Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

TMIL-Medieninformation Unser Dorf hat Zukunft: Burglemnitz ist Landessieger, St. Kilian gewinnt Sonderpreis


Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij ehrten am Samstag (10. September 2022) den Sieger sowie die Teilnehmer des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in Waffenrod-Hinterrod. Das Siegerdorf Burglemnitz (Saale-Orla-Kreis) erhielt 5.000 Euro und vertritt Thüringen beim Bundeswettbewerb 2023.

Ministerin Karawanskij übergibt den 1. Platz an Burglemnitz
Foto: J. Schröter (TSK)
Ministerin Karawanskij und Ministerpräsident Ramelow bei der Begrüßung
Foto: J. Schröter (TSK)
Ministerin Susanna Karawanskij, Ministerpräsident Bodo Ramelow, Mitglieder der Jury und Personen aus den teilnehmenden Dörfern
Foto: J. Schröter (TSK)
Salutschuss zur Eröffnung
Foto: J. Schröter (TSK)
Bodo Ramelow bei seiner Ansprache zur Eröffnung
Foto: J. Schröter (TSK)
Ministerin Karawanskij bei der Begrüßung
Foto: J. Schröter (TSK)
Ministerin Karawanskij und Ministerpräsident übergeben den 1. Platz an Burglemnitz
Foto: J. Schröter (TSK)
Ministerin Karawanskij mit Vertreter:innen der Gemeinde St. Kilian (Sonderpreis)
Foto: J. Schröter (TSK)

Ministerpräsident Bodo Ramelow betonte die Bedeutung des ländlichen Raums für Thüringen und des Wettbewerbs: „Dieser Wettbewerb gibt den Dörfern eine Bühne, um von der Vielfalt und Schönheit unserer Thüringer Heimat zu berichten.“ Der demografische Wandel bliebe dabei vor allem für die ländlichen Regionen eine große Herausforderung. Es brauche innovative Ideen, zwischenmenschliche wie interkommunale Kooperation, um dem demografischen Wandel mit Lösungen für gesicherte soziale Infrastrukturen, eine gute Nahversorgung und stabile Haushaltseinnahmen zu begegnen. „Unsere Aufgabe ist es, mit geeigneter Politik die Vielfalt der Lebensweisen in unserem Land zu schützen und dem ländlichen Raum Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Dörfer brauchen eine engagierte Dorfgemeinschaft und Einnahmen durch lebendige Wirtschaftsstrukturen. Die vielen guten Konzepte der am Wettbewerb teilnehmenden Dörfer stimmen mich hoffnungsvoll, dass unsere Dörfer eine Zukunft haben“, so Ramelow weiter.

 „Das Siegerdorf und alle teilnehmenden Orte sind überragende Beispiele für unsere lebendigen ländlichen Räume, die von Kreativität, Engagement und Kooperation getragen werden“, erklärte Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij. „Alle neun Dörfer haben sich unter den schwierigen Bedingungen einer Pandemie qualitativ sehr stark präsentiert und kreative Ideen entwickelt, wie sie ihren Dörfern eine gute Zukunft sichern wollen. Burglemnitz hat bewiesen, dass ein kleines Dorf sich große Ziele setzen und erreichen kann, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner zusammenstehen. Die Jury hat überzeugt, wie im Dorf die Menschen mit gemeinsamen kreativen Projekten zusammengebracht und -gehalten werden“, so die Ministerin.

Burglemnitz hat sich somit für den Bundeswettbewerb im Jahr 2023 qualifiziert. Zusätzlich wurde an die Dorfgemeinschaft St. Kilian mit einem Sonderpreis der Jury für die vorbildhafte interkommunale Kooperation in der Dorfentwicklung vergeben. Die anderen teilnehmen Dörfer erhielten Preisgelder von 1.000 Euro. Insgesamt ist der Wettbewerb mit Preisgeldern für die Dörfer in Höhe von 15.000 Euro ausgestattet.

Hintergrund

„Unser Dorf hat Zukunft“ ist eine bundesweite Initiative, die zu einem wichtigen Motor für die ländliche Entwicklung geworden ist. Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschriebene und gemeinsam mit den Bundesländern durchgeführte Wettbewerb soll die Menschen auf dem Lande motivieren, Zukunftsperspektiven für ihr Dorf zu entwickeln und aktiv an der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Gestaltung ihres Dorfes mitzuwirken. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht das Engagement der Dorfgemeinschaft, im Zusammenwirken mit der für die Gesamtentwicklung verantwortlichen Gemeinde das Leben im Ort attraktiv zu entwickeln und somit die Dorfgemeinschaft zu festigen. Entscheidend für die Bewertung ist, wie sich das Dorf in den letzten Jahren entwickelt hat, aber auch wie die zukünftige Planungen angegangen werden sollen und wie die Dorfbewohner zu dieser Entwicklung beitragen bzw. beigetragen haben. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Dorfes ist ausschlaggebend, sondern die Aktivitäten der Menschen, ihre Heimat lebenswert zu machen. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedliche Ausgangsbasis und demografische Entwicklung ebenso wie das Zusammenwirken mit anderen Ortsteilen sowie die interkommunale Kooperation. Die erste Wettbewerbsstufe war die Teilnahme der interessierten Dörfer und ländlich geprägten Gemeinden an den Regionalwettbewerben im Jahre 2021. Die neun qualifizierten Dörfer nahmen am Landeswettbewerb in 2022 teil und der Sieger des Landeswettbewerbs qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb in 2023.

 

Teilnehmende Dörfer im Landeswettbewerb waren:

Region Ostthüringen

Gemeinde Langenwolschendorf

Gemeinde Remptendorf, Ortsteil Burglemnitz

Region Südthüringen

Stadt Neuhaus am Rennweg, Ortsteil Piesau

Stadt Schleusingen, Ortsteil St. Kilian

Stadt Eisfeld, Ortsteil Friedrichshöhe

Region Mittel-/Nordthüringen

Landgemeinde Geratal, Ortsteil Frankenhain

Stadt Ellrich, Ortsteil Appenrode

Gemeinde Grammetal, Ortsteil Isseroda

Stadt Bad Langensalza, Ortsteil Nägelstedt

Neueste Beiträge

  • EFRE-Förderung für energetische Sanierung des Leinebades in Leinefelde-Worbis

    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unterstützt die energetische Sanierung des Leinebades in Leinefelde-Worbis mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die EFRE-Förderung zur nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung zielt u. a. darauf ab, die Energieeffizienz und den Anteil erneuerbarer Energien in öffentlichen Gebäuden zu steigern. Das Leinebad wird dadurch nun erstmals seit der Eröffnung im Jahr 2000 energetisch saniert. Ziel des Vorhabens ist, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren und so die CO2-Bilanz wesentlich zu verbessern.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij hat den Thüringer Bio-Preis bei den Grünen Tagen 2022 verliehen

    Am 24. September zeichnete die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij die Gewinner:innen des Wettbewerbes „Bio-Preis Thüringen 2022“ aus. „Wir verleihen erneut den Thüringer Bio-Preis in drei Kategorien. Insgesamt erreichten uns 58 Bewerbungen von 30 Unternehmen aus allen Regionen Thüringens. Mit dem Bio-Preis würdigen und bewerben wir die Thüringer Bio-Branche und ihre innovativen wie vielfältigen Produkte“, sagte Ministerin Karawanskij.   zur Detailseite

    Preisträger:innen des Biopreis Thüringen 2022 mit Ministerin Karawanskij
  • Auszeichnung der jahrgangsbesten Auszubildenden in den Grünen Berufen

    Landwirtschaftsstaatssekretär Torsten Weil zeichnete am 24. September 2022 gemeinsam mit Vertreter:innen der Berufsverbände die 14 jahrgangsbesten Auszubildenden in den Grünen Berufen aus.   zur Detailseite

    Preisträger:innen der Grünen Berufe 2022 mit Staatssekretär Weil
  • Thüringer Vernetzungsstelle zur Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen

    „In Thüringen liegen viele ungehobene Schätze. Wir wollen dieses Potenzial noch besser nutzen und gezielt Synergien schaffen. Aus diesem Grund haben wir eine Vernetzungsstelle ins Leben gerufen, die unsere engagierten Akteur:innen in der Land- und Ernährungswirtschaft näher zusammenbringen und nach außen sichtbarer machen soll“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • 19 Auszeichnungen für „Bienenfreunde Thüringen 2022“

    Anlässlich der Grünen Tage Thüringen auf der Erfurter Messe werden am Freitag (23. September) insgesamt 19 Preisträger mit der Auszeichnung „Bienenfreunde Thüringen 2022“ geehrt. Mit der zu Bienenplakette würdigt das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft das Engagement aller Preisträger für ihren Einsatz, bestäubende Insekten in ihrer Vielfalt zu erhalten.   zur Detailseite

    Einige der Preisträger:innen mit Ministerin Karawanskij

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: