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Thüringer Agrarministerium fördert Ökolandbau und regionale Wertschöpfung


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) fördert mit 97.000 Euro erneut mehrere Projekte der ökologischen Landwirtschaft im Freistaat. Das Ziel ist die weitere Etablierung umweltschonender Landwirtschaft und Tierhaltung. „Der Verein Thüringer Ökoherz ist mit seiner Arbeit ein Impulsgeber und trägt mit seinem Engagement maßgeblich zur Entwicklung der Bio-Branche im Freistaat bei“, sagt Landwirtschaftsstaatssekretär Torsten Weil bei der heutigen (12. Mai) Übergabe eines Förderbescheides an den Geschäftsführer des Thüringer Ökoherz e.V. Stefan Janssen in Erfurt.

Der langjährige Projektpartner des TMIL möchte mit der nun bewilligten Fördersumme insgesamt sechs Teilprojekte umsetzten: die Thüringer Aktionstage Ökolandbau, die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten insbesondere des Bäckerhandwerkes, die praxisorientierte Netzwerkarbeit, ‚BioRegio in die Kitas‘ als Pilotprojekt mit der Stadt Erfurt, die Öko-Backstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt und der Adventskalender „BioThürchen“. 90 Prozent der Gesamtausgaben für diese Projekte werden vom Land gefördert.

Stefan Janssen betont die steigende Nachfrage nach Bioprodukten: „Der Absatz von Bioprodukten ist 2020 bundesweit um 22 Prozent gestiegen. Damit auch in Thüringen diese Nachfrage mit regionalen Produkten bedient werden kann, ist der Thüringer Ökoherz e.V. in vielen Bereichen aktiv - sowohl in der Beratung von Groß- und Kitaküchen, als auch im Zusammenbringen von Kunden, Bauern, Verarbeitung und Handel. So kann Bio auch in Thüringen weiterwachsen."

„Unsere bisherige Kooperation zeigt, dass die Projekte des Thüringer Ökoherz e.V. von den Menschen in Thüringen interessiert und sehr positiv angenommen werden. Das hilft dabei, die Bedeutung und dass Potenzial der Ökobranche für den Freistaat noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“, sagt Staatssekretär Weil. „Innerhalb des vergangenen Jahres ist der Anteil an ökologisch bewirtschafteter Agrarfläche in Thüringen von 6,4 auf 7,1 Prozent gestiegen. Das ist ein neuer Rekordwert für den Freistaat und dennoch kein Grund zum Ausruhen. Wir werden den Ökolandbau künftig noch stärker fördern, um Thüringen als starken Standort für die Biobranche zu etablieren.“

Der nun seit über 30 Jahren bestehende Verein Thüringer Ökoherz informiert unter dem Motto „Bio-Wissen“ über alle Anliegen des regionalen Ökolandbaues im Freistaat. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird unter den geltenden Infektionsschutzbestimmungen ermöglicht, dass Staatssekretär Weil den Förderbescheid auf dem Petersberg vor dem BUGA-Gelände persönlich übergibt.

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