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Transnationale Politikkonferenz zur Stärkung des Schienengüterverkehrs


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ministerin Karawanskij spricht in einer Videokonferenz zu den Teilnehmer:innen
TMIL

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft leitet das Interreg-Projekt REIF und führte am 19. Oktober 2021 eine Politikkonferenz mit Teilnehmenden aus 6 europäischen Ländern durch. Expert:innen aus Politik und Praxis tauschten sich digital über Erfahrungen und Möglichkeiten aus, wie Regionen besser an den  internationalen Schienengüterverkehr angebunden werden können. „Eine der wichtigsten verkehrs- und klimapolitischen Fragen ist, wie der wachsende Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden kann. Als Landesregierung stehen wir hier in engem Austausch mit anderen europäischen Regionen, um gemeinsam voneinander zu lernen. Mit unseren REIF-Partnern erarbeiten wir Strategien für eine klimafreundliche und sozialverträgliche Verkehrspolitik, für die wir Strecken reaktivieren und mehr Güter auf die Schiene bringen wollen“, sagte Ministerin Susanna Karawanskij. 

In ihrem Grußwort betonte die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Susanna Karawanskij: „Thüringen liegt inmitten mehrerer europäischer Verkehrskorridore. Wir wollen diese günstige Lage als Schnittstelle zwischen Skandinavien und dem Mittelmeer sowie Westeuropa und Asien nutzen, um auch den regionalen Schienengüterverkehr weiterzuentwickeln. Davon würden die Menschen und die Wirtschaft in Thüringen profitieren.“

Die Ministerin betonte zugleich die Bedeutung des Interreg-Programms als Basis für die Entwicklung der Zusammenarbeit in Europa und verwies vor allem auf die Kooperations- und Lernprozesse zwischen allen beteiligten Akteur:inn:en. Die Ministerin betont die ausdrückliche Praxisnähe des europäischen Kooperationsprojekts: „Wir haben unter anderem einen Leitfaden zur Wiederbelebung stillgelegter Strecken für den Schienengüterverkehr erstellt, dessen Praxispotenzial am Beispiel der ‚Ohratalbahn‘ zwischen Gotha und Gräfenroda getestet wurde. So können wir Pläne entwickeln, wie die Ohratalbahn und andere stillgelegte Strecken perspektivisch für den Personen- und Güterverkehr wiedereröffnet werden können.“

In den Fachvorträgen wurden aktuelle Herausforderungen für den Schienengüterverkehr auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene thematisiert und neue Initiativen zur Unterstützung des Schienengüterverkehrs auf europäischer Ebene vorgestellt.

Die sieben mitteleuropäischen Partnerregionen von „REIF Regional Infrastructure for railway freight transport – revitalised“ wollen kooperativ den Schienenanteil am Gütertransportaufkommen erhöhen und damit zur neuen „Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität“ der EU-Kommission beitragen.

„Das große Interesse an der Veranstaltung und die konstruktiven Gespräche zeigen, dass der Schienengüterverkehr als klimafreundliches Transportmittel ein Zukunftsthema in ganz Europa ist“, so die Ministerin. „Ich freue mich auf die weitere Kooperation mit unseren europäischen Partnerregionen und unsere gemeinsamen Erfolge für eine klimafreundliche Verkehrswende.“

 

Screenshot von der Veranstaltung:

 

Ministerin Susanna Karawanskij hält das Grußwort auf der Transnational Policy Conference.

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