Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Prof. Gerd Stöwer wird neuer Geschäftsführer am Flughafen Erfurt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Der Internationale Verkehrsflughafen Erfurt-Weimar erhält einen Interimsgeschäftsführer. Ab 01.10.2020 wird Prof. Gerd Stöwer die Geschäfte leiten. Der Gesellschafter hat dazu heute (02.09.) den erforderlichen Arbeitsvertrag unterzeichnet. Stöwer wurde zudem in der Personalversammlung vorgestellt. Der bisherige Geschäftsführer Uwe Kotzan hatte im April mitgeteilt, dass er zum Jahreswechsel eine neue Aufgabe in Baden-Württemberg übernehmen werde. „Wir sind sehr froh, dass mit Professor Stöwer schnell ein ausgewiesener Luftverkehrsexperte gefunden wurde, der sich bereit erklärt hat, für eine Übergangszeit die Geschäfte des Flughafens zu übernehmen“, sagte der Torsten Weil, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. 

In den nächsten Monaten soll über ein Ausschreibungsverfahren eine neue dauerhafte Geschäftsführung gefunden werden. „Wann dieser Auswahlprozess abgeschlossen sein wird, ist aktuell nicht vorhersehbar. Mit Herrn Prof. Stöwer ist aber nun sichergestellt, dass der Flughafen in dieser enorm wichtigen Zeit gut geführt wird. Gemeinsam mit der Belegschaft, dem Betriebsrat und der Geschäftsführung wollen wir es schaffen, verschiedene Szenarien für die Zukunft des Flughafens zu entwickeln“, sagte Weil, der auch stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat des Flughafens ist.

Auch der Freistaat Thüringen werde als Gesellschafter alles daran setzen, den Flughafen Erfurt-Weimar als wichtigen Standort für Wirtschaft und Verkehr weiter zu entwickeln.

„Dem bisherigen Geschäftsführer Uwe Kotzan gilt unser großer Dank. Seit 2013 hat er sich für die Belange des Flughafens eingesetzt. Es ist ihm in dieser Zeit gelungen, den Flughafen effektiver zu organisieren und neue Geschäftsfelder zu etablieren“, sagte Weil

Der neue Geschäftsführer Professor Stöwer, gebürtiger Berliner, ist seit über 30 Jahren in der Luftverkehrsbranche tätig. Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Berlin und einer Ausbildung zum Flugzeugführer übernahm Stöwer sehr früh Führungsverantwortung in verschiedenen Unternehmensbereichen der Lufthansa in Hamburg und in Frankfurt. Danach, kurz nach der Wiedervereinigung, baute er als Geschäftsführer die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle auf und wurde schließlich alleiniger Geschäftsführer (CEO) des internationalen Verkehrsflughafens Münster/Osnabrück. Nach 30 Jahren in diesen Funktionen machte sich Prof. Stöwer im Jahr 2017 selbstständig und ist seitdem als Unternehmensberater in der Luftverkehrsbranche, v. a. für Flughäfen, beratend tätig. Als Honorarprofessor für Flughafenbetrieb und Luftverkehrspolitik lehrt er zudem seit vielen Jahren an der TU Dresden. Prof. Stöwer genießt in der Branche eine hohe Reputation und verfügt über ein breit angelegtes Netzwerk im In- und Ausland.

Prof. Stöwer sagte zu seiner Berufung: „Ich freue mich, dass ich meine umfangreiche Berufserfahrung und meine Vernetzung in der Luftverkehrsbranche nun der Flughafengesellschaft in Erfurt und deren Eigentümern zur Verfügung stellen kann.“ Es wird jetzt darauf ankommen, so Stöwer weiter, den Flughafen in einer schwierigen Situation neu am Markt zu positionieren und gemeinsam mit der gesamten Flughafenmannschaft effizient weiter zu entwickeln.

 

Neueste Beiträge

  • Ministerin würdigt die FH Erfurt als Trägerin des Thüringer Staatspreises für Baukultur

    Der Hörsaal-Neubau „Green Campus“ der Fachhochschule Erfurt ist Träger des Thüringer Staatspreises für Baukultur 2020/2021. Nachdem der Preis im vergangenen Jahr erstmals ausgelobt und bereits im September offiziell verliehen wurde, enthüllte Bauministerin Susanna Karawanskij heute mit dem Präsidenten der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, eine entsprechende Plakette am „Green Campus“. Dieser konnte nun auch offiziell eröffnet werden, nachdem die Corona-Pandemie dies bislang nicht möglich machte. Zugleich wurde im Rahmen der Veranstaltung das 30-jährige Jubiläum der FH Erfurt gewürdigt.   zur Detailseite

    Prof. Dr. Frank Setzer (Präsident der FH Erfurt) begrüßt Ministerin Susanna Karawanskij vor dem Hörsaalgebäude
  • Masterplan Schienenverkehr 2030 wird auf den Weg gebracht

    Im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wurde Anfang 2022 eine Stabsstelle zur Entwicklung eines Masterplans Schienenverkehr 2030 eingerichtet. Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij erklärt zur Zielsetzung der Stabsstelle: „Für die Thüringen Landesregierung ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene ein wichtiges Anliegen. Zum einen wollen wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, zum anderen auch den öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum und in den Städten stärken. Denn eine gut ausgebaute Schieneninfrastruktur ist die Basis für mehr Verkehr auf der Schiene.“   zur Detailseite

    Bahnstreckenverlauf im Wald
  • Wettbewerb des TMIL „Bio-Preis Thüringen 2022“ ausgelobt

    „Ich freue mich sehr, dass wir zum vierten Mal den Bio-Preis-Thüringen ausloben und bei den Grünen Tagen Thüringen im September verleihen können. Die Biobranche boomt. Während der Coronapandemie ist die Nachfrage nach regionalen, ökologisch produzierten Lebensmitteln weiter gestiegen. Das zeigt, dass Menschen Bioprodukten vertrauen und wir wollen, dass auch unsere Thüringer Biobetriebe von diesem Vertrauen profitieren. Mit dem Bio-Preis-Thüringen richten wir den Scheinwerfer auf unsere heimischen Unternehmen und zeigen, wie innovativ, vielfältig, schmackhaft und nachhaltig die Thüringer Biobranche ist“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Transparentes Verfahren für Agrarbetriebe zur Vorbereitungen der KULAP 2022 Antragstellung

    Ab Juli können Agrarbetriebe Anträge für das neue Förderprogramm KULAP 2022 stellen. Das Verfahren endet am 2. September 2022. Die Anträge gelten für den neuen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum der Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen ab 2023 sowie den Ökolandbau der GAP-Förderperiode 2023 bis 2027. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirte bei freiwilligen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verringern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch 2022 Anträge gestellt werden können“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Landwirtin begutachtet ein Weizenfeld
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: