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TMIL-Medieninformation Sanierte und erweiterte Grundschule in Nobitz im Landkreis Altenburger Land eingeweiht


In Nobitz (Landkreis Altenburger Land) wurde heute die sanierte und umgebaute Grundschule eingeweiht. "Für die Gemeinde, den Landkreis, vor allem aber für die Schülerinnen und Schüler ist das ein lang erwarteter Tag", so Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig anlässlich der Einweihung. "Die erfolgreiche schulische Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen kann nur unter anforderungsgerechten, zeitgemäßen und attraktiven Rahmenbedingungen gelingen. Hierfür brauchen wir neben qualifizierten Lehrkräften und guten pädagogischen Konzepten selbstverständlich auch moderne und barrierefreie Schulgebäude", fügte sie hinzu.

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft förderte die Sanierung der Grundschule Nobitz mit insgesamt 3,8 Mio. Euro. Die Zuwendung erfolgt aus dem Förderprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen und setzt sich aus 90 % Bundes- und 10 % Landesmitteln zusammen. Die Grundschule Nobitz ist eine Ganztagsschule in offener Form und sichert das wohnortnahe Bildungsangebot für die Ortschaften der Gemeinde Nobitz. Im Schuljahr 2021/2022 lernten hier 102 Schülerinnen und Schüler.

Das alte Schulgebäude bestand aus einem Komplex von drei freistehenden Häusern. In den Häusern 1 und 3 befanden sich hauptsächlich Klassenzimmer und Fachunterrichtsräume - im Haus 2 hingegen Hort- und Speiseräume. Im Zuge des Vorhabens wurde das Haus 2 abgerissen, Haus 1 soll künftig einer anderen Nutzung zugeführt werden. Haus 3 wurde hingegen umfassend saniert und erweitert. Im Fokus stand hier vor allem die energetische und vollständig barrierefreie Sanierung sowie die Anpassung an aktuelle Brandschutzanforderungen. Alle allgemeinen Unterrichts- und Fachräume sowie Gemeinschaftsräume wurden im Erweiterungsbau realisiert. Damit konnte der Schulbetrieb auf ein Schulgebäude zentralisiert und somit optimiert werden. Es entstand zudem nun ein geringeres Gebäudegesamtvolumen mit besserer Energieeffizienz und geringeren Gebäudeunterhaltungskosten.

"Trotz dieser Erfolge besteht im Schulbereich auch weiterhin ein erheblicher Investitionsbedarf", so Staatssekretärin Schönig. "Die Landesregierung wird das bewährte Instrument der Schulbauförderung auch im Jahr 2023 fortsetzen, um den Bau und die bauliche Ertüchtigung von Schulgebäuden auch in den kommenden Jahren erfolgreich fortführen zu können", fügte sie hinzu.

Hintergrundinformationen zur Schulbauförderung:

Mit dem Schulbaubauprogramm unterstützt der Freistaat Thüringen die Schulträger dabei, ein optimales, bedarfsgerechtes und zeitgemäßes Lern- und Lehrumfeld zu ermöglichen.

Von 2015 bis 2021 wurden durch die Thüringer Schulbauförderung für insgesamt 127 Schulbauvorhaben Fördermittel bewilligt. Insgesamt wurden - zusammen mit der jährlich ausgereichten Investitionspauschale für Schulbauten - mehr als 500 Mio. Euro investiert. Dabei wurden 76 Vorhaben aus dem Schulinvestitionsprogram, 22 Vorhaben aus dem Ersatzschulpro-gramm des Landes und 29 Vorhaben aus dem Bundesprogramm "Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen" bewilligt.

2022 stehen für das Schulbauprogramm im Freistaat Thüringen insgesamt ca. 33 Mio. Euro zur Verfügung. Damit sollen im laufenden Jahr 7 Bauvorhaben an staatlichen Schulen und 1 Schulbauvorhaben an Ersatzschulen gefördert werden.

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