- und Fußwegverbindung zwischen Innenstadt bzw. Hauptbahnhof und Krämpfervorstadt herstellt, wurde vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft mit über 10 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Matthias Bärwolff, Beigeordneter für Bau, Verkehr und Sport der Stadt Erfurt Alexander Reintjes, Leiter Tiefbau- und Verkehrsamt Erfurt Chefin Tobias J. Knoblich, Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung der Stadt Erfurt Oberbürgermeister Andreas Bausewein stehen auf neu freigegebener Brücke
v.l.n.r.: Matthias Bärwolff, Beigeordneter für Bau, Verkehr und Sport der Stadt Erfurt Alexander Reintjes, Leiter Tiefbau- und Verkehrsamt Erfurt Chefin Tobias J. Knoblich, Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung der Stadt Erfurt Oberbürgermeister Andreas Bausewein

„Mit dem neuen Promenadendeck hat Erfurt einen großen Schritt in Richtung ICE-City geschafft“, so Ministerin Karawanskij. Als eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands soll die ICE-City in der Krämpfervorstadt als ein Stadtviertel mit Veranstaltungs- und Tagungsangeboten, Dienstleistungen, Kreativwirtschaft, Kultur und Wohnen entstehen. Um den neu entstehenden Stadtteil strukturell anzubinden, ist das Promenadendeck essentiell. „Es hat städtebaulich eine herausragende Bedeutung für die Stadt Erfurt, verbessert die Lebens- und Aufenthaltsqualität in den umliegenden Gebieten und stärkt den barrierefreien Fuß- und Radverkehr“, fügt die Ministerin hinzu.

Das neue Promenadendeck ermöglicht dem Fuß- und Radverkehr nun die bequeme Überquerung des Flutgrabens und der Stauffenbergallee, die bislang die Trennlinie zwischen Innenstadt und Krämpfervorstadt bildeten. Die zukunftsweisende Gestaltung der Brücke basiert auf dem Siegerentwurf eines von der Stadt Erfurt ausgelobten Wettbewerbs zum Vorhaben „Promenadendeck“. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen 14 Mio. Euro. 10,8 Mio. Euro Fördergelder stellte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus dem EFRE-Fonds zur Verfügung.

Hintergrundinformationen zur EFRE-Förderung:

In der EU-Förderperiode 2014-2020 standen dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft EFRE-Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 203 Mio. Euro zur Unterstützung nachhaltiger Stadtentwicklung und der energetischen Stadtsanierung in Thüringer Kommunen zur Verfügung. Rund 63 % der Mittel entfielen dabei auf den Bereich nachhaltige Stadtentwicklung, knapp 36 % waren für Projekte der energetischen Stadtsanierung vorgesehen. Die Bewilligungsquote in der nachhaltigen Stadtentwicklung liegt derzeit bei 92 % der zur Verfügung stehenden Mittel und wird in den nächsten Wochen noch auf nahezu 100 % durch neu hinzukommende Vorhaben ansteigen. Die Mittel sind somit nahezu vollständig für konkrete kommunale Projekte gebunden und stehen den Kommunen zum Abruf zur Verfügung.

Auch die Stadt Erfurt konnten mit insgesamt 19 Vorhaben von den EFRE-Fördermitteln profitieren: Neben dem Promenadendeck wurden auch Vorhaben wie die Parkanlagen in der nördlichen Geraaue, die Sanierung der Marktstraße und die Neugestaltung des Benediktsplatzes gefördert.

Die aktuelle Förderperiode 2021-2027 hat bereits begonnen. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat sich erneut erfolgreich dafür eingesetzt, dass in den kommenden Jahren etwa 174 Mio. Euro EFRE-Fördermittel an Thüringer Kommunen für nachhaltige Stadtentwicklung und energetischen Stadtsanierung vergeben werden können. In dieser Förderperiode entfallen mehr als die Hälfte auf energetische Vorhaben. Hier hat das TMIL eine deutliche Akzentverschiebung hin zu mehr Klimaschutz- bzw. Klimaanpassung vorgenommen. Die Wettbewerbsphase zur Auswahl der Vorhaben ist bereits abgeschlossen. Es wurden über 150 Beiträge von insgesamt 48 Kommunen eingereicht; davon wurden 68 Projekte als förderwürdige Vorhaben eingestuft.

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